Samstag, 22. September 2012

Marsch für das Leben in Berlin

Heute war der Marsch für das Leben in Berlin. Ehrlich gesagt, hatte ich gehofft, noch mehr bekannte Gesichter zu sehen. Das könnte daran liegen, daß viele es nicht nach Berlin geschafft haben, wahrscheinlicher ist jedoch, daß ich bei der großen Zahl der Teilnehmer einfach den Überblick verloren habe. Über 3000 waren heute dabei. Allen, die heute mitgelaufen sind, ein herzliches Dankeschön, und allen die es nicht nach Berlin geschafft haben: Kommt im nächsten Jahr! Es ist ein starkes Zeichen für den Lebensschutz, eine gute Gesellschaft und abgesehen davon - Berlin ist immer eine Reise wert. Seit ich dabei bin hat die Zahl der Teilnehmer jedes Jahr stark zugelegt. Das sollte auch so bleiben. Die Zahl der Gegendemonstranten sinkt von Jahr zu Jahr. Heute waren es nicht mehr als 50 die ihre Parolen brüllten. Es scheint so als wäre man von dem eigenen Unsinn langsam selbst ermüdet. Sei´s drum. Wir werden nicht müde. Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei.

Dienstag, 18. September 2012

Walter Kardinal Brandmüller in Aschaffenburg


Drei Damen mit Papst in Aschaffenburg

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil VIII.

Wenn es in Deinen Kopf passt, ist es nicht Gott.

Samstag, 1. September 2012

Frischer Wind fönt ungeduldigen Ökumenismus

Nachdem das Budgetrecht des Deutschen Bundestages nach Brüssel verabschiedet wurde, scheinen es einige Abgeordnete nach dem deutschen Volk auch auf das Kirchenvolk abgesehen zu haben. In der nächsten Woche erwarten wir also den ungeduldigen Aufruf der Herren Lammert, Thierse et al. zur Einheit der Kirche in Deutschland. Ein Gott, ein Volk, eine Kirche, oder so, soll es dort unter anderem heißen. Nichts genaues weiß man nicht. Der Frische Wind hat dazu schon mal einiges zusammengetragen, dem ich mich gerne anschließen möchte. Guckst Du hier: Schämen? Warum denn?

Die kräftige Nahrung der Frömmigkeit

"Angesichts der Fortschritte, welche die Musik in den letzten drei Jahrhunderten gemacht hat, im Besitze der reich entfalteten Harmonie, der Kenntnisse und Hilfsmittel, welche früher Niemand ahnte - kann man da noch behaupten, dass der Choral auch für unsere Zeit die eigentliche Musik der Kirche bleibt? Wir stehen nicht an, diese Frage voll und ganz zu bejahen. Freilich hat die Musik seit dem heiligen Gregor Fortschritte gemacht, und wenn die Kirche ihren gregorianischen Gesang hochzuschätzen fortfährt, so will sie keineswegs den Entwicklungsgang des musikalischen Genies aufhalten. Sind die nötigen Vorbedingungen gegeben, so mag der Kapellmeister immerhin bei besonders feierlichen Anlässen eine der grossen, imposanten Kompositionen aus der Schule Palestrinas oder auch eine minderwertige, vorausgesetzt dass sie nicht unkirchlich ist, zur Aufführung bringen. Das wird gleichsam ein Prunkgericht sein, mit Hilfe dessen man den äusseren Glanz des Festes heben mag; die kräftige Nahrung der Frömmigkeit, das wahre Brot der Andacht aber bleibt der gregorianische Gesang. Wer, wie wir, den seligen Beruf hat, täglich im Chor das Gotteslob zu singen und die Seele mit der heiligen Liturgie zu nähren, wird uns verstehen. Für Solche zumeist schreiben wir diese Zeilen, ihnen zu Lieb und Gewinn wollen wir Ursprung und Geschichte der altkirchlichen Melodien studieren. Für die berufenen Sänger des Gotteslobes, die Jünger der Liturgie und des betrachtenden Gebetes kann nach unserer Ansicht nichts den Choral ersetzen. Seine ernste Einfalt, welche gegenüber einer reich ausgestatteten Musik der Neuzeit als ein Mangel erscheinen könnte, erwirbt ihm im Gegenteil das grösste Anrecht auf unsere begeisterte Hochschätzung." 

Dom Joseph Pothier, Der Gregorianische Choral. Seine ursprüngliche Gestalt und geschichtliche Überlieferung, 1881.

Verschleppt, vergewaltigt, verstümmelt, ermordet

Die Reihe christlicher Kinder, die in Pakistan ermordet wurden, ist lang. Die Gründe sind durchaus vielfältig: Hass gegenüber Minderheiten, gescheiterte Zwangsbekehrungen zum Islam - 700 Mädchen sind jedes Jahr davon betroffen -, Menschenhandel, Sklaverei oder auch der Handel mit Organen. Einen gemeinsamen Nenner haben alle: christliche Kinder werden als Ware betrachtet. Der 14jährige Waiz Mashi wurde von jungen muslimischen Männern nach einer Diskussion über religiöse Fragen ermordet. Er wurde brutal niedergeschlagen und bewusstlos in einen Kanal geworfen. Die Leiche des 14jährigen katholische Waisen Sunil Yaqobb Masih wurde mit zahlreichen Verstümmelungen und fehlenden Organen aufgefunden und die 11jährige Rimsha Masih wurde auf der Grundlage falscher Blasphemievorwürfe inhaftiert. Die 18jährige Katholikin Maria Manisha aus Faisalabad wurde am 27. November 2011 von einem muslimischen Mann, Arif Gujjar ermordet, der sie, in der Absicht sie zu heiraten und zum Islam zu konvertieren, verschleppt hatte. Die Familie hat dem Mörder vergeben. Der christliche Jugendliche Sabir Bashir wurde im Oktober 2011 im Punjab-Distrikt Khanewal gefoltert und ermordet. Hintergrund war das so genannte „land grabbing“: Kriminelle versuchen in den Besitz des Ackerlandes von Christen zu gelangen, wobei es zu dem Angriff gegen Kinder kam. Mehrere Kinder wurden verletzt. Die 12jährige Anna - Name geändert - Tochter des Straßenkehrers Arif Masih aus Shahdra in der Nähe von Lahore wurde von einer Gruppe radikaler Islamisten verschleppt und acht Monate lang immer wieder vergewaltigt. Gedemütigt und traumatisiert und schließlich zur Bekehrung und Heirat mit einem Muslim gezwungen. Vier christliche Kinder wurden 2011 mit ihrer Mutter in der Nähe von Jehlum ermordet, weil sie sich geweigert hatten, ihr mehrheitlich von Muslimen bewohntes Dorf zu verlassen. Im Fall der jungen Katholikin Farah Hatim, die in der Stadt Rahim Yar Khan zur Eheschließung und zur Bekehrung zum Islam gezwungen wurde, versuchten mehrere Nichtregierungsorganisationen in Pakistan und im Ausland das Interesse der Vereinten Nationen auf den Fall zu lenken. Die Schwestern Rebbecca und Saima Masih aus dem Distrikt Jhung in der Nähe von Faisalabad wurden von einer Gruppe Muslime verschleppt und gezwungen zwecks einer Zwangsheirat mit dem reichen Muslim Muhammad Waseem zum Islam zu konvertieren. Die 12jährige Shazia Bashir wurde im Januar 2010 von ihrem Arbeitgeber misshandelt vergewaltigten und ermordet. Der Täter Chaudhry Naeem, ein reicher muslimischer Anwalt, wurde freigesprochen. Die Tat geschah vermutlich im Zusammenhang mit Verbindungen zum Handel mit Minderjährigen und deren Versklavung. Die 12jährige Lubna Masih wurde von einer Gruppe muslimischer Männer in Rawalpindi vergewaltigt und ermordet. Kiran George aus Sheikhupura starb am 10. März 2010 an Verbrennungen. Ahmad Raza, Muslim und Polizeibeamter, hatte sie mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt. Das junge Mädchen war als Sklavin an eine Frau verkauft worden, die junge Mädchen als Prostituierte oder Dienstmägde vermittelt.

Quelle: Fidesdienst