Dienstag, 30. August 2011

Gruß an die Mitarbeiter des Fritz-Haber-Institutes

Von dieser Stelle grüße ich die Mitarbeiter des Fritz-Haber-Institutes, insbesondere "Anonym", "Rainer Maria", "Anselm", "Bruder", "Allemalachen", "Chiara", "Franz" und "Dr. Ritter" die sich einen kleinen Windows XP Rechner teilen mußten, um dieses Blog heimzusuchen. Vielen Dank für das Interesse! Sie müssen echt Langeweile haben.

Montag, 29. August 2011

Vesper zum Kirchweihfest in St. Marien, Beeskow

Nach der Feier zur Einsetzung unseres neuen Erzbischofs bin ich am Samstag mit Stanislaus in die Mark Brandenburg gefahren. In Beeskow trafen wir uns mit einer Gruppe von Scholasängern, darunter auch Superpelliceum, die tatsächlich wahnsinnig genug waren, ganz aus dem Münsterland zu kommen, um eine alte Vesper zum 500. Kirchweihfest von St. Marien zu singen und postwendend zurückzureisen, um die Sonntagsmesse in der Heimat zu feiern. Diese Bereitschaft hat mich beeindruckt. Wer für eine Vesper 500 Kilometer fährt, den können "pastorale Räume" wohl nicht schrecken. Der Aufwand hat sich sicherlich gelohnt. Die liturgische Form des Gebets hat bei vielen "Kirchenfernen" einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Die Märkische Oderzeitung berichtet: "Ein weiterer Höhepunkt war die gregorianische Vesper, die Priester Ulrich Terlinden aus Kevelaer im vollbesetzten Hauptschiff feierte. Jeder Besucher bekam eine brennende Kerze in die Hand, rund um den Altar wurde Weihrauch gespendet. Ein Vorsänger rezitierte je eine Zeile in lateinischer Sprache, die der Chor dann wiederholte. Terlinden beeindruckte mit einer modernen und ehrlichen Ansprache. Er erinnerte daran, dass die evangelische Pfarrkirche St. Marien vor einem halben Jahrtausend als katholisches Gotteshaus von einem Bischof geweiht wurde, betonte aber auch die Gemeinsamkeiten beider Konfessionen. Im Kirchenschiff war es während der Zeremonie ganz still."

Berliner Zeitung über das Institut St. Philipp Neri

Vor etwa einer Woche berichtete Arno Widmann in der Berliner Zeitung über einen Besuch der Messe am Institut St. Philipp Neri. Abgesehen von ein paar inhaltlichen Fehlern, einem teils despektierlichen Ton und einem gewissen Willen zum Klischee - einem Journalisten und Atheisten sind sie zu verzeihen - ein Artikel mit einem doch bemerkenswerten Gespür für die Tiefe des Geschehens.

"Als ich den Raum betrat", schreibt Widmann, "hatte der eigentliche Gottesdienst noch nicht begonnen, aber die Gläubigen beteten leise ein Ave Maria nach dem anderen. Auswendig und im Wechsel mit einer Vorbeterin. Als ich nachfragte, erklärte man mir, das sei der Rosenkranz. Ein Gebet, nein, eine Folge von Gebeten, die als Litanei gesprochen, den Kirchenraum mit jenem Gemurmel erfüllen, das man aus Fellini-Filmen zu kennen glaubt."

Der Eindruck auf Widmann ist nicht verwunderlich. In Hollywood entscheidet man sich schließlich immer für Habit, Soutane und Choral, wenn man - ich sag´s mal mit Artikel - die Kirche zeigen möchte. Keine andere Konfession hat ein so mächtiges Arsenal an Zeichen. Allen neuen geistlichen Liedern zum trotz - Widmann ist zum Glück nur Atheist bei der Berliner Zeitung und nicht bei der KNA - schreibt Widmann weiter:

"Als dann im Gottesdienst selbst von der Empore herab drei, vier Männer singen, da denkt man: So muss Kirche sein. Sie singen, wie wir Alten lernten, dass im Himmel gesungen werde: unverständlich und mit einer über Äonen reichenden Monotonie. Es ist schön und Lichtjahre weit weg. So stellte man sich einst die Kirche vor. So stellte sie sich einst vor. Der Ritus ist Begegnung mit dem Göttlichen. Also schafft er erst einmal Distanz.

Wenn der Priester, dem vor ihm knienden Gläubigen später die Hostie auf die Zunge legt, dann ist der dem Leib des Herrn näher als in jedem anderen Augenblick seines Lebens. Aber der Herr, der doch Mensch wurde, verachtet, dem Pöbel ausgeliefert, ans Kreuz geschlagen, ist doch der Herr und nicht seinesgleichen. Der Gläubige kniet vor ihm. Und wenn er das Glaubensbekenntnis sagt, dann steht er aufrecht, aber wenn das "crucifixus", das "gekreuzigt" kommt, dann geht es in die Knie.

Das macht etwas her, wenn achtzig bis neunzig Menschen gleichzeitig in die Knie gehen und es ergreift auch den bösesten Atheisten, wenn er beobachtet, wie liebevoll ein altes Paar aufeinander achtet und einander hilft beim Niedersinken auf die - glücklicherweise - gepolsterte Kniebank und aufmerksamer, vorsichtiger noch beim Wiederaufstehen.

"Religion", raunte einmal Jacob Taubes, Professor für Hermeneutik an der Freien Universität Berlin und Sohn von Generationen von Rabbinern in einem Seminar ausgerechnet über den 1. Korintherbrief 13, 1-13, "zwingt in die Knie.
"

Wenn man ohne Vorkenntnisse und nach nur einem Besuch der heiligen Messe in St. Afra, einen solchen Artikel schreiben kann, dann hat die Kirche etwas richtig gemacht.

BDKJ zum Dialog: offenherzig, klar und mutig

Berlin (PEB) - Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Berlin lädt zu einer "Impulsveranstaltung" ein. Unter dem Motto mit der eigenwilligen Zeichensetzung ".offenherzig, klar und mutig." soll ein Akzent zum "Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz" gesetzt werden. Mit dabei sind Schwester Michaela Bank, Domprobst Dr. Stefan Dybowski, Diözesanratsvorsitzender Wolfgang Klose, Monika Schärtl und die Berliner BDKJ-Vorsitzende Andrea Köhler. Die Veranstaltung beginnt morgen, um 18.30 Uhr, in der Schöneberger Gemeinde St. Matthias, Goltzstraße 29, in 10781 Berlin.

Leider kam die Einladung erst heute rein, sonst hätte ich mir vielleicht auch Zeit nehmen können.

Impressionen vom Weltjugendtag in Madrid



via kath.net

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Zahlen

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine neue Broschüre herausgegeben zu aktuellen Zahlen und Fakten der Katholischen Kirche in Deutschland. Die Broschüre läßt sich hier im Internet abrufen.

Jesus saves

Aus aktuellem Anlaß - ich war gerade dabei, einen Film mit Premiere zu schneiden. Leider geht der hier nur auf Englisch:

Jesus and Satan were having a discussion as to who is the better programmer. This goes on for a few hours until they come to an agreement to hold a contest, with God Father as the judge. They sit themselves at their computers and begin. They type furiously, lines of code streaming up the screen, for several hours straight.

Seconds before the end of the competition, a bolt of lightning strikes, taking out the electricity. Moments later, the power is restored, and God Father announces that the contest is over. He asks Satan to show what he has come up with. Satan is visibly upset, and cries, “I have nothing. I lost it all when the power went out.” “Very well, then,” says God Father, “Jesus, show me the results of all your typing.”

Jesus enters a command, and the screen comes to life in full color, a YouTube video begins playing and you could see and hear the voices of an angelic choir from the surround sound speakers. Satan is completely astonished. He stutters, “B-b-but how? I lost everything, yet Jesus’ program is intact. How did he do it?” God smiled all-knowingly and said, “Jesus saves.”


Samstag, 27. August 2011

Direkt zu Joachim Kardinal Meisner

Heike hat eine Frage an Kardinal Meisner gestellt. Hier kann man für die Frage abstimmen. Ich würde zu gern erfahren wie man sich nach Meinung seiner Eminenz zu unordentlichen Messen in seinem Erzbistum verhalten soll.

Laisierte Priester feiern Messe zum Papstbesuch

Zum Besuch des Papstes werden die beiden laisierten Priester Christoph Schmidt und Norbert Reicherts in Berlin eine heilige Messe feiern. Ort der Feier ist die evangelischen St. Thomas Kirche in Berlin-Kreuzberg. Alle getauften Christen seien eingeladen.

Der Superintendet des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Mitte, Berthold Höcker, erklärte: "Wir als Protestanten gewähren einer katholischen Gruppe Gastrecht in einer unserer Kirchen, damit sie hier eine nach ihrem Verständnis gültige Eucharistiefeier begehen kann".

Begehen ist wahrscheinlich das richtige Wort. Nach Kirchenrecht ist die Messe illegal. Für alle, die nicht gläubig und im Stand der Gnade kommunizieren, gilt das Pauluswort vom Gericht.

Es wäre doch schön, wenn die evangelische Kirchenleitung darauf hinwirken könnte, Provokationen zum Papstbesuch - durch die Hintertür eines Super­in­ten­den­ten - zu unterlassen, die das eigene Willkommen nur kon­ter­karieren.

Freitag, 26. August 2011

Grußworte zur Einführung des Erzbischofs

Ich lese gerade die Grußworte zur Einführung des neuen Berliner Erzbischofs, Dr. Rainer Maria Woelki. Dabei frage ich mich, gibt es eigentlich einen Kontext in dem die Anrede "lieber Bruder Woelki" bei einem öffentlichen Ereignis angemessen sein könnte?

Sätze wie "Du, Herr Petersen, wer macht denn heute Erasco?" sind mir persönlich ja nicht fremd - nachdem ich sieben Jahre lang im Supermarkt Regale aufgefüllt habe. Komisch kamen sie mir aber immer schon vor. Von dem "Sie, Tiberius" in der Oberstufe ganz zu schweigen.

Grußbotschaft zum Ende des Ramadan in Berlin

Berlin (PEB) - Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, vertreten durch Bischof Markus Dröge, und das Erzbistum Berlin, vertreten durch den zukünftigen Erzbischof Rainer Maria Woelki, haben sich zum Ende des Ramadan an die muslimischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg gewandt:

"Liebe muslimische Freunde,

mit Freude erwarten Sie in diesen Tagen den Höhepunkt des Monats Ramadan, den Sie mit dem Fest des Fastenbrechens feiern werden. Dazu senden wir Ihnen im Namen der Christinnen und Christen des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz die besten Segenswünsche.

Wir danken Ihnen zugleich für die Einladungen, die viele von Ihnen uns und anderen Vertretern unserer Kirchen zu gemeinsamen Iftaressen in diesem Monat übermittelt haben. Sie sind Zeichen für eine Wertschätzung der Gemeinschaft mit Christen und können zum Anknüpfungspunkt für weitere Kontakte, Begegnungen und gemeinsame Projekte werden, die wir ausdrücklich wünschen.

Der Fastenmonat Ramadan gilt im Islam als Zeit der besonderen Hinwendung zu Gott, aber auch als Zeit der Versöhnung und des Friedens. Die Grundhaltungen, die darin ihren Ausdruck finden, sind für uns alle – Muslime wie Christen – von großer Bedeutung. Nur im Geist der Versöhnung und des Friedens können wir als glaubende Menschen die Spannungen überwinden, die unser Zusammenleben in manchen Regionen der Welt immer noch erschweren.

In wenigen Wochen werden wir des 10. Jahrestages der furchtbaren Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 gedenken, welche die Beziehungen zwischen Muslimen und der übrigen Welt in der nachfolgenden Zeit stark belastet haben. Dies ist ein Anlass, erneut aufeinander zuzugehen und gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden, gegen Extremismus und Terrorismus die Stimme zu erheben. Im Vertrauen auf die Hilfe Gottes wird es gelingen, in eine neue Phase des Dialoges einzutreten und noch bestehende Hindernisse auf dem Weg zu einem respektvollen Zusammenleben zu überwinden.

In diesem Sinne hoffen wir auf gemeinsame Initiativen und wünschen Ihnen einen frohen und gesegneten Id al-Fitr."

Ich finde, so kann man es machen.

Donnerstag, 25. August 2011

Mittwoch, 24. August 2011

Gibt es ein Verfallsdatum für Ablassbriefe?

Die Städte Rom, Aachen, Santiago und Jerusalem dürften eigentlich jedem bekannt sein. Einige könnten diese Städte auch in einer Reihe stellen. Es sind die vier begehrtesten Pilgerziele des Mittelalters. - Was mich zu der Frage führt: Wer kennt eigentlich Bad Wilsnack?

Denn zwischen der Mitte des 14. und des 16. Jahrhunderts war die Wunderblut-Kirche in Wilsnack nicht weniger als das bedeutendste Pilgerziel Nordeuropas und stand damit immerhin auf Platz fünf der begehrtesten Pilgerziele. Hunderttausende Pilger kamen jedes Jahr. Um dem Ortsunkundigen eine ungefähre Verortung zu ermöglichen: Wilsnack liegt etwa in der Mitte zwischen Hamburg und Berlin.

Der Pilgerweg von Berlin nach Wilsnack gehört auch zu einem der vielen Wege nach Santiago de Compostela. Er beginnt an der alten Kapelle des Heilig-Geist-Hospitals unweit des Berliner Fernsehturms und endet an der Kirche St. Nikolai in Wilsnack, in der - bis sie ein Pfarrer nach der Reformation einäscherte - drei "Blutwunderhostien" aufbewahrt wurden .

Aus einer Urkunde des Domstiftsarchives Brandenburg vom 15. März 1384 entnehme ich, daß die Kirche damals Ablässe von 40 Tagen gewährt: für den Besuch von Wilsnack und des dortigen Allerheiligsten, für das Umschreiten des Kirchhofes und für das Beten mit gebeugtem Knie vor dem Schrein der "Blutwunderhostie" - für jede Meile des Weges wurde zudem ein Ablass für einen Tag gewährt.

Da die "Blutwunderhostie" zerstört wurde und die "Wunderblutkirche" St. Nikolai seit der Reformation kein Allerheiligstes mehr beherbergt, frage ich mich, ob nicht nach wie vor das Umschreiten des Kirchhofes einen Ablass von 40 Tagen und jede Meile des Weges einen Ablass von einem Tag bewirken kann. Wer kann da helfen?

Mir ist schließlich nicht bekannt, daß einer der Ablässe aufgehoben wäre oder gibt es soetwas wie ein Verfallsdatum für Ablassbriefe? Im Übrigen ist es allein der Evangelischen Landeskirche zu verdanken, daß der alte Pilgerweg nach Wilsnack Stück für Stück wiederbelebt wird. Lohnende Stationen am Wegesrand gibt es mittlerweile viele. Warum sollte die Kirche nicht auch ein lohnendes Ziel spendieren.

Dienstag, 23. August 2011

Zollitsch an Muslime zum Ende des Ramadan

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch schreibt an die Muslime zum Ende des Ramadan:

"Wenn Ramadan beginnt“, hat Mohammed der islamischen Glaubensüberlieferung zufolge einmal gesagt, „öffnen sich die Tore des Himmels, schließen sich die Tore der Hölle, und die Dämonen sind gefesselt." Die Zuwendung Gottes, die wir Christen in der Begegnung mit Jesus Christus erfahren, beruft den Menschen zum Guten und bewahrt ihn vor dem Bösen.

Sie machen diese Erfahrung besonders im Fastenmonat Ramadan, der für Sie Zeit der Besinnung und des Gebets ist. Herzlich sende ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz zum Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens meine aufrichtigen Wünsche. Möge Gott Ihr Fasten und Beten segnen und Ihnen durch seine Zuwendung Frieden schenken!"

Auch wenn die Zeilen oben etwas anderes nahelegen, denke ich nicht, daß Christen und Muslime an denselben Gott glauben. Nun scheint es mir manchmal auch, als ob Robert Zollitsch und ich nicht an denselben Gott glauben. Freilich müsste er - um das zu überprüfen - öfter mal ein paar kleine Hinweise geben, wie er seinen Gott eigentlich glaubt.

Um einfach mal in Vorlage zu gehen: Ich glaube an Gott, den Vater, den Sohn und den heiligen Geist.

Dienstag, 16. August 2011

Dominica IX post Pentecosten: "Ecce Dominus"

Wie man eine "Alte Messe" in Karlsruhe findet ...

... hat Plagosus Orbilius auf Cetera tolle beschrieben.

Montag, 15. August 2011

Levitenamt und Grillen zu "Maria Himmelfahrt"

Heute Abend um 18 Uhr zu "Maria Himmelfahrt" feierliches Levitenamt am Institut St. Philipp Neri, Graunstrasse 31, 13355 Berlin, im Anschluß "Steckerlfisch"-Grillen.

An alle, die es betrifft, bitte das Bloggertreffen nicht vergessen!

Treueeid des designierten Erzbischofs Woelki

Berlin (PIA) - Der designierte Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki legt morgen im Wappensaal des Berliner Rathauses den staat­lichen Treueeid ab. Nach § 16 des Reichs­konkordats vom 20. Juli 1933 legt Erz­bischof seinen Treueid vor dem Regierenden Bürger­meister ab. Mit dem Eid verspricht der Bischof, die ver­fassungs­mäßig gebildete Regierung zu achten. Im Wortlaut des im Staats­kirchen­vertrag vor­gesehenen Eides heißt es: “Ich schwöre und verspreche, die verfassungs­mäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflicht­gemäßen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staats­wesens werde ich in der Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte.“

Der Regierende Bürger­meister von Berlin, Klaus Wowereit: „Ich freue mich, den künftigen Oberhirten der Katholikinnen und Katholiken unserer Stadt kennen­zulernen und ihm bei dieser Gelegenheit auch persönlich alles Gute für seine neue Tätigkeit nach dem Wechsel vom Rhein an die Spree zu wünschen. Der Erzbischof von Berlin gehört zu den wichtigen Persönlich­keiten unserer Stadt, und ich bin sicher, dass wir im Interesse aller Bürger­innen und Bürger Berlins gut zusammen­arbeiten werden.“ Die katholische Kirche, sagte Wowereit weiter, spiele insbesondere im interreligiösen Dialog eine wichtige Rolle in der multireligiös geprägten Gesellschaft einer durch Inter­natio­nalität und Migration gekenn­zeichneten Metropole wie Berlin.

Sonntag, 14. August 2011

Kleines Bloggertreffen: "Pange lingua" in Berlin

Vor dem Treffen morgen im Afra-Stift gab es heute noch ein kurzes, zugegeben sehr kleines Bloggertreffen. Theresia Benedicta hatte sich spontan zu einem Aufenthalt in Berlin angekündigt. Nach der Messe ging es mit den Familien in die Tortenwerkstatt. Das war schön und hat mich sehr gefreut.

Freitag, 12. August 2011

Patrozinium der heiligen Afra in Berlin

Es war eine recht kurze Vorwarnzeit. Aus der Schola hatte jeder damit gerechnet, sich am achten Sonntag nach Pfingsten einzufinden. Keiner hatte damit gerechnet, daß auf eben diesen Sonntag der Gedenktag der heiligen Afra fallen könnte. In meinem liturgischen Kalender stand nichts davon. Auch das Graduale Romanum verzeichnet kein Proprium. Eine anspruchsvolle Aufgabe für den Regens Chori also. Eine Stunde vor Beginn der Messe hatte trotzdem jeder ein neues Proprium in der Hand. Der achte Sonntag nach Pfingsten ist dann im nächsten Jahr wieder dran.

Die heilige Afra ist die Patronin der Kirche des Stiftes in dem das Institut St. Philipp Neri seinen Sitz hat. Der Stift wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und diente als Zuflucht für "gefallene Mädchen" respektive Frauen in sozialen Notlagen. Die heilige Afra ist da keine schlechte Wahl gewesen.

Die bekannten Stationen ihres Lebens: Tempeldirne, Begegnung mit einem Bischof, Taufe, Martyrium - die letzten drei Stationen dann in rascher Folge. Ein kurzes Christenleben, aber - das Gute daran - auch Dirnen kommen in den Himmel. Heilige Afra, bitte für uns!

Dienstag, 9. August 2011

Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!

Das Filmprojekt "Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!" läuft schon seit ein paar Wochen. Das Video unten gibt einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand.

Der größte Unterstützer des Projektes ist das Institut St. Philipp Neri. Doch auch Deutschland pro Papa ist mit von der Partie. Ohne die gute Werbung und die Kontakte hätte ich ganz schön allein dagestanden. Licht, Ton, Kamera und Regie von einer Person sind schon anspruchsvoll, wenn dann auch noch die Werbung und Betreuung der Mitwirkenden dazukommt, darf man durchaus über die Fähigkeit der Bilokation verfügen.

Geärgert habe ich mich bislang vor allem über den heiligen Petrus, der mir an zwei von drei Drehtagen das Wetter verregnet hat und über mich selbst, der ich einige technische Patzer hingelegt habe, die mir die Aufnahmen des ersten und zweiten Drehtages mehr oder weniger verdorben haben. Am ersten Tag hat es vor allem den Ton erwischt - man kann das Rauschen hören -, am zweiten Drehtag dann das Bild.

Trotz aller Widrigkeiten macht mir das Ganze immer mehr Spaß. Nicht nur weil die Ergebnisse besser werden. Vor allem die vielen Menschen, die ihre Freude und Dankbarkeit über den Besuch des Heiligen Vaters so herzlich auf ihren Gesichtern ausdrücken, begeistern mich. Ich wünschte nur, es wären noch mehr. Der Papst kommt nach Berlin. Ein Lächeln und ein herzliches Willkommen sind wirklich nicht zuviel.

Am liebsten wäre es mir, wenn sich viele Katholiken aus den Gemeinden Berlins an dem Projekt beteiligen. Der Weg nach St. Afra ist nicht so weit und für Gruppen innerhalb Berlins mache ich mich auch selbst auf die Reise. Eine E-Mail genügt. Mir fällt kein Grund ein, warum das Ganze, abgesehen von meinen eigenen, begrenzten Kapazitäten, nicht im ganzen Erzbistum stattfinden soll.

Mit der Unterstützung des Erzbistums ließe sich sicher noch viel mehr erreichen.

Freitag, 5. August 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil III.

Rette Deine Seele - die Welt ist schon gerettet.

Donnerstag, 4. August 2011

Dienstag, 2. August 2011

Abendspaziergang zum Hamburger Flughafen

Gestern Abend spazierten wir zum Flug­hafen. Der Himmel war wolken­verhangen, die Luft aber schon be­deu­tend besser. Ham­burg liegt ein­fach näher an der See. Von der Aus­sichtste­rasse be­obach­te­ten wir - mit etwas Fer­nweh im Her­zen - die Starts und Lan­dungen.


Auf un­se­rem Weg durch die Schre­ber­gär­ten hatte sich ein anderes, ver­stö­ren­des Bild geboten. In den Zweigen eines Ge­höl­zes hing eine ze­rissene Sex­puppe mit weit auf­gerissenen Augen, der man die Fern­be­dien­ung zwischen die Beine ge­rammt hatte. Ein Blick in den Ab­grund.

Montag, 1. August 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil II.

Ich habe mich nicht selbst gemacht.