Freitag, 26. August 2011

Grußbotschaft zum Ende des Ramadan in Berlin

Berlin (PEB) - Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, vertreten durch Bischof Markus Dröge, und das Erzbistum Berlin, vertreten durch den zukünftigen Erzbischof Rainer Maria Woelki, haben sich zum Ende des Ramadan an die muslimischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg gewandt:

"Liebe muslimische Freunde,

mit Freude erwarten Sie in diesen Tagen den Höhepunkt des Monats Ramadan, den Sie mit dem Fest des Fastenbrechens feiern werden. Dazu senden wir Ihnen im Namen der Christinnen und Christen des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz die besten Segenswünsche.

Wir danken Ihnen zugleich für die Einladungen, die viele von Ihnen uns und anderen Vertretern unserer Kirchen zu gemeinsamen Iftaressen in diesem Monat übermittelt haben. Sie sind Zeichen für eine Wertschätzung der Gemeinschaft mit Christen und können zum Anknüpfungspunkt für weitere Kontakte, Begegnungen und gemeinsame Projekte werden, die wir ausdrücklich wünschen.

Der Fastenmonat Ramadan gilt im Islam als Zeit der besonderen Hinwendung zu Gott, aber auch als Zeit der Versöhnung und des Friedens. Die Grundhaltungen, die darin ihren Ausdruck finden, sind für uns alle – Muslime wie Christen – von großer Bedeutung. Nur im Geist der Versöhnung und des Friedens können wir als glaubende Menschen die Spannungen überwinden, die unser Zusammenleben in manchen Regionen der Welt immer noch erschweren.

In wenigen Wochen werden wir des 10. Jahrestages der furchtbaren Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 gedenken, welche die Beziehungen zwischen Muslimen und der übrigen Welt in der nachfolgenden Zeit stark belastet haben. Dies ist ein Anlass, erneut aufeinander zuzugehen und gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden, gegen Extremismus und Terrorismus die Stimme zu erheben. Im Vertrauen auf die Hilfe Gottes wird es gelingen, in eine neue Phase des Dialoges einzutreten und noch bestehende Hindernisse auf dem Weg zu einem respektvollen Zusammenleben zu überwinden.

In diesem Sinne hoffen wir auf gemeinsame Initiativen und wünschen Ihnen einen frohen und gesegneten Id al-Fitr."

Ich finde, so kann man es machen.

1 Kommentar:

Dr, Ritter hat gesagt…

Tiberius, Sie f i n d e n das gut? Da hat der Erzbischof aber Glück gehabt. Nebenbei gesagt, Thema Mundkommunion klang in einem anderen Artikel an.pane lingua. Mundkommunion ist in zahlreichen Kirchen Berlins gang und gäbe, ohne dass irgendwer sich aufregt. Sie waren beim Pontifikalamt in bester Gesellschaft. Es hat ja auch der Heilige Vater gesagt,Handkommmunion ist kein Muss. Und knien dabei ist auch üblich oft. Wenn es eine Kommunionbank gibt. Wenn Sie , lieber Tiberius, Gedanken haben beim Kommunizieren ,die in Richtung "ich bin Stein des Anstpoßes" gehen, haben Sie etwas nicht vertanden. Die Kommunion ist kein Präsentierteller. Eine spitze Zunge ist oft unwürdiger als eine schmutzige Hand.Der normale Katholik in Berlin achtet auf die Hostie, nicht auf das, was der Nachbar macht.Das sage ich Ihnen als alteingesessener Katholik.