Dienstag, 19. November 2013

Vorhof der Völker in Berlin

In der kommenden Woche gibt es den "Vorhof der Völker" in Berlin. Die Veranstaltung findet seit 2011 in lockerer Folge an verschiedenen Orten statt. Sie geht auf eine Initiative Papst Benedikts zurück und soll der der geistigen Auseinandersetzung zwischen Gläubigen und Ungläubigen dienen. Der Vorhof der Völker in Berlin wird von der Katholischen Akademie Berlin, der Deutschen Bischofskonferenz, der Guardini-Stiftung und dem Erzbistum Berlin koordiniert. Es ist wichtig, die organisatorische Verantwortung der katholischen Kirche an dieser Stelle herauszustreichen, da sie anhand der Diskutanten kaum auszumachen wäre. Am Dienstag werden Hans Joas und Herbert Schnädelbach unter der Anleitung von Christoph Markschies über ethischen Humanismus mit und ohne Gott streiten. Da bin ich schon mal sehr gespannt, wer die Position der katholischen Kirche in den Disput einführt. Das gleiche gilt auch für die dritte Veranstaltung in der Reihe zum Thema "Religion auf der Bühne" mit dem schönen Untertitel "Über Ehrfurcht, Blasphemie und künstlerische Freiheit" mit Heinrich Detering, Shermin Langhoff, Florian Lutz und Stefan Brachmann. Aus den frei verfügbaren Biographien der Teilnehmer habe ich zumindest keinen Hinweis ausmachen können, wer der Kirche seine Stimme leihen wird. Eindeutig wird es dann erst nach dem Ende der Veranstaltung. Am Donnerstag werden die Kardinäle Ravasi und Woelki zusammen mit Erzbischof em. Zollitsch das heilige Meßopfer darbringen, in der Akademiekirche St. Thomas, dem wahrscheinlich kleinsten "Veranstaltungraum" zu diesem Vorhof der Völker.

Kommentare:

Matthias Friebe hat gesagt…

Der Vorhof der Völker jetzt auch auf Facebook:

https://www.facebook.com/vorhofdervoelker

Braut des Lammes hat gesagt…

Dieser wahrscheinlich unterdimensionierte Ort – nur genau gegenüber hätte man wohl einen noch kleineren gefunden – wurde vib der DBK ausdrücklich gewünscht, worüber wir uns (mit einem gewissen frostigen Befremden) sehr gewundert haben.