Samstag, 23. Februar 2013

"Abtreibung - ein neues Menschenrecht?"

Buchvorstellung mit Mechthild Löhr, Christdemokraten für das Leben, und Thomas Dörflinger, CDU-Bundestagsabgeordneter, in der Berliner Bibliothek des Konservatismus.

Montag, 18. Februar 2013

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil XI.

Nichts ist ganz, wenn die Mitte fehlt.

Mittwoch, 13. Februar 2013

... et vitam venturi saeculi. Amen!

Die Zeit muß wieder alle Wunden heilen

Fünfzehn Kinder wurden heute mit unserer Tochter bestattet, alle in einem Sarg. Die Trauerfeier war in einer kleinen Friedhofskapelle. Der Sarg stand in der Mitte. Blumen und Gestecke lagen davor. An der Wand hing ein schlichtes Kreuz. Eine Frau mittleren Alters begrüßte uns freundlich. Sie trug schwarz und einen langen, lila Schal. In einer kurzen Ansprache rief sie die Schicksale der versammelten Eltern in Erinnerung. Sie sprach von den vielen Momenten, von Trauer und Verlust, von Hoffnung und Verzweiflung, die man durchlebt, wenn man ein Kind erwartet und verliert. Ich habe es erlebt. Sie hat es vorgelesen, in Teilen sogar doppelt. Auch Gott hat sie ein paarmal miterwähnt. Eine Randerscheinung. Zwei Bibelstellen haben daran nichts geändert. Im Mittelpunkt: Wie ich mich fühle, wie andere betroffen sind, wie wir gemeinsam traurig sein können. Kein Weg zu Gott soweit. - Die Zeit muß wieder alle Wunden heilen. - Ehrlich gesagt, mir wäre es lieber gewesen, sie hätte Gott da rausgelassen. Auf das bißchen Folklore hätte ich heute gut verzichten können wie auch auf die eingestreute Hausfrauenprosa. Eine Stunde neben dem Sarg meiner Tochter in Stille beten zu dürfen, das hätte mir gereicht.

Für unsere Tochter Theresa Maria

Heute haben wir unsere Tochter Theresa Maria beerdigt:
Pie Jesu, Domine, dona ei requiem, requiem sempiternam.

Dienstag, 12. Februar 2013

Kirchenkritik: Der Papst mit "b"

Die Tage ergibt sich ja öfters mal die Gelegenheit, öffentliche Wortmeldungen zu Papst Benedikt XVI. und seinem Pontifikat entgegenzunehmen, gerne auch in den Kommentarbereichen der großen Tageszeitungen. Da freue ich mich immer schon, wenn ich den Papst mit "b" geschrieben lese. Das ist fast immer ein Garant für ein ganz besonderes Schmankerl.

Montag, 11. Februar 2013

Kardinal Woelki zum Rücktritt von Benedikt XVI.

Berlin (PEB) - "Für mich ist es ein Zeichen von Demut und Sorge um die ihm anvertraute Kirche, dass dieser große Papst seinen Rücktritt angekündigt hat. Ich habe davon heute mit Respekt, Verständnis und großem Bedauern erfahren. Wie in allen anderen Belangen seines segensreichen Pontifikats handelt der Papst mit großer Umsicht und weit vorausschauend, auch wenn es um seine eigene Person geht. Mir persönlich geht diese Entscheidung sehr nahe, da ich mich Papst Benedikt XVI. besonders verbunden fühle: Ich schätze ihn als meinen theologischen Lehrer seit Studienzeiten, ich durfte ihn im Berliner Olympiastadion begrüßen und schließlich berief er mich erst kürzlich in das Kollegium der Kardinäle. Der Papst verkörpert in seiner Person die Einheit der Kirche, insofern geht uns sein Rücktritt alle an. Ich lade daher alle ein, sich im Gebet mit dem Heiligen Vater zu verbinden."

Danke, Heiliger Vater!

Papst Benedikt XVI. wird das Amt des Bischofs von Rom am 28. Februar zurückgeben. Ich verdanke ihm viel. Er hat nicht unwesentlich zu meiner Bekehrung beigetragen. Seinem Urteil vertraue ich. Deshalb möchte ich zunächst nur eines sagen: Danke, von Herzen Dank, Heiliger Vater, für alles, was Ihr für mich und die Kirche getan habt! Ich werde weiter für Sie beten.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Meine Tochter

Heute vor einem Monat haben wir unsere Tochter tot zur Welt gebracht. Sie hat nur kurz gelebt - nur etwa 20 Wochen lang. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit mit ihr gehabt. Wir kannten uns ja kaum. Sie war nicht mehr als eine Handvoll Mensch. Sie liebte es, wenn ihre Mutter sang. Sie hatte meinen Mund und meine Nase. Sie war unsere Hoffnung und unsere große Freude.
Am kommenden Mittwoch werden wir sie bestatten lassen. Ich bin sehr froh, daß wir unsere Tochter beerdigen lassen dürfen, daß wir uns von ihr verabschiedet haben, daß wir sie bekleiden konnten und daß wir ihr einen Namen gaben: Theresa Maria. Ich danke Gott, für alles, was ich von ihm empfangen habe. Er ist der gute Hirte. Sein Reich währt ewig. Allen, die für uns gebetet haben, danke ich von Herzen.