Dienstag, 24. September 2013

Kurze Frage

Wie viele Menschen muß man bekehren, damit man in den Himmel kommt?

Sonntag, 15. September 2013

Heute in der "Welt"

Heute habe ich mich über eines meiner Bilder in der "Welt" gefreut. Hoffentlich freut man sich dort auch über meine Honorar­forderung. Die kommt dann nämlich morgen.

Samstag, 14. September 2013

Kurz notiert.

Je älter ich werde, desto bescheuerter werden die Leute.

Freitag, 13. September 2013

St. Peter und Paul in Wusterhausen an der Dosse

Auf den Spuren des alten Pilgerweges von Berlin nach Wilsnack haben meine Frau und ich einige alte Brandenburger Dorfkirchen aufgesucht. Schon recht spät am Tag kamen wir nach Wusterhausen an der Dosse mit seinem Kirche St. Peter und Paul. Der Platz vor dem Rathaus überraschte uns mit seinen beschaulichen und gepflegten Fachwerkhäusern. Von dort konnten wir schon die eigentümliche Form des "Domes" hinter dem Rathaus sehen. Die heutige Stadtkirche begann als romanische Basilika in der Mitte des 13. Jahrhunderts und wuchs bis etwa 1500 zu einer dreischiffigen, gotischen Hallenkirche heran. Ein paar Jahrzehnte später kam die Reformation nach Wusterhausen.

Unter dem hochgezogenen Dach der Kirche hat das gemauerte Kreuzgewölbe seinen Platz. Wir trafen den Hausmeister als er gerade abschließen wollte. Für uns hielt er nicht nur die Kirche offen. Er bot uns auch gleich noch einen Rundgang durch den Dachstuhl und den Glockenturm an, ein Angebot, das wir begeistert annahmen. Auf einer schmalen Wendeltreppe, vorbei am alten Kirchen­uhrwerk, stiegen wir der Kirche erstmal unter das Dach.

In der Glockenstube war es schon ziemlich dunkel. Hätten wir dort noch ein paar Minuten länger verweilt, dann hätten wir die Glocken auch aus nächster Nähe hören können. Da ich keine Vorstellung habe, wie laut soetwas sein kann, bedauere ich es nicht, das verpaßt zu haben. Für Glocken sind in der Blogozoese andere zuständig.

Aus dem Turmfenster haben wir dann noch einen Blick auf die unter uns liegenden Fachwerkhäuser werfen können, bevor wir uns an den Abstieg wagten. Die wackeligen Holzstufen wäre man am liebsten immer nur rauf und nicht runter gelaufen. Ohne unseren freundlichen Gastgeber, wären uns diese unverhofften und spannenden Einblicke verwehrt geblieben. Deshalb noch einmal: Vielen Dank nach Wusterhausen an der Dosse!

 

Eindrücke vom Forum Deutscher Katholiken

Vor zwei Wochen war ich auf dem Forum Deutscher Katholiken in Augsburg. Zwei Veranstaltungen haben mir gefallen: der Vortrag von Ingo Langner über die "Kunst als Weg zum Glauben" und das von Peter Winnemöller moderierte Podiumsgespräch zu der Frage "Wie können wir den Glauben weitergeben?". Der Vortrag von Ingo Langner war eine Tour d´Horizon über zwei Jahrtausende Kulturgeschichte, die vor allem Bildungsbürgern schmeichelte. Das Podium mit Peter Winnemöller, Birgit Kerz, Alipius Müller, Thomas Jittenmeyer, Bernhard Meuser und Hedwig von Beverfoerde beeindruckte mich durch die gläubige Weltoffenheit und die unaufgeregte Handlungsbereitschaft seiner Teilnehmer. Wenn ich einen Wunsch für das nächste Forum äußern dürfte, dann bitte: mehr davon.

Donnerstag, 12. September 2013

Doppelter Durchbruch bei "One of us"

Das Europäische Bürgerbegehren ONE OF US/EINER VON UNS hat eine Schallmauer durchbrochen: Seit heute unterstützen eine Million Menschen mit ihrer Unterschrift die Forderung nach einem Stopp von EU-Geldern für Embryonenversuche und Klonen. Demnach muss sich die EU-Kommission demnächst mit dem Anliegen befassen. Die deutsche Koordinatorin der Initiative, Hedwig von Beverfoerde, zeigte sich zufrieden: „Eine Million Unterstützer in ganz Europa ist ein großartiger Schritt zum besseren Schutz des menschlichen Lebens. Es ist ein doppelter Durchbruch, da wir gleichzeitig in Deutschland das Mindestquorum überschritten haben: seit heute unterstützen über 75.000 Deutsche die Initiative.“ In den Ländern Frankreich, Italien, Litauen, Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Spanien undUngarn ist das Quorum schon erreicht worden. Die Initiative beruft sich auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs von 2011.Der hatte festgestellt, dass ein Embryo ab dem Zeitpunkt der Befruchtung als Mensch anerkannt werden muss. „Daraus folgt, daß seine Würde auch von der EU und allen europäischen Institutionen geachtet und seine Unversehrtheit sichergestellt werden muß“, so von Beverfoerde. „Die EU-Finanzierung aller Aktivitäten, bei denen menschliche Embryonen zerstört, das heißt getötet werden, muß unterbunden werden“. In Deutschland will die Initiative bis zum 1. November weiter aktiv Unterschriften sammeln. Von Beverfoerde sagte:„Als größtes Land in der EU wollen wir mindestens 100.000 Unterschriften erreichen. Es geht darum, mit starker Stimme in Brüssel den Schutz der Würde des Menschen als erstes fundamentales Recht in unserer Gesellschaft einzufordern.“ Zu den Unterstützern der Initiative gehören zahlreiche Prominente aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Bis zum 1. November 2013 können alle Bürger, die in Deutschland gemeldet sind und das aktive Bundeswahlrecht haben, die Initiative online über www.1-von-uns.de oder auf einem offiziellen Unterschriftenformular unterstützen.

Zum Fest Mariä Namen - Deo gratias!

Das Fest Mariä Namen wurde von Papst Innozenz XI. zum Dank für die Befreiung Wiens aus der Türkengefahr im Jahre1683 für die ganze Kirche vorgeschrieben. Im Introitus huldigen wir der Mutter des Welterlösers, unserer himmlischen Königin. Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maxilmilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinz von Sayoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.

Bilder vom Tag

Kurz notiert.

In Deutschland gibt es für die Vermittlung von Opernsängern etwa 80 Agenturen, die vor allem in München oder Berlin sitzen. Bei der Zusammenschau der Kontaktdaten habe ich versucht, mir einen eigenen Eindruck von der Bedeutung und Leistungsfähigkeit der Agenturen zu machen. Ich habe Internetauftritte gesehen, die nach den Regeln der Kunst gestaltet wurden, und andere, die aussahen als ob sie im Bauwagen eines Wanderzirkus entstanden sind. Größte Irritation haben bei mir jene Agenturen hervorgerufen, die nur einen Namen, aber keinen Internetauftritt und keine richtige E-Mail-Adresse haben - von einer T-Online-Adresse einmal abgesehen. Der Verdacht lag nahe, daß es sich um wirtschaftlich randständige Existenzen handelt, die sich nicht einmal einen professionellen Internetauftritt leisten können. Ein Blick in die Listen ihrer künstlerischen Schwergewichte hat mich dann jedoch eines besseren belehrt. Manche Agenten haben es mit ihrem Portfolio ganz offenbar nicht nötig, öffentlich zu werben, denn jeder, der sie kennen muß, der kennt sie bereits - und die Geschäfte laufen diskreter sowieso immer besser. Dieses Geschäftsgebaren kannte ich bislang eigentlich nur von Kokstaxifahrern und Redenschreibern im Deutschen Bundestag.

Sonntag, 8. September 2013

O Herr, schenke Frieden



Da pacem, Domine, sustinentibus te,
ut prophetae tui fideles inveniantur:
exaudi preces servi tui, et plebis tuae Israel.
Laetatus sum in his quae dicta sunt mihi:
in domum Domini ibimus
Gloria patri et filio et spiritui sancto
Sicut erat in principio, et nunc, et semper,
et in saecula saeculorum. Amen.

O Herr, schenke Frieden denen, die auf Dich harren,
auf daß man erkenne die Wahrhaftigkeit Deiner Propheten.
Erhöre die Bitten Deines Knechtes und Deines Volkes Israel.
Wie freute ich mich, da man mir sagte,
wir ziehen zum Hause des Herrn.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.