Freitag, 31. Mai 2013

Lebensschutz und Deutsche Bischofskonferenz

Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß die Deutsche Bischofs­konferenz ihre Mit­glieder, res­pektive die deutschen Bischöfe, an­schreibt und auf­fordert, keinerlei Unter­schriften­aktionen zu unterstützen. Ich wüßte auch gar nicht warum.

Zum Glück: Leihmütter psychisch ganz normal

Heute in der FAZ aufgelesen: "Von psychischen oder gesundheitlichen Risiken will die Mitarbeiterin von Biotexcom hingegen nichts wissen. „Die Leihmütter wissen von vornherein, dass sie ihr Kind direkt nach der Geburt abgeben müssen.“ Außerdem würden sie vor Aufnahme in das Programm getestet. Nur wer „psychisch ganz normal“ sei, werde aufgenommen."

Ja, was für ein Glück. Kurze Frage in die Runde: Hat jemand eine Vorstellung wie oft man an der Prozedur teilnehmen kann, ohne das Kriterium der psychischen Gesundheit zu gefährden?

Dienstag, 28. Mai 2013

Prävention von sexualisierter Gewalt in der Kirche

Berlin (PEB) - Generalvikar Prälat Tobias Przytarski hat an alle Geist­lichen im Erz­bistum Berlin einen Brief ge­schrie­ben, in dem er auf einen Miss­brauchs­täter hin­weist, der im Um­feld katholi­scher Pfarr­ge­mein­den bekannt geworden ist. Anlass des Schrei­bens ist eine Be­richt­er­stattung der Ber­liner Morgen­post vom 28. April 2013, das grund­sätz­liche An­lie­gen des Briefes besteht darin, für ein Klima der Acht­sam­keit und Prä­ven­tion zu werben:

"Liebe Mitbrüder, aus aktuellem Anlass und prä­ven­tiven Gesichts­punkten heraus gebe ich Ihnen einen Artikel aus der Berliner Morgen­post vom 28. April zur Kenntnis, der über einen Ende 70-jährigen Miss­brauchs­täter berichtet, der in katho­lischen Gemein­den Kontakt zu Jungen und deren Eltern aufbaut, sich Ver­trauen er­schleicht, Jungen sexuell miss­braucht und deswegen im letzten Jahr zu einer vier­jähr­igen Bewährungs­strafe verur­teilt wurde. Vier katholische Gemeinden in Berlin sind mir bekannt, in denen der Täter sich umtrieb.

In Ergänzung dessen möchte ich Sie auf die Stra­te­gien hinweisen, die der an­ge­sproch­ene Täter in den katho­lisch­en Ge­mein­den bevorzugt angewandt hat. Der Täter
• stellt sich dem Pfarrer und/oder Eltern sehr gewinnend als freund­licher, für­sor­gender Groß­vater vor, zeigt sich als kompe­tent und finanz­kräftig
• besucht Familien-/ Kinder­gottes­dienste und Ge­mein­de­ver­anstaltungen, um Kontakt mit Kindern zu bekommen
• spricht die Eltern von Jungen vor­rangig im Alter von ca. 5-12 Jahren an, bietet ihnen Unter­stütz­ung an (von Schule abholen, Betreuung - auch über Nacht, Ausflüge, u. ä.) und gewinnt ihr Vertrauen
• spricht auch Jungen direkt an und macht ihnen Geschenke
• tritt gelegent­lich auch in Begleitung einer älteren Dame auf und erweckt den Anschein eines älteren Ehe­paares
• übernimmt kleinere Hilfs­dienste (z.B. Reparaturen) in Gemeinde
• sucht sich eine neue Gemeinde, wenn er durch Gemeinde­referentin, Pfarrer oder Eltern auf sein Verhalten kritisch ange­sprochen wird.
Da ich nicht ausschließen kann, dass sich der Täter in weiteren Gemeinden Opfer sucht, bitte ich Sie um eine entsprech­ende Auf­merk­samkeit. Bitte informieren Sie auch Ihr pastorales Personal.

Bei Fragen und Anliegen in diesem Zusammen­hang - z.B. der Einlei­tung von Schutz­maßnahmen oder Um­gangs­möglichkeiten mit über­griffigen Gemeinde­mitgliedern - wenden Sie sich bitte an den Prä­ven­tions­be­auf­tragten, Herrn Burkhard Rooß, Tel: (030) 2 04 54 83-27, (http://praevention.erzbistumberlin.de/).

Die vertrauens­vollen Begegnungs­möglich­keiten innerhalb der Pfarr­ge­meinden bedürfen einer besonderen Acht­samkeit, um Kinder und Jugend­liche vor sexuali­sier­ter Gewalt zu schützen. Für eine ent­sprechen­de Sen­si­bilisierung und die Einleitung wirksamer Präventions­maß­nahmen haben wir im Erz­bistum deswegen ein Präventions­schulungs­programm gestartet. Denjenigen von Ihnen, die sich noch nicht zu einer Präventions­schulung angemeldet haben, stehen nun neue Termine zur Ver­fügung.

Des Weiteren bitte ich Sie darum, die Ansprech­par­tner für Hinweise auf sexuellen Miss­brauch durch Kleriker, Ordens­an­gehörige oder andere Mit­arbeiter­innen und Mit­ar­bei­ter im kirchlichen Dienst in ent­sprechen­der Weise (Homepage, Pfarrbrief, Aushang) dauer­haft bekannt zu geben. Ich freue mich darüber, mit Pater Josef Schulte OFM einen zweiten Ansprech­partner gewonnen zu haben. Somit steht den Be­troffenen auch ein männ­licher Ansprech­partner und Seel­sorger zur Verfügung und sie haben somit die Mög­lich­keit, ent­sprechend ihrer Situation zu wählen, wem sie sich an­ver­trauen möchten. Bitte er­mutigen Sie Betroffene, diese Unter­stützungs­mög­lich­keit in Anspruch zu nehmen."

Sonntag, 26. Mai 2013

Berliner Sommer

Wir haben es jetzt Ende Mai und dem Wetter nach hätte ich das Wochenende am liebsten bei aufgedrehter Heizung mit Wärmflasche im Bett verbracht. Ich gebe hiermit zu Protokoll, daß ich nicht einverstanden bin. Vielleicht kann sich jemand da oben mal ein Herz fassen und die Sonne rauslassen. Dankeschön!

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil XIV.

Nach fest kommt ab.

Freitag, 24. Mai 2013

Neue Perspektiven für den Umgang mit Soldaten

An dieser Stelle habe ich vor einiger Zeit über die regen Kontakte berichtet, die sich im Berliner Nahverkehr mit Uniform entwickeln lassen. In Großbritannien hat man es jetzt nicht bei allfälligen Bekundungen von Abscheu und Ekel belassen und einen Soldaten nach dem Vorbild des Propheten gleich zerhackt. Sollte das auch in Deutschland Mode werden, freue ich mich schon auf die vielen Schaulustigen, denen dazu nichts anderes einfällt als "was haben wir mit diesem Mann zu schaffen" und "selber schuld".

Donnerstag, 23. Mai 2013

Zwei Minuten für den Lebensschutz

Lebensschutz hat keine Priorität in Europa. Die Bürgerinitiative "Einer von uns" ("One of us") will das ändern. Hier ist das aktuelle Video zur deutschen Kampagne. Es sind nur zwei Minuten, in denen erklärt wird, worum es geht und warum es wichtig, die Initiative zu unterstützen. Bitte anschauen und verbreiten. Danke!

Kinderficker-Partei?

Vor einiger Zeit hat eine Berliner Richterin entschieden, die katholische Kirche dürfe ohne Rechtsfolgen als "Kinderficker-Sekte" bezeichnet werden. Dürfte ich jetzt mit gleichem Recht die Grünen eine "Kinderficker-Partei" nennen? Immerhin war der sexuelle Mißbrauch von Kindern dort Programm, was doch noch einen kleinen Unterschied zur Kirche macht.

Freitag, 3. Mai 2013

Der Frühling kommt, langsam, aber sicher


Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil XIII.

Wer nicht sammelt, der zerstreut.