Donnerstag, 24. November 2011

Berliner BDKJ bildet die Zukunft der Kirche

Aus einer Pressemitteilung des BDKJ Diözesanverband Berlin vom 21. November 2011:

"Am letzten Wochenende vom 18. und 19. November 2011 tagte die Diözesanversammlung des BDKJ Berlin mit rund 60 Delegierten im Christian-Schreiber-Haus in Alt-Buchhorst/Grünheide. Das umfassendste Thema der Versammlung war die Frage nach der Zukunft der katholischen Kirche und der damit verbundenen Vorortung [!sic] und des Erlebens von katholisch sein. Die jugendlichen Delegierten setzten sich in ihren [!sic] Studienteil intensiv über den Dialogprozess der deutschen Bischöfe „Einen neuen Aufbruch wagen“ auseinander. Die Delegierten lobten hier den Einsatz des BDKJ Diözesanvorstandes sowie die Zusammenarbeit mit dem Diözesanrat und erhoffen sich eine breite Offenheit für den Dialogprozesses in den Gemeinden, Dekanaten und der Leitung des Erzbistums. "Es ist gut, dass wir den Dialog ins Erzbistum tragen, damit auch diejenigen beteiligt sind, die die Zukunft der Kirche bilden, nämlich wir Jugendlichen", so Julius Uhlmann aus dem BDKJ Pankow. Besonders die Fragen nach echten Beteiligungs­mög­lich­kei­ten von Laien und vor allem Frauen, einem authentischen und glaubwürdigen Wirken der Kirche sowie der Umgang mit Lebensbrüchen und Homosexuellen trieben die Jugendlichen um.
Sie fordern in ihrem Beschluss den neuen Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki sich zu diesem Prozess zu positionieren
[!sic] ."

Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Du hast die "Täter und Täterinnen" unterschlagen ;-)

Braut des Lammes hat gesagt…

Das fehlende "auf" nach "sie fordern" fand ich in diesem Falle sehr bezeichnend. (Nicht daß "sie fordern auf" nun besonders angemessen wäre…). Haben die eigentlich keinen, der sowas vor der Aussendung nochmal liest?

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Warum sollte es dem Erzbistum besser gehen als anderen Diözesen.
Der Absatz von Kopierpapier wird also wieder merklich ansteigen.
Mir fehlte aber eine Betroffenheitszeile zum Treffen der neuen geistlichen Gemeinschaften und das Fehlen der FD..., äh BDKJ

Tiberius hat gesagt…

"Täter und Täterinnen" war mir als eher männlich empfindendem Mann - ohne anderen damit zu nahe treten zu wollen - gendermäßig einfach zu repressiv. Nein, ehrlich, ich wollte einfach den Fokus auf die "Zukunft der Kirche" nicht verlieren. Da frage ich mich doch, was an "non praevalebunt" beim BDKJ bezweifelt werden kann.

Das fehlende "auf" war mir gar nicht so ins Auge gesprungen. Asche auf mein Haupt. Wahrscheinlich ist bei mir nach "fordern" schon die Klappe gefallen. Ich habe es oben gleich verbessert.

Warum das Treffen der ökumenischen Communauté de Taizé in Berlin nicht gewürdigt wurde, kann ich auch nicht sagen.

Sursum corda hat gesagt…

Wenn ich so etwas lesen muß, fällt mir immer nur eines ein: PISA läßt grüßen...