Samstag, 9. November 2013

Bundesrat: "Pille danach" rezeptfrei und kostenlos

Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen, die "Pille danach" von Apotheken ohne ärtzliche Verordnung abgeben zu lassen. Dem Beschluß zufolge sollen die Krankenkassen ab Mai des kommenden Jahres die Kosten dafür übernehmen. Die neue Bundesregierung muß der Verordnung aus dem Bundesrat zustimmen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn ich bedenke, was man alles rezeptfrei nicht bekommt ...

Tiberius hat gesagt…

Ja, ...

Anonym hat gesagt…

Ich bin sehr froh über die Freigabe der Pille danach. Ich musste einmal darauf zurückgreifen (gleich am "morgen danach") und hatte Glück, dass das ein Wochentag war, an dem ein Arzt erreichbar war. Trotzdem stundenlanger hassle, der nicht sein müsste. Nichts, was mir der Arzt hätte sagen können, hätte mich umstimmen können, und ich bekam auch keine Beratung zu möglichen gesundheitlichen Risiken oder whatever. Hin, stundenlang warten, drankommen, Rezept in die Hand gedrückt bekommen, Arztbesuch zahlen. Naja.
Allerdings finde ich NICHT, dass sie per Krankenkasse finanziert werden muss - besonders, seit ich weiß, dass die Krankenkassen freiwillig nicht mal eine Vollnarkose finanzieren, wenn bei Wurzelspitzenresektionen an mehreren Zähnen der halbe Gaumen offenliegt.