Mittwoch, 23. Oktober 2013

Erzbischof Becker zur Limburg-Entscheidung

Paderborn (pdp) - Erzbischof Hans-Josef Becker hat am Mittwoch bei der turnusmäßigen Sitzung des Priesterrates in Paderborn kurz Stellung zur Mitteilung des Vatikan bezogen, Bischof Tebartz-van Elst eine Auszeit außerhalb der Diözese zu gewähren. Er sei tief besorgt angesichts der zugespitzten Situation im Bistum Limburg. Deshalb freue es ihn, dass Papst Franziskus „recht schnell nach den Gesprächen der vergangenen Tage eine Entscheidung herbeigeführt hat“, so der Erzbischof. „Mit dem Signal des Papstes kommt hoffentlich etwas Ordnung in diesen komplexen Problemfall“, sagte er. Die eingesetzte Prüfungskommission werde die Finanzierung schnell und sorgfältig analysieren müssen. Auch die Entscheidungswege müssten erklärt werden. „Ich hoffe und wünsche mir, dass beschädigtes Vertrauen möglichst bald wieder hergestellt werden kann.“

1 Kommentar:

Arminius hat gesagt…

Er legt sich nicht fest und vermeidet ein Urteil. Das ist erstmal nicht schlecht und angesichts des, wie er es formulierte, komplexen Falls nachvollziehbar.

Ich vermisse aber ein deutliches Wort zu der teilweise haßerfüllten Kampagne, der sich sein limburger Kollege ausgesetzt sah und sieht. Und das wünsche ich mir nicht nur von ihm sondern auch von all seinen Kollegen, die sich zu dem Problemfall äußern. Etwas mehr Rückgrat würde der Kirche in Deutschland sicherlich nicht schaden.