Donnerstag, 29. September 2011

Melde mich offline nach Italien ...

in einer Woche bin ich wieder zurück.

Mittwoch, 28. September 2011

Zollitsch: Papstbesuch entschärft und umgebogen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat beim Michaelsempfang des Katholischen Büros in Berlin ein erstes Resümee zum Papstbesuch gezogen, respektive: den ganzen Besuch entschärft und umgebogen.

Zur Freiburger Konzerthaus-Rede sagte Erzbischof Zollitsch: „Dem Heiligen Vater geht es um etwas ganz Entscheidendes: um die Mahnung nämlich, uns nicht in der Sorge um uns selbst zu verlieren, sondern uns auf das Zeugnis des Glaubens in der Welt von heute zu konzentrieren. Vielleicht wollte Papst Benedikt gerade uns Deutschen, die gerne organisieren, strukturieren und reformieren, nochmals einschärfen: Lasst euch vom Geist des Evangeliums leiten; Strukturen sind nur Mittel und niemals Zweck kirchlichen Handelns.“

Die Auftaktveranstaltung des kirchlichen Gesprächsprozesses im Juli in Mannheim habe diese Hervorhebung des Glaubens auf die Formel gebracht: „Im Heute glauben“. Dies sei das Ziel des geistliches Weges, das Ziel des gemeinsamen Hörens auf Gott und aufeinander. Ein Ziel, das nicht nur durch und durch human und auf das Wohl und Heil der Menschen bezogen sei, sondern tief im Wirken und der Verkündigung Jesu Christi wurzele.

Demnach befindet sich die Kirche in Deutschland also auf dem richtigen, jetzt auch vom Heiligen Vater gewiesenen Weg des kirchlichen Gesprächsprozess - und nächste Woche veröffentlichen wir den begehrten Kurs "In drei Schritten vom X zum U".

"Den Schein können sie sich dann dort abholen"

Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, hat jede "inhaltliche" Kooperation mit "pro familia" ausgeschlossen. Kath.net berichtet.

Dazu fällt mir die Geschichte einer jungen Mutter ein, die mir erst kürzlich erzählte, daß sie sich zu Beginn ihrer Schwangerschaft bei der Kölner Caritas habe beraten lassen - nicht weil sie mit dem Gedanken gespielt hätte, das Kind wegmachen zu lassen, sondern, um in dieser neuen Lebenssituation besser beraten zu sein. Am Ende des Gespräches habe man ihr dann freundlich eröffnet, daß man zwar leider keinen Beratungsschein ausstellen dürfe, mit einem Anruf aber dafür sorgen könne, daß sie diesen andernorts auch ohne Beratungsgespräch abholen kann.

Das ist sicher nicht die "inhaltliche" Kooperation, die Kardinal Meisner hier mit "pro familia" zurückgewiesen hat, sondern eine, die doch erheblich handfester ist. Dem Kardinal wird man das nicht anlasten können, nachdenklich machen sollte es aber schon.

Montag, 26. September 2011

Anmaßung und Unkenntnis

"Dann aber, als der Papst wieder in Rom war, holte Peter Frey zum Finale aus. Im abschließenden Kommentar im „heute-journal“ wurde das Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken zum Kulturkämpfer. Triumphal stellt er fest, „die Herde schrumpft, der Glaube ist auf dem Rückzug“, brachte den angeblichen Auftrag des Zweiten Vatikanums zur „Verheutigung der Kirche“ gegen Benedikt in Stellung, forderte Bischöfe und Laien auf, ab sofort nicht mehr „ängstlich nach Rom zu schauen“ und folgerte selbstgewiss, von der Macht der eigenen Bedeutung beschwert: „Von diesem Papst sind die notwendigen Reformen nicht mehr zu erwarten“. Spiel, Satz und Sieg für das ZDF."

Alexander Kissler in der Tagespost über die Berichterstattung zum Papstbesuch

Samstag, 24. September 2011

Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist

"Wir sehen, daß in unserer reichen westlichen Welt Mangel herrscht. Vielen Menschen mangelt es an der Erfahrung der Güte Gottes. Zu den etablierten Kirchen mit ihren überkommenen Strukturen finden sie keinen Kontakt. Warum eigentlich? [...] In Deutschland ist die Kirche bestens organisiert. Aber steht hinter den Strukturen auch die entsprechende geistige Kraft – Kraft des Glaubens an einen lebendigen Gott? Ehrlicherweise müssen wir doch sagen, daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt. Ich füge hinzu: Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens. Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, wird alle strukturelle Reform wirkungslos bleiben."

Aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. vor dem Zentralrat der deutschen Katholiken.

Freitag, 23. September 2011

Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ ...

"Manche bleiben mit ihrem Blick auf die Kirche an ihrer äußeren Gestalt hängen. Dann erscheint die Kirche nur mehr als eine der vielen Organisationen innerhalb einer demokratischen Gesellschaft, nach deren Maßstäben und Gesetzen dann auch die so sperrige Größe „Kirche" zu beurteilen und zu behandeln ist. [...] Es verbreiten sich Unzufriedenheit und Missvergnügen, wenn man die eigenen oberflächlichen und fehlerhaften Vorstellungen von „Kirche", die eigenen „Kirchenträume" nicht verwirklicht sieht! Da verstummt dann auch das frohe „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ in seine Kirch’ berufen hat", das Generationen von Katholiken mit Überzeugung gesungen haben."

Aus der Predigt von Papst Benedikt XVI. im Berliner Olympiastadion

Donnerstag, 22. September 2011

Domradio Köln überträgt den ganzen Papstbesuch

Das Domradio Köln überträgt alle wichtigen Stationen des Papstbesuches per Livestream im Internet. Wer den Zumutungen und Verwirrungen unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus dem Weg gehen möchte, dem sei das Domradio von Herzen empfohlen.

Mittwoch, 21. September 2011

Erzbischof Woelki vor dem Papstbesuch


Heute Abend begrüßte Erzbischof Woelki auf dem Potsdamer Platz die Pilger der Staffelwallfahrt von Köln nach Berlin. Alle Anwesenden waren zu einem Agapemahl eingeladen. Woelki dankte den Pilgern für ihr Zeugnis und forderte die etwa 100 Gläubigen auf, sich auf den kommenden Besuch des Papstes zu freuen.

Plötzlich doch Karten für Deutschland pro Papa

Wie durch ein Wunder will das Erzbistum nun doch jedem, der eine Karte über Deutschland pro Papa bestellt hat, eine solche zur Verfügung stellen können. Auf den letzten Metern sollen sich ein paar Karten angefunden haben, die von anderen Karteninhabern zurückgesandt wurden. Noch sind die Karten nicht verteilt. Ich finde, es bleibt spannend.

Richtigstellung zum Berliner Kartendebakel

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich geschrieben, daß es sich bei dem Kartenchaos für die Papstmesse im Olympiastadion, von dem vor allem Deutschland pro Papa betroffen zu sein scheint, um Absicht oder auch nur um Dummheit handeln könnte. Wie ich soeben erfahren habe, soll es - ein erleichtertes Seufzen geht durch die Reihen - sich nicht um Absicht gehandelt haben.

Papst, Berlin und Google-Suche

Vielen Dank erstmal allen, die das kurze Video zum Willkommen des Heiligen Vaters verlinkt oder eingebettet haben. In 24 Stunden hat es über 700 Aufrufe gegeben. Das ist nicht schlecht. Wenn man jetzt in der Google-Videosuche nach Papst und Berlin fragt, dann findet man uns auf Platz zwei der Suchergebnisse. Dicht auf den Fersen, auf dem dritten Platz folgt das Video der Papstgegner. Wer einen Youtube-Account hat, der möge das Video bitte bewerten und zu seinen Favoriten speichern, damit es auch weiterhin in der Suche ganz oben angezeigt wird. Vielen Dank!

Um sich ein Bild von der Diktion der Gegner zu machen, veröffentliche ich einen der Kommentare, die in meiner Moderation hängengeblieben sind:"Hängegeblieben, alle wie sie da sind. Nennen einen ehemaligen Flakhelfer und Oberhaupt einer Pädophilensekte "Papa". Probleme bei der Emanzipation von den Eltern? Auf der Suche nach einem Überpapa, der einem das Denken und die Verantwortung abnimmt? Kann jemand bitte mal die Kinder aus dieser Bluttrinkersekte befreien?! Frühkindliche religiöse Indoktrination sollte verboten und bestraft werden. Nimmt euren Ratzinger, verpieselt euch in eine blickdichte Kirche und macht die Türe zu. Danke!"

Hohn! Deutschland pro Papa voll ausgebremst

Wer Karten für die Papstmesse im Olympiastadion über Deutschland pro Papa bestellt hat, der hat vielleicht nach einer Zusage jetzt schon eine Absage bekommen. Ohne Vorankündigung hat das Erzbistum Berlin 800 Karten aus dem Kontingent von Deutschland pro Papa gestrichen. Angeblich hatte man die Karten erst als stille Reserve eingeplant und dann doppelt vergeben. Ups, ist das Absicht oder nur Dummheit? Haben die gedacht "mit denen kann man es ja machen", "die lassen wir am langen Arm verhungern"? Den Verantwortlichen derweil meinen Glückwunsch für dieses Lehrstück! So einfach kann man eine Laieninitiative ausbremsen.

AKTUALISIERUNG: Jetzt gibt es offenbar doch Karten.

Bloggertreffen nach der Messe im Olympiastadion

Thomas von Thomas sein Abendland hat ein Bloggertreffen vorgeschlagen. Nach der Messe im Olympiastadion treffen wir uns am Domradio-Stand. Das dürfte irgendwann zwischen halb neun und neun Uhr sein. Ein Erkennungszeichen ist nicht verabredet worden. Wenn Ihr den Eindruck habt, Ihr würdet vor Hagrid stehen, vielleicht nur etwas kleiner, dann seid Ihr schon ganz dicht dran.

Mit Befremden zur Kenntnis genommen

Zur geplanten Eucharistiefeier zweier suspendierter Priester am 21. Mai 2011 in Berlin erklärt die Pressestelle des Erzbistums Berlin:

"Norbert Reicherts und Christoph Schmidt sind von ihren Bischöfen in Paderborn und Essen suspendierte Priester. Die Suspendierung umfasst ausdrücklich das Verbot, priesterliche Dienste auszuüben, dazu gehört insbesondere das Feiern der Eucharistiefeier.
Insofern ist auch der geplante Gottesdienst in Berlin nicht erlaubt.
Das Erzbistum Berlin kann darin keinen Beitrag zur ökumenischen Annäherung erkennen.
Die gewährte Gastfreundschaft der zuständigen evangelischen Gemeinde wird mit Befremden zur Kenntnis genommen."

Dienstag, 20. September 2011

Laisierte Priester dürfen keine Messe feiern

Erzbischof Rainer Maria Woelki hat zwei laisierten Priestern die Feier der "Heiligen Eucharistie" im Erzbistum Berlin untersagt. Das berichtet der Berliner Tagesspiegel, der auch gleich noch einmal auf Zeit und Ort der untersagten Messe in einer Evangelischen Kirche hinweist.

"Die Papsttreuen" auf Inforadio RBB

Das Inforadio Berlin Brandenburg bringt einen Beitrag über die "Papsttreuen" in Berlin. Mit dabei sind Deutschland pro Papa, das Institut St. Philipp Neri und die CREDO-Staffelwallfahrt von Köln nach Berlin. Der Beitrag läßt sich hier hören und lesen.

"Aber auch Männer leiden entsetzlich ..."

Erzbischof Woelki spricht mit der Tagespost

"Als Christen haben wir uns immer auszurichten an dem, was der Herr sagt, am Evangelium Christi. Das gilt auch für das politische Berlin, das gilt für unsere christlichen Politiker. Maßstab christlichen Handelns ist das Evangelium. Dem Lehramt der Kirche ist aufgetragen, dieses Evangelium zu deuten. Insofern sind christliche Politiker gefordert, klare und eindeutige Positionen aus dem christlichen Glauben heraus zu beziehen, sie zu besetzen und so zu kommunizieren, dass sie dem Wohle der Gesellschaft und der Menschen dienen, damit das Attraktive des Glaubens zum Ausdruck kommt. Dabei muss es im Letzten immer darum gehen, den Schutz und die Würde des Menschen im Blick zu haben."

Interview mit Erzbischof Rainer Maria Woelki in der Tagespost.

Endlich: Herzlich willkommen, Heiliger Vater!


Am 22. September besucht Papst Benedikt XVI. die deutsche Bundeshauptstadt Berlin. Es gibt Menschen, die dem Besuch des Heiligen Vaters gleichgültig oder ablehnend gegenüberstehen. Wir freuen uns und heißen den Nachfolger des Heiligen Apostels Petrus herzlich willkommen!

Am Institut St. Philipp Neri haben wir Stimmen von Katholiken aus dem ganzen Erzbistum Berlin gesammelt, die den Besuch des Papstes in der Diaspora mit Freude und Dankbarkeit erwarten, alle in der Zuversicht, daß sie der Heilige Vater im Glauben stärken wird.

Ohne die Unterstützung des Heiligen Vaters, damals noch als Kardinal, hätte das Institut nicht gegründet werden können. Der Film soll ein Zeichen der Freude sein und eine bescheidene Geste der Dankbarkeit für alles, was das Institut vom Heiligen Vater empfangen hat.

Bitte helft mit, das Video zu verbreiten, ich habe sehr lange daran gearbeitet, damit es ein starke Zeichen wird! Elsa hat es schon vorgemacht. Ich hoffe, daß viele folgen. Wer nicht weiß, wie er das Video einbetten soll, dem helfe ich sehr gerne.

Lorenzo Perosi für drei Männerstimmen in St. Afra

Donnerstag ist es endlich so weit. Der Heilige Vater kommt nach Berlin. Um ein wenig des festlichen Glanzes zu bewahren, singen wir, Gott zu Ehren, am kommenden Sonntag in St. Afra eine Messe von Lorenzo Perosi für drei Männerstimmen und eine Orgel. Es ist gar nicht so einfach zu singen. Nach der Probe am Wochenende denke ich jedoch, daß sich die Mühe gelohnt hat. Ich freue mich.

Montag, 19. September 2011

Martin Lohmann beim Marsch für das Leben


Martin Lohmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht, beim diesjährigen Marsch für das Leben. Rund 3000 Lebensschützer zogen am 17. September 2011 vom Bundeskanzleramt, am Reichstag vorbei, zum Bebelplatz. Etwa 200 Gegendemonstranten begleiteten den Zug mit ihren Parolen.

Marsch für das Leben in Berlin 2011

Dienstag, 13. September 2011

Begrüßungsvideo für den Papst geht auf Sendung

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis der Heilige Vater in Berlin eintrifft. Auch der Zeitpunkt zur Veröffentlichung unseres Begrüßungsvideos rückt immer näher. Es war ein ganz schönes Stück Arbeit. Hoffentlich hat es sich gelohnt.

Viele sollen es sehen, die sich mitfreuen, aber auch andere, die gleichgültig oder ablehnend sind, sollen sehen wie wir uns freuen, da der Nachfolger Petri nach Deutschland und Berlin kommt. Je mehr darauf verlinken, desto besser wird es gefunden und gesehen.

Montag, 12. September 2011

Introitus "Vultum tuum" zum Fest Mariä Namen


Das Fest Mariä Namen wurde von Papst Innozenz XI. zum Dank für die Befreiung Wiens aus der Türkengefahr im Jahre 1683 für die ganze Kirche vorgeschrieben. Im Introitus huldigen wir der Mutter des Welterlösers, der Beschützerin der Gläubigen, unserer himmlischen Königin.

In der Wüste leben oder an Fleischtöpfen sterben

"Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch in Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen."

2. Mose 16, 3

Mittwoch, 7. September 2011

Dienstag, 6. September 2011

Gelebte Homosexualität, keine Sünde mehr?

Kirchensite.de hat zuletzt eine Serie von 40 Fragen auf seinem Youtube-Kanal KirchensiteTV bearbeitet. Jeden Tag der Fastenzeit wurde eine dieser Fragen "beantwortet" und veröffentlicht.

Meine Favoriten hier in Kürze abgehandelt: Wie kann ich mit Muslimen beten? Antwort: Rücksichtsvoll und freundlich. Ist Sex vor der Ehe Sünde? Antwort: Ihr müßt euch aber auch lieb haben. Ist mein ungetaufter Enkel ein Heide? Es ist ein schöner Brauch, zu taufen. Ist Homosexualität Sünde? Nein, Gott hat Dich so gemacht. Darf ich Abtreiben? Das kann man nicht einfach verneinen - auch Behinderte brauchen Liebe und Zuwendung.

Wem die Zusammenfassung zu spitz ist, wer einen anderen Tenor vermutet oder befürchtet, es sei zuviel Substanz verlorengegangen, den lade ich ein, die Originale anzuschauen: Wie kann ich mit Muslimen beten? Ist Sex vor der Ehe Sünde? Ist mein ungetaufter Enkel ein Heide? Ist Homosexualität Sünde? Darf ich Abtreiben? Ich habe auch noch eine Frage: Gibt es eigentlich einen Bischof in Münster - und liest der seine Kirchenzeitung auch manchmal?

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, ...

... wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

Der Chefredakteur des evan­ge­lisch­en Mo­nats­ma­ga­zins "Chris­mon", Arnd Brummer, macht sich über die ka­tho­li­sche Kir­che her. Das Domradio kommen­tiert.

Sonntag, 4. September 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil IV.

Das gleiche Band, das Christus und seine Kirche verbindet, verbindet Mann und Frau zu einem Fleisch.

Samstag, 3. September 2011

Literatur und Leben: Frau X. und Herr Z.

"Wenn damals, in meiner atheistischen Zeit oder kurz danach, ein Bischof einen Mann, der seine Frau wegen einer Jüngeren verlassen hat, als guten Katholiken bezeichnet hätte – und dies auch deshalb, weil dieser ein hohes Amt im Staat hat; wenn ich also erfahren hätte, daß ein Bischof aus Opportunismus die unveränderbare Lehre Christi verrät, um sich den Mächtigen (und natürlich auch dem Zeitgeist) an den Hals zu werfen, dann wäre ich heute nicht katholisch. Ich hätte mich vielleicht einer evangelischen Freikirche angeschlossen. In meiner jugendlichen Urteilshärte hätte ich Verachtung für einen solchen Bischof empfunden. Herr Z. hat zwar nicht Herrn X. als Katholiken bezeichnet, "der seinen Glauben lebt", aber einen Mann, der das Gleiche getan hat und leider das deutsche Staatsoberhaupt ist."

Den ganzen Beitrag gibt es bei Literatur und Leben.

Freitag, 2. September 2011

Messe für Braut und Bräutigam


Deus Israel conjugat vos, et ipse sit vobiscum, qui misertus est duobus unicis et nunc, Domine, fac eos plenius benedicere te. Alleluia, alleluia.

Beati omnes qui timent Dominum: qui ambulant in viis ejus. Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto, sicut erat in prinicipio et nunc et semper et in saecula saeculorum. Amen.

Kardinal Meisner zum christlichen Eheverständnis

"Die Ehe ist und bleibt unauflöslich. Und zwar ist das keine Marotte der Kirche, sondern die Ehe ist die reale Repräsentanz für die unaufkündbare Hingabe Christi an die Kirche und damit an die Welt. Und das macht auch die große Würde und die Schönheit und vielleicht auch die Last der Ehe aus, weil die Hingabe Christi an die Welt, an die Menschen, an die Kirche unkündbar ist. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Unauflöslichkeit der Ehe von der Kirche aufgegeben werden kann."

Kardinal Meisner im Interview mit dem Domradio.