Samstag, 1. September 2012

Verschleppt, vergewaltigt, verstümmelt, ermordet

Die Reihe christlicher Kinder, die in Pakistan ermordet wurden, ist lang. Die Gründe sind durchaus vielfältig: Hass gegenüber Minderheiten, gescheiterte Zwangsbekehrungen zum Islam - 700 Mädchen sind jedes Jahr davon betroffen -, Menschenhandel, Sklaverei oder auch der Handel mit Organen. Einen gemeinsamen Nenner haben alle: christliche Kinder werden als Ware betrachtet. Der 14jährige Waiz Mashi wurde von jungen muslimischen Männern nach einer Diskussion über religiöse Fragen ermordet. Er wurde brutal niedergeschlagen und bewusstlos in einen Kanal geworfen. Die Leiche des 14jährigen katholische Waisen Sunil Yaqobb Masih wurde mit zahlreichen Verstümmelungen und fehlenden Organen aufgefunden und die 11jährige Rimsha Masih wurde auf der Grundlage falscher Blasphemievorwürfe inhaftiert. Die 18jährige Katholikin Maria Manisha aus Faisalabad wurde am 27. November 2011 von einem muslimischen Mann, Arif Gujjar ermordet, der sie, in der Absicht sie zu heiraten und zum Islam zu konvertieren, verschleppt hatte. Die Familie hat dem Mörder vergeben. Der christliche Jugendliche Sabir Bashir wurde im Oktober 2011 im Punjab-Distrikt Khanewal gefoltert und ermordet. Hintergrund war das so genannte „land grabbing“: Kriminelle versuchen in den Besitz des Ackerlandes von Christen zu gelangen, wobei es zu dem Angriff gegen Kinder kam. Mehrere Kinder wurden verletzt. Die 12jährige Anna - Name geändert - Tochter des Straßenkehrers Arif Masih aus Shahdra in der Nähe von Lahore wurde von einer Gruppe radikaler Islamisten verschleppt und acht Monate lang immer wieder vergewaltigt. Gedemütigt und traumatisiert und schließlich zur Bekehrung und Heirat mit einem Muslim gezwungen. Vier christliche Kinder wurden 2011 mit ihrer Mutter in der Nähe von Jehlum ermordet, weil sie sich geweigert hatten, ihr mehrheitlich von Muslimen bewohntes Dorf zu verlassen. Im Fall der jungen Katholikin Farah Hatim, die in der Stadt Rahim Yar Khan zur Eheschließung und zur Bekehrung zum Islam gezwungen wurde, versuchten mehrere Nichtregierungsorganisationen in Pakistan und im Ausland das Interesse der Vereinten Nationen auf den Fall zu lenken. Die Schwestern Rebbecca und Saima Masih aus dem Distrikt Jhung in der Nähe von Faisalabad wurden von einer Gruppe Muslime verschleppt und gezwungen zwecks einer Zwangsheirat mit dem reichen Muslim Muhammad Waseem zum Islam zu konvertieren. Die 12jährige Shazia Bashir wurde im Januar 2010 von ihrem Arbeitgeber misshandelt vergewaltigten und ermordet. Der Täter Chaudhry Naeem, ein reicher muslimischer Anwalt, wurde freigesprochen. Die Tat geschah vermutlich im Zusammenhang mit Verbindungen zum Handel mit Minderjährigen und deren Versklavung. Die 12jährige Lubna Masih wurde von einer Gruppe muslimischer Männer in Rawalpindi vergewaltigt und ermordet. Kiran George aus Sheikhupura starb am 10. März 2010 an Verbrennungen. Ahmad Raza, Muslim und Polizeibeamter, hatte sie mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt. Das junge Mädchen war als Sklavin an eine Frau verkauft worden, die junge Mädchen als Prostituierte oder Dienstmägde vermittelt.

Quelle: Fidesdienst

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