Samstag, 29. Oktober 2011

Empfang für engagierte Katholiken in Berlin

Komme gerade vom Empfang für politisch und gesellschaftlich engagierte Katholiken im Erzbistum Berlin. Vorerst nur soviel: jeden Tag könnte ich das nicht.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Welt: "Kirche macht mit Pornos ein Vermögen"

Die Tageszeit "Die Welt" berichtet über das Geschäft der Katholischen Kirche in Deutschland mit esoterischen und pornographischen Schriften. Den deutschen Bischöfen seien diese Geschäfte der kircheneigenen "Weltbild"-Verlagsgruppe schon seit Jahren bekannt. Geändert habe sich nichts.

Vielleicht fehlte es den Verantwortlichen ja einfach an öffentlichem Druck, um die innere Antriebslosigkeit in dieser Frage zu überwinden?

Propst Goesche feiert silbernes Priesterjubiläum

Am kommenden Sonntag, dem Fest Christus König, feiert Propst Dr. Gerald Goesche sein silbernes Priesterjubiläum. Das feierliche Levitenamt beginnt am 30. Oktober, um 10.30 Uhr, in der Kirche St. Afra in Berlin, im Anschluß folgt die Aussetzung des Allerheiligsten und ein gesungenes Te Deum.

Wer dem Propst zu diesem Tag eine besondere Freude machen möchte, der darf ihm ruhig etwas schenken. Wer mit seinem Geschenk genau richtig liegen möchte, der kann ihm einfach eine Orgel schenken. Die wünscht sich der Propst von Herzen. Bis jetzt ist in St. Afra nur eine elektronische Imitation zu hören, die den Anforderungen des Instituts auf Dauer nicht genügen kann.

Da es nun aber nicht möglich ist, mehr als eine Orgel in St. Afra aufzubauen, kann nicht jeder eine ganze Orgel schenken. Die Gratulanten sind deshalb angehalten, sich auf ein paar Orgelteile zu beschränken. Eine von außen sichtbare Pfeife gibt es dabei schon für 500 Euro zu erwerben, Manual- und Pedaltasten für nur 250 und Beiträge zu anderen Pfeifen schon ab 10 Euro.

Nähere Informationen zum Gabentisch gibt es am Institut St. Philipp Neri. Wer den Bau der Orgel jedoch einfach so mit ein paar Euro unterstützen möchte, der kann das direkt unter folgender Bankverbindung tun: Freundeskreis St. Philipp Neri e.V., Konto: 1202100, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 100 20 500,IBAN: DE53 1002 0500 0001 2021 00, BIC: BFSWDE33BER.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Zum Evangelium des 19. Sonntags nach Pfingsten



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 19. Sonntags nach Pfingsten. Matthäus 22, 1-14: "Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu laden; doch sie wollten nicht kommen. Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. Einige aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Dein Schoß ist wie ein runder Becher, ...

"Wende dich hin, wende dich her, o Sulamith! Wende dich hin, wende dich her, dass wir dich schauen! Was seht ihr an Sulamith beim Reigen im Lager? Wie schön ist dein Gang in den Schuhen, du Fürstentochter! Die Rundung deiner Hüfte ist wie ein Halsgeschmeide, das des Meisters Hand gemacht hat. Dein Schoß ist wie ein runder Becher, dem nimmer Getränk mangelt. Dein Leib ist wie ein Weizenhaufen, umsteckt mit Lilien. Deine beiden Brüste sind wie junge Zwillinge von Gazellen. Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein. Deine Augen sind wie die Teiche von Heschbon am Tor Bat-Rabbim. Deine Nase ist wie der Turm auf dem Libanon, der nach Damaskus sieht. Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel. Das Haar auf deinem Haupt ist wie Purpur; ein König liegt in deinen Locken gefangen. Wie schön und wie lieblich bist du, du Liebe voller Wonne! Dein Wuchs ist hoch wie ein Palmbaum, deine Brüste gleichen den Weintrauben. Ich sprach: Ich will auf den Palmbaum steigen und seine Zweige ergreifen. Lass deine Brüste sein wie Trauben am Weinstock und den Duft deines Atems wie Äpfel; lass deinen Mund sein wie guten Wein, der meinem Gaumen glatt eingeht und Lippen und Zähne mir netzt. Meinem Freund gehöre ich und nach mir steht sein Verlangen. Komm, mein Freund, lass uns aufs Feld hinausgehen und unter Zyperblumen die Nacht verbringen, dass wir früh aufbrechen zu den Weinbergen und sehen, ob der Weinstock sprosst und seine Blüten aufgehen, ob die Granatbäume blühen. Da will ich dir meine Liebe schenken. Die Liebesäpfel geben den Duft, und an unsrer Tür sind lauter edle Früchte, heurige und auch vorjährige: Mein Freund, für dich hab ich sie aufbewahrt."

Hoheslied 7.

Freitag, 21. Oktober 2011

"Vögelbar" jetzt noch bei Weltbild bestellen!

Warnhinweis! Der nachfolgende Text enthält Teile eines Buches, das von katholischen Bischöfen in Deutschland als erotische Literatur ohne Altersbeschränkung vertrieben wird, in meinen Augen jedoch durchaus pornographisch genannt werden darf. Wer daran keinen Anstoß nehmen möchte, den bitte ich, ab hier nicht weiterzulesen. Diese Bitte richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche.

"Mit Sandy, das wusste er, würde er auf ewig die Erinnerung an jenes ungemein angenehme Gefühl verbinden, das er verspürte, wenn sein Penis in ihrem Anus einrastete. Er kannte nicht viele Frauen, die auf Analverkehr standen - die meisten lehnten ihn sogar ab -, aber Sandy war ganz versessen darauf, seinen harten Schwanz in ihrem Arsch zu spüren. Wie sie das machte, war ihm zwar ein Rätsel, aber Marc hatte das Gefühl, dass sie wirklich jedes Mal einen Orgasmus hatte."

Kim Shatner, "Vögelbar", Blue Panther Books,
Hamburg 2010, Seite 8.

Das Buch ist über den Vertrieb der Weltbild Verlagsgruppe zu beziehen. Gesellschafter der Verlagsgruppe sind zwölf deutsche Diözesen, der Verband der Diözesen Deutschlands und die Soldatenseelsorge Berlin. Zu den Eigentümern gehören die Diözesen Augsburg, Aachen, Bamberg, Eichstätt, Fulda, Freiburg, München/Freising, Münster, Passau, Regensburg, Trier und Würzburg.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Pfarrgemeinderatswahlen in Berlin


Internationales Pastorales Zentrum in Berlin

Berlin (PEB) - Am 23. Oktober eröffnet das Erzbistum Berlin ein Internationales Pastorales Zentrum im Gemeindehaus von St. Eduard in Neukölln. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst, einem Friedensgebet und einem Vortrag zu dem Thema "Glänzende Aussichten - wie die Kirche über sich hinaus wächst". Geleitet wird das neue Pastorale Zentrum von Gregor Dornis, der dem einen oder anderen Hörer von Radio Horeb vielleicht schon bekannt sein könnte. Das Zentrum soll ein Ort für Menschen mit "globalen Bezügen" und einem "internationalen Lebensgefühl" werden. Hier sollen sie ihre "sozialen, kulturellen und religiösen Impulse" einbringen können, "weltkirchliche Horizonte" eröffnen und "interkulturelles Engagement" fördern. Zur Mitarbeit eingeladen sind besonders junge Erwachsene. Das Internationale Pastorale Zentrum Berlin ist ein gemeinsames Projekt des Erzbistums Berlin, der Comboni-Missionsschwestern, der Missionarinnen Identes, der Pallottinischen Gemeinschaft Berlin, der Katholischen Kirche Nord-Neukölln und des Internationalen Katholischen Missionswerk e.V. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken fördert das IPZ."

Samstag, 15. Oktober 2011

Zum Evangelium des 18. Sonntags nach Pfingsten



Gedanken zum Evangelium des 18. Sonntags nach Pfingsten von Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN). Matthäus 9, 1-8: "Jesus stieg in das Boot, fuhr über den See und kam in seine Stadt. Da brachte man auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Da dachten einige Schriftgelehrte: Er lästert Gott. Jesus wusste, was sie dachten, und sagte: Warum habt ihr so böse Gedanken im Herzen? Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Darauf sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Und der Mann stand auf und ging heim. Als die Leute das sahen, erschraken sie und priesen Gott, der den Menschen solche Vollmacht gegeben hat."

Freitag, 14. Oktober 2011

Melde mich zurück aus Italien

Ein paar Tage durfte ich in die Welt der Reichen und Schönen abtauchen, tagsüber in der Nähe eines kleinen Städtchens zwischen Mailand und Turin, morgens und abends auf der großen Terasse mit Blick auf die borromäischen Inseln.

Jetzt bin ich wieder in Berlin. Der Himmel ist blau, die Sonne goldig. Der Herbst ist wunderschön. Hoffentlich bleibt er es noch eine Weile.