Montag, 11. Februar 2013

Kardinal Woelki zum Rücktritt von Benedikt XVI.

Berlin (PEB) - "Für mich ist es ein Zeichen von Demut und Sorge um die ihm anvertraute Kirche, dass dieser große Papst seinen Rücktritt angekündigt hat. Ich habe davon heute mit Respekt, Verständnis und großem Bedauern erfahren. Wie in allen anderen Belangen seines segensreichen Pontifikats handelt der Papst mit großer Umsicht und weit vorausschauend, auch wenn es um seine eigene Person geht. Mir persönlich geht diese Entscheidung sehr nahe, da ich mich Papst Benedikt XVI. besonders verbunden fühle: Ich schätze ihn als meinen theologischen Lehrer seit Studienzeiten, ich durfte ihn im Berliner Olympiastadion begrüßen und schließlich berief er mich erst kürzlich in das Kollegium der Kardinäle. Der Papst verkörpert in seiner Person die Einheit der Kirche, insofern geht uns sein Rücktritt alle an. Ich lade daher alle ein, sich im Gebet mit dem Heiligen Vater zu verbinden."

Kommentare:

Philipp hat gesagt…

Wie genau kann ich mich im Gebet mit einer anderen Person verbinden?

Zum Rücktritt des Papstes: http://wp.me/p2YCuY-eQ

Tiberius hat gesagt…

Na, ich würde sagen, über Gott.

Braut des Lammes hat gesagt…

Oder auch, indem man für das gleiche Anliegen vor Gott eintritt - im Gebet verbunden.