Samstag, 26. November 2011

"Oh, mein Gott!" Kaplan Schwarz legt nach

Kaplan Johannes Maria Schwarz ist nicht zu stoppen. Es ist erst ein halbes Jahr her, daß er vier aufwendig hergestellte und prall gefüllte DVDs mit Glaubenswissen unter das Volk brachte. Jetzt steht schon das nächste Projekt vor der Tür. "Oh, mein Gott" soll es einfach heißen und wird größer, schöner, bunter und sowieso noch viel besser als die bisherigen Katechesen. Wann schläft dieser Mann eigentlich? Diesmal sind alle aufgerufen, mitzuhelfen. Wie, das verrät Kaplan Schwarz unter www.ohmeingott.info.

Freitag, 25. November 2011

Zum Evangelium des ersten Sonntags im Advent



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 1. Sonntags im Advent. Lukas 21, 25-33: "Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht."

Donnerstag, 24. November 2011

Berliner BDKJ bildet die Zukunft der Kirche

Aus einer Pressemitteilung des BDKJ Diözesanverband Berlin vom 21. November 2011:

"Am letzten Wochenende vom 18. und 19. November 2011 tagte die Diözesanversammlung des BDKJ Berlin mit rund 60 Delegierten im Christian-Schreiber-Haus in Alt-Buchhorst/Grünheide. Das umfassendste Thema der Versammlung war die Frage nach der Zukunft der katholischen Kirche und der damit verbundenen Vorortung [!sic] und des Erlebens von katholisch sein. Die jugendlichen Delegierten setzten sich in ihren [!sic] Studienteil intensiv über den Dialogprozess der deutschen Bischöfe „Einen neuen Aufbruch wagen“ auseinander. Die Delegierten lobten hier den Einsatz des BDKJ Diözesanvorstandes sowie die Zusammenarbeit mit dem Diözesanrat und erhoffen sich eine breite Offenheit für den Dialogprozesses in den Gemeinden, Dekanaten und der Leitung des Erzbistums. "Es ist gut, dass wir den Dialog ins Erzbistum tragen, damit auch diejenigen beteiligt sind, die die Zukunft der Kirche bilden, nämlich wir Jugendlichen", so Julius Uhlmann aus dem BDKJ Pankow. Besonders die Fragen nach echten Beteiligungs­mög­lich­kei­ten von Laien und vor allem Frauen, einem authentischen und glaubwürdigen Wirken der Kirche sowie der Umgang mit Lebensbrüchen und Homosexuellen trieben die Jugendlichen um.
Sie fordern in ihrem Beschluss den neuen Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki sich zu diesem Prozess zu positionieren
[!sic] ."

Dienstag, 22. November 2011

Zum Evangelium des letzten Sonntags



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des letzten Sonntag nach Pfingsten. Matthäus 24, 15-35: "Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen."

Sonntag, 13. November 2011

Der Islam: Prophet, Koran, Theologie und Recht

Die Reihe der Matinéen am Institut St. Philipp Neri wird am kommenden Samstag wieder aufgenommen. Das Thema der nächsten vier Vorträge wird der Islam sein. Die beiden ersten Matinéen beleuchten die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit sowie Sunna und Koran. Die beiden letzten Matinéen befassen sich dann mit islamischer Theologie und islamischem Recht.

Für die Vorträge und die Moderation der Matinéen konnte die renommierte Islamwissenschaftlerin Dr. Katja Niethammer gewonnen werden. Der Eintritt ist für alle Interessierten frei. Die Termine sind am 19. November, am 21. Januar, am 18. Februar und am 17. März, jeweils 10.30 Uhr, im St. Afra-Stift, Graunstrasse 31, in 13355 Berlin.

Ich persönlich halte die Auseinandersetzung mit dem Koran und dem Leben des Propheten für unerlässlich. Leider werde ich am nächsten Samstag nicht dabei sein können, da ich in Rom sein werde. Jedem anderen möchte ich die Veranstaltung desto dringlicher ans Herz legen.

Samstag, 12. November 2011

Zum Evangelium des 22. Sonntags nach Pfingsten



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 22. Sonntags nach Pfingsten. Matthäus 22, 1-14: "Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in seinen Worten fangen könnten; und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was meinst du: Ist's recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht? Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon."

Samstag, 5. November 2011

Zum Evangelium des 21. Sonntags nach Pfingsten



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 21. Sonntags nach Pfingsten. Matthäus 18, 23-35: "Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. Da er's nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. Da fiel ihm der Knecht zu Füßen und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir's alles bezahlen. Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir's bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder."