Freitag, 28. Dezember 2012

Dienstag, 25. Dezember 2012

Auf dem Weg nach Bethlehem

Den Tag zu Heiligabend habe ich damit verbracht, ein kleines Problem mit viel zu großem Aufwand zu lösen. Ich erspare die Details, doch zeitweise schien es so, als stünde mir eine formatierte Festplatte und ein neu aufgesetztes System ins Haus. Sicher nichts, was mich in besondere Weihnachtsstimmung versetzen könnte. Nach Mittag, die Lage sah schon weitgehend hoffnungslos aus, war ich noch schnell zum Alex gefahren, um wenigstens die neueste Version meines Betriebssystems zu erstehen. Eine solche Arbeit macht man sich nicht ohne Not ein zweites Mal. Die beiden ortsansässigen Elektronikmärkte hatten schon geschlossen. Ich fand es leider erst heraus, als ich vor der Tür stand. Meine Versuche, die Öffnungszeiten am Heiligabend vorab telefonisch zu erfragen, wurden von einer Bandstimme mit den Worten abgewiesen, man könne aufgrund eines technischen Notfalls nicht ans Telefon gehen. Ja, einen "technischen Notfall" hatte ich auch. Geschlagen mußte ich wieder abziehen. Über den Weihnachtsmarkt am Alex, auf dem die Buden bereits verrammelt wurden, fuhr ich die Münzstrasse mit dem Fahrrad hoch Richtung Brunnenviertel. Auf der Brunnenstrasse, kurz vor der Bernauer, wunderte ich mich dann kurz. Vor der Synagoge sah es aus, als ob die Heilige Nacht in diesem Jahr auf einen Freitag gefallen sei. Wenn aber nur zur Nittel Nacht geladen war, von der ich bis dato gar nicht wußte, daß es sie überhaupt gibt, wünsche ich den zahlreichen Gästen, wenigstens gut Schach und Karten gespielt zu haben. Der nächste Karfreitag kommt bestimmt.

Frohe Weihnachten!

Allen Lesern wünsche ich eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil X.

Durch Jammern und Klagen kommt kein Stein auf den anderen.

Freitag, 21. Dezember 2012

Doku-Trailer "Marsch für das Leben 2012"

Falls mal wieder einer fragen sollte, was der "Marsch für das Leben" ist: Der Marsch für das Leben ist die größte öffentliche Veranstaltung zum Thema Lebensrecht in Deutschland. Einmal im Jahr treffen sich Menschen aus ganz Deutschland in Berlin, denen das Recht auf Leben am Herzen liegt - und jedes Jahr werden es mehr. Vor einigen Jahren waren es wenige Hundert, die sich zum Umzug trafen. Dieses Jahr waren es mehr als 3000. Wenn jeder nächstes Jahr nur einen mitbringt, dann sind es schon 6000, und im folgenden Jahr bringt wieder jeder einen mit und wieder und wieder und wieder - und wenn es dann irgendwann 100.000 sind, die auf die Straße gehen, wird man sicher nicht mehr oft gefragt: was denn eigentlich der "Marsch für das Leben" ist.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Montag, 10. Dezember 2012

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil IX.

Normal und anders geht nicht.

Aktion Solidarität statt Selbsttötung

Vor einer Woche ging das neue Gesetz zur Sterbehilfe in die erste Lesung des Bundestages. Die Aktion Solidarität statt Selbsttötung hat vor dem Berliner Reichstag dazu eine Kundgebung abgehalten und zum Schutz von Alten, Kranken, Behinderten, Ausgebrannten, Depressiven und Dementen aufgerufen, die Hilfe zum Leben brauchen - nicht zum Sterben. Hier ein bewegendes Video der Aktion. Bitte weiterverbreiten!  


Freitag, 7. Dezember 2012

Äh, was für ein Marsch? Leben? Kenn ich nicht.

Wow! Anruf in der Redaktion eines katholischen Regionalsenders: "Wollen sie nicht einen Beitrag über den Marsch für das Leben in Berlin bringen." "Den was? Marsch für das Leben? In Berlin? Was soll das sein. Kenn´ ich nicht!" "Das ist ein Umzug von vorwiegend christlichen Lebensschützern, der jedes Jahr in Berlin stattfindet." "Äh, nein, das tut mir Leid. Noch nie davon gehört. Wir sind ein (katholischer) Lokalsender." "Oh, das wusste ich nicht. Sie berichten dann also nur über lokale Ereignisse." "Na ja, wir berichten auch über größere Ereignisse aus aller Welt, aber die müssen dann schon so groß sein, dass man davon gehört hat." ...