Donnerstag, 23. Mai 2013

Zwei Minuten für den Lebensschutz

Lebensschutz hat keine Priorität in Europa. Die Bürgerinitiative "Einer von uns" ("One of us") will das ändern. Hier ist das aktuelle Video zur deutschen Kampagne. Es sind nur zwei Minuten, in denen erklärt wird, worum es geht und warum es wichtig, die Initiative zu unterstützen. Bitte anschauen und verbreiten. Danke!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Warum wundert es mich gar nicht, dass in diesem Filmchen, das Wort FRAU kein einziges mal vorkommt? Weil es dabei nicht um angeblichen Lebensschutz geht, das geht nur MIT den Frauen, MIT deren Willen, sondern um Herrschaftsansprüche GEGEN Frauen. Und genau deswegen wird diese Propaganda genau so scheitern, wie alle anderen die vorgeben angeblich Leben zu schützen, aber auf nichts anderes aus sind, als Frauen unter Gebärzwang zu setzen. Je mehr Druck ausgeübt wird, um so mehr Gegendruck wird erzeugt. Lesen sie nach, wie man in so eine künstliche Lebenschutzkatastrophe gerät und was sie bewirkt unter dem Stichwort "Dekret 770".

Tiberius hat gesagt…

Ich enttäusche Sie ja nur ungern, aber der Grund dafür, daß in dem Beitrag das Wort Frau nicht erwähnt wird, ist der gleiche, aus dem auch das Wort Mann nicht erwähnt wird.

Es geht hier nicht um Männer oder Frauen, sondern um Menschen - und die haben eine Würde, die wir achten, und ein Recht auf Leben, das wir schützen wollen. Vielleicht überprüfen Sie einfach mal die Brille durch die Sie das Video geschaut haben. Von einem Gebärzwang ist da keine Rede.

Niemand soll gezwungen werden, schwanger zu werden. Niemand wird gezwungen Sex zu haben. Wer nicht schwanger werden will, hat eine Reihe von Optionen offen, das zu verhindern, und der Verzicht auf Geschlechtsverkehr mit Leuten, von denen man keine Kinder haben möchte, gehört nicht zuletzt dazu.

Mütter und Väter sind für ihre Kinder verantwortlich. Aber nur weil wir verantwortlich für etwas sind, heißt es noch lange nicht, daß wir darüber auch frei verfügen können. Über das Leben unserer Kinder können wir, das ist meine Überzeugung zumindest nicht frei verfügen.

Auch wenn Sie sich durch ihr Kind eingeschränkt fühlen, dürfen Sie es nicht einfach wegmachen. Deshalb: Behalten Sie die Hose doch einfach an und alles wird Gut!

Anonym hat gesagt…

Es geht hier nicht um Männer oder Frauen, ...

Genau das ist der grundlegende Fehler, der jeden katholischen Versuch des Lebensschtuzes grandios scheitern lässt. Man glaubt, man kommt ohne die Frauen, ohne deren Mitwirkung aus.
Schade eigentlich, es wäre verdienstvoll, die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zu verkleinern, aber schon beim Verbot der wirksamen Beratung ging es nicht um Lebensschutz, sondern um Moral. Um das Gefühl, sich nicht die Hände schmutzig machen zu wollen. So einen Weg können nur Männer einschlagen. Aber die Kirche besteht eben aus Männern und an entscheidenden Positionen sogar NUR aus Männern.

Tiberius hat gesagt…

Sie haben vollkommen Recht. Die schwangere Frau muß im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen, denn ohne die Frauen geht es nicht. Lassen Sie mich aber dazu ergänzen: Ohne die Männer geht es auch nicht.

Viele Mütter lassen schließlich ihr Kind nur deshalb abtreiben, weil der Vater dagegen ist oder sich ganz aus der Verantwortung stiehlt. Wenn wir noch genauer hinschauen ist das gesamte soziale Umfeld an der Entscheidung beteiligt: Eltern, Freunde und Bekannte mit eingeschlossen.

Können wir uns darauf einigen?

Anonym hat gesagt…

Dass es ohne Männer geht beweisen allein erziehende Mütter weltweit millionenfach jeden Tag aufs neue!

Und hier erscheint bereits der nächste Fehler, den Katholiken, vor allem katholische Kleriker machen, um damit den so strikt geforderten Lebensschutz auf nachhaltigste zu sabotieren, ja geradezu zu torpedieren und zu versenken und so unmöglich zu machen. Alle reden ÜBER die Frauen (und Männer) niemand, am allerwenigsten die katholischen Kleriker, vor allem nicht die in den höheren Rängen, spricht wirklich einmal MIT den Frauen.
Hätte Kardinal Meisner das nämlich getan, hätte er seine, aus seiner Sicht berechtigte Forderung an die Frauen, völlig anders formuliert und vor allem NICHT an die Frauen gerichtet, sondern an die, die seine Forderung am ehesten erfüllen können.

Fazit: Die katholische Kirche, der römisch-katholische Klerus steht sich selbst am allermeisten im Weg. Und es sieht nicht so aus, als wäre man dort im Stande, seine Position irgend wann einmal zu ändern. Und deshalb werden alle Forderungen des Kardinals sehr schnell an der Wirklichkeit zerbrechen.
Der vorletzte Papst hat meines Wissens (Sie merken, ich bin mir nicht sicher) den Satz geprägt, dass nicht die katholische Lehre der Wirklichkeit angepasst werden dürfte, sondern die Wirklichkeit der katholischen Lehre angepasst werden müsste.
Bisher hat die Wirklichkeit auf lange Sicht immer noch gesiegt und nicht die Forderungen der Kirche. Einmal so grandios, dass danach der halbe Laden weg war. Wir nennen das heute Reformation.

Tiberius hat gesagt…

Sehen Sie, ich dachte wirklich, wir würden uns hier austauschen. Leider kann ich nicht feststellen, daß Sie auf das von mir Geschriebene ausreichend Bezug nehmen, um das Ganze eine Konversation zu nennen.

Wenn Sie einfach nur ein paar Dinge loswerden wollen, die Sie an Männern im Allgemeinen und der katholischen Kirche im Besonderen stören, dann bitte ich Sie, sich an eine andere Adresse zu wenden. Das kann durchaus professionell sein.

Falls ich dann einmal Lust auf Stereotype Vorhaltungen und Vorurteile bekommen sollte, melde ich mich einfach bei Ihnen. Vielleicht haben Sie bis dahin ja auch ein bißchen aufgeräumt, denn unter uns, ich habe den Eindruck das da einiges durcheinander geht.

Vale!