Montag, 30. Januar 2012

Den Krieg hat sie überstanden ...

Auf der Suche nach einem Originalschauplatz für eine historische Dokumentation stoße ich auf folgende Wikipedia-Zeilen:

"Im Innern der Kirche ist nur wenig von der alten Einrichtung erhalten. Der Altarraum wurde nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil umgebaut. Der Hochaltar wurde abgerissen und durch einen einfachen Volksaltar ersetzt. Von den Heiligen-Statuen die sich auf dem Hochaltar befanden, steht nur noch der Heilige Georg, jedoch im Eingangsbereich. An der Stelle, an der sich der Hochaltar befand, wurde ein neues rundes Buntglasfenster eingelassen. Der Umbau der Kirche wurde mit der Altarweihe durch Joachim Kardinal Meisner 1986 vollendet."

Manchmal komme ich einfach nicht mehr mit.

"Katholisch, ledig, jung, sucht ..."

Am 18. Februar findet in Berlin der KathKlub statt. Eine Party für gläubige Katholiken beiderlei Geschlechts, die ledig sind und einen Partner fürs Leben, respektive, das gemeinsame Leben in Christus suchen. Auf dieser Seite bin ich nun bereits bedient und kann nur Gutes davon sagen, werde also nicht in den Genuß kommen, selbst einmal an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen und kann dementsprechend nicht davon berichten. Wer Interesse hat, der findet weitere Informationen unter www.kathklub.de. Das Projekt verfolgt keine finanziellen Ziele und wird vom Berliner Dominikanerkloster St.Paulus unterstützt. Der Veranstaltungsort wird den Teilnehmer nach der Anmeldung mitgeteilt.

Samstag, 28. Januar 2012

Zum vierten Sonntag nach Erscheinung



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des vierten Sonntags nach Erscheinung. Matthäus 8, 23-27: "Und er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass auch das Boot von Wellen zugedeckt wurde. Er aber schlief. Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um! Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille. Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?"

Dienstag, 24. Januar 2012

"Das Gebet ist die marmorne Basis von allem ..."


Lange genug hat es gedauert. Jetzt soll er doch einmal veröffentlicht werden. Hier ein kurzer Beitrag zum Institut St. Philipp Neri in Berlin. Es war ein ganzes Stück Arbeit. Ich hoffe, er gefällt.

Montag, 23. Januar 2012

Karwoche für Choralsänger in Berlin

In den letzten Jahren habe ich das Triduum besonders eindrücklich erlebt. Die Karliturgie, die Osternacht und der Ostersonntag sind für mich etwas ganz besonderes am Institut St. Philipp Neri. Dieses Jahr kommen auch die Karmetten dazu. Sie werden morgens von Gründonnerstag bis Karsamstag gesungen. Am Morgen des Karsamstag singt dann das Palestrina Ensemble Berlin die von Victoria vertonten Teile der Karmetten und das berühmte Miserere von Gregorio Allegri.

Für das Institut ist es ein starkes Programm und eine große Herausforderung. Herren, die Erfahrung im gregorianischen Psalmgesang haben, sind deshalb eingeladen, das Institut zu unterstüzten, die Reise nach Berlin auf sich zu nehmen und die Karwoche gemeinsam auf besonders tiefe geistliche und musikalische Weise zu erleben.

Beginn ist am Karmittwoch um 16 Uhr mit einer kleinen Stärkung, einer geistlichen Einführung und der Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens. Die erste Probe ist um 20 Uhr. Dabei werden auch die weiteren Zeiten bekanntgegeben. Propst Dr. Goesche führt in den spirituellen Charakter der Karwoche und des Stundengebetes ein. Die musikalische Leitung übernimmt Professor Jochen Großmann von der Universität der Künste Berlin, ein ausgewiesenen Kenner der Gregorianik.

Für die Teilnahme an den Proben, geistlichen Einführungen und Mahlzeiten erbittet das Institut einen Beitrag von 35 Euro. Wer von Karmittwoch bis Karsamstag am Institut ein Einzelzimmer bewohnen möchte, zahlt 70 Euro. Wer ein Appartement allein bezieht, zahlt 80 Euro, und wer auch den Ostersonntag am Institut mitfeiern möchte, der erhält für 15 Euro eine Übernachtug dazu. Anmeldeschluß ist der 28. Februar 2012. Die Kapazitäten sind begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich.

Einen ersten Eindruck von dem Choral-Pensum, kann man sich für den Gründonnerstag, den Karfreitag und den Karsamstag verschaffen.

Sonntag, 15. Januar 2012

Gesprächsfetzen am Abend

Der Müll muß raus. Es ist dunkel. Ich laufe aus der Haustür links.
"Finnsd Du die gud, die N.N.?"
Unter dem Hausvorsprung unterhalten sich zwei Jugendliche. Einer wohnt im Haus.
"Ja, finnd isch schon gudd."
"Fannd nisch N.N. die auch gudd?"
Ich gehe über den Parkplatz zu den Müllcontainern.
"Ja, der alte Hurensohn."
"Ja, walla, Allah soll ihn töten, den Hurensohn."
Ich schließe die Haustür auf und bin wieder weg.
Schöner Religionsunterricht.

Freitag, 6. Januar 2012

Herzlichen Glückwunsch, Kardinal Woelki!

Berlin (PEB) - Papst Benedikt XVI. hat heute in Rom Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki zum Kardinal ernannt. Das Konsistorium für die Kreierung zum Kardinal ist für den 18./19. Februar 2012 in Rom vorgesehen. Für Erzbischof Woelki ist die Ernennung Ehre und Ermutigung zugleich: "Dass der Heilige Vater mich in das Kardinalskollegium berufen hat, ist für mich, aber auch für das Erzbistum Berlin und die katholische Kirche in Deutschland eine große Ehre. Damit würdigt Papst Benedikt nur wenige Monate nach seinem Besuch im Erzbistum Berlin auch die Bedeutung von Berlin als der deutschen Hauptstadt und Sitz der Bundesregierung. Ich nehme es auch als Ermutigung für alle Katholiken, die in der Diaspora leben. Ich muss gestehen, dass ich die Ernennung so kurz nach den ereignisreichen ersten Monaten in Berlin nicht erwartet hatte. Es ist kein Zufall, dass Kardinäle rot tragen, es soll mir eine stete Mahnung sein. Die rote Farbe erinnert an das Blut der Märtyrer, an die, die als Zeugen für ihren Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Christus gestorben sind. "Nos sumus testes", habe ich mir zum Wappenspruch gewählt, daran wird mich künftig auch das Kardinalsrot erinnern."

Donnerstag, 5. Januar 2012