Freitag, 31. August 2012

Ein Beitrag für Choralforscher

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, einen Blick in das vor einem Jahr neu erschienene Graduale Novum aus der ConBrio Verlagsgesellschaft zu werfen. Ich verstehe zu wenig von Neumen und Handschriften, um die Fortschritte der Forschung darin richtig einschätzen zu können. Der Beitrag für die liturgische Praxis dürfte jedoch eher gering ausfallen. Meine Empfehlung für die Messe bleibt das Graduale Romanum von ´62, zum einen, weil es auf der verbindlichen Editio typica beruht, und zum anderen, weil es einfach besser gesetzt ist.

Kommentare:

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Kann mich dem nur vorbehaltlos anschließen. Wer sich einmal anschaut, was aus dem intriotus zum 1. Advent geworden ist, so kommt das quasi einer "Neukomposition" gleich, die Anklänge an den germanischen Choraldialekt hat. es singt sich nicht gut und welchen Fortschritt das ganze darstellen soll (abgesehen von beförderten "Archäologismus" und einem unterstellten Hang zur deutschen Besserwisserei gegenüber Rom), ist mir bisherverschlossen geblieben. Einen Gewinn sehe ich darin nicht.

Admiral hat gesagt…

Falls noch irgend jemand ein günstig abzugebendes 1962er GR zu Hause hat, wäre ich interessiert. So ein LU liegt dann doch schon mal sehr schwer in der Hand. :-)

Tiberius hat gesagt…

Ich hab´s als PDF auf meinem Telefon. Schön geht es auch auf einem iPad oder ähnlichem.

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Uhhh, das Abendland geht schon wieder unter ... ;-)

Tiberius hat gesagt…

Darunter würden wir es auch gar nicht machen ... auch wenn ich mir nicht sicher bin, warum es denn schon wieder untergeht.

Admiral hat gesagt…

Ja, die PDF Version hab ich auch.
Allerdings die ohne Neumen. Solltest du zufällig eine Version mit Neumen haben.....