Samstag, 11. Februar 2012

Das Leid vor Augen, die Verheißung im Ohr

Ich finde es bemerkenswert, daß der Tractus von Sexagesima, der ja an die Stelle des Alleluia gerückt ist, den Alleluia-Ruf der Ostervigil anklingen läßt. Allein schon deshalb möchte ich den Sonntag Sexagesima nicht missen. Darauf, daß dieser Alleluia-Ruf, einer der wenigen Überlebenden des reformierten Liturgiegebrauchs, an vielen Orten das ganze Jahr über zu hören ist, könnte ich hingegen verzichten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Richtig klar ist mir nicht, welcher Alleluiaruf der Osternacht gemeint sein soll. Das Alleluia vor dem Evangelium wird im Allgemeinen 3x (nicht 2x) gesungen. Das klingt tatsächlich in den Soloversen an. Allerdings habe ich noch nirgendwo erlebt, dass dieses Alleluia das ganze Jahr gesungen worden wäre. Das trifft wohl auf das andere Alleluia der Osternacht zu, das der Osterlaudes nämlich. Eine Verwandschaft von diesem zum Tractus von Sexagesima habe ich wiederum nicht feststellen können.

Tiberius hat gesagt…

Ja, richtig. Das Alleluia wird dreimal gesungen und das so weit verbreitete ist das das Alleluia der Osterlaudes. Da habe ich mich geirrt.