Montag, 26. September 2011

Anmaßung und Unkenntnis

"Dann aber, als der Papst wieder in Rom war, holte Peter Frey zum Finale aus. Im abschließenden Kommentar im „heute-journal“ wurde das Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken zum Kulturkämpfer. Triumphal stellt er fest, „die Herde schrumpft, der Glaube ist auf dem Rückzug“, brachte den angeblichen Auftrag des Zweiten Vatikanums zur „Verheutigung der Kirche“ gegen Benedikt in Stellung, forderte Bischöfe und Laien auf, ab sofort nicht mehr „ängstlich nach Rom zu schauen“ und folgerte selbstgewiss, von der Macht der eigenen Bedeutung beschwert: „Von diesem Papst sind die notwendigen Reformen nicht mehr zu erwarten“. Spiel, Satz und Sieg für das ZDF."

Alexander Kissler in der Tagespost über die Berichterstattung zum Papstbesuch

1 Kommentar:

Arminius hat gesagt…

Frey wird während des Papstbesuches mehr als einmal rot angelaufen sein. Bei Sätzen wie Der Schaden der Kirche kommt nicht von ihren Gegnern, sondern von den lauen Christen. und ganz besonders diesem Satz, Menschen, die unter unserer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich
Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne daß ihr Herz vom Glauben berührt
wäre.
muß ein Gremienkatholik wie er doch kurz vor dem ultimativen Herzkasper gestanden haben.

Das konnte er unmöglich so runterschlucken. Der Haß mußte irgendwie raus.