Sonntag, 25. Dezember 2011

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Allen Lesern meines Blogs wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest! Der Christmette werde ich heute leider fernbleiben müssen. Seit einigen Tagen laboriere ich an einem Mitbringsel meines Sohn aus dem Kindergarten. Ich hoffe, daß ich morgen wieder auf den Beinen bin. Wer ein gutes Wort einlegt für mich, dem sei herzlich gedankt! Wir singen das Proprium "Puer natus est" von William Byrd.

Zum Hochfest der Geburt unseres Herrn



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des Hochfestes der Geburt unseres Herrn. Johannes 1, 1-14: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

Samstag, 17. Dezember 2011

Zum Evangelium des vierten Sonntags im Advent



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des vierten Adventsonntags. Lukas 3, 1-6: Im fünfzehnten Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter in Judäa war und Herodes Landesfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Landesfürst von Ituräa und der Landschaft Trachonitis und Lysanias Landesfürst von Abilene, als Hannas und Kaiphas Hohepriester waren, da geschah das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wüste. Und er kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden, wie geschrieben steht im Buch der Reden des Propheten Jesaja (Jesaja 40,3-5): »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn und macht seine Steige eben! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden; und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden. Und alle Menschen werden den Heiland Gottes sehen.«

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Bischof Shaw über Christenverfolgung in Pakistan



Bischof Sebastian Francis Shaw, Apostolischer Administrator der Erzdiözese Lahore in Pakistan, spricht über Christenverfolgung in Pakistan. Pressekonferenz der Deutschen Bischofskonferenz in der Katholischen Akademie am 1. Dezember 2011 in Berlin. Mehr Informationen zur DBK-Initiative "Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit" gibt es hier.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Walter Kardinal Kasper spricht über die Ökumene

Firmung am Institut St. Philipp Neri

Zu Gaudete wird Weihbischof Klaus Dick das Sakrament der Firmung spenden. Das Pontifikalamt am Berliner St. Afra Stift beginnt um halb elf Uhr. Hoffentlich, um den Glanz der Messe zu vermehren singen wir die "Missa O quam gloriosum" von Victoria.

Das ISPN bekommt einen neuen Kleriker

Morgen, zum Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens verstärkt sich das Institut St. Philipp Neri um einen weiteren Kleriker. Marcin Góral, bisher als Kandidat am Institut, wird im Rahmen eines Levitenamtes eingekleidet und die Tonsur empfangen. In Zukunft werden wir dann, so Gott will, öfter mal ein levitiertes Hochamt erleben dürfen. Ich freue mich schon darauf.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Zum Evangelium des zweiten Sonntags im Advent



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des zweiten Adventsonntags. Matthäus 11, 2-10: Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger und ließ ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. Als sie fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk von Johannes zu reden: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht? Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet. Dieser ist's, von dem geschrieben steht (Maleachi 3,1): »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.«

Samstag, 26. November 2011

"Oh, mein Gott!" Kaplan Schwarz legt nach

Kaplan Johannes Maria Schwarz ist nicht zu stoppen. Es ist erst ein halbes Jahr her, daß er vier aufwendig hergestellte und prall gefüllte DVDs mit Glaubenswissen unter das Volk brachte. Jetzt steht schon das nächste Projekt vor der Tür. "Oh, mein Gott" soll es einfach heißen und wird größer, schöner, bunter und sowieso noch viel besser als die bisherigen Katechesen. Wann schläft dieser Mann eigentlich? Diesmal sind alle aufgerufen, mitzuhelfen. Wie, das verrät Kaplan Schwarz unter www.ohmeingott.info.

Freitag, 25. November 2011

Zum Evangelium des ersten Sonntags im Advent



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 1. Sonntags im Advent. Lukas 21, 25-33: "Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht."

Donnerstag, 24. November 2011

Berliner BDKJ bildet die Zukunft der Kirche

Aus einer Pressemitteilung des BDKJ Diözesanverband Berlin vom 21. November 2011:

"Am letzten Wochenende vom 18. und 19. November 2011 tagte die Diözesanversammlung des BDKJ Berlin mit rund 60 Delegierten im Christian-Schreiber-Haus in Alt-Buchhorst/Grünheide. Das umfassendste Thema der Versammlung war die Frage nach der Zukunft der katholischen Kirche und der damit verbundenen Vorortung [!sic] und des Erlebens von katholisch sein. Die jugendlichen Delegierten setzten sich in ihren [!sic] Studienteil intensiv über den Dialogprozess der deutschen Bischöfe „Einen neuen Aufbruch wagen“ auseinander. Die Delegierten lobten hier den Einsatz des BDKJ Diözesanvorstandes sowie die Zusammenarbeit mit dem Diözesanrat und erhoffen sich eine breite Offenheit für den Dialogprozesses in den Gemeinden, Dekanaten und der Leitung des Erzbistums. "Es ist gut, dass wir den Dialog ins Erzbistum tragen, damit auch diejenigen beteiligt sind, die die Zukunft der Kirche bilden, nämlich wir Jugendlichen", so Julius Uhlmann aus dem BDKJ Pankow. Besonders die Fragen nach echten Beteiligungs­mög­lich­kei­ten von Laien und vor allem Frauen, einem authentischen und glaubwürdigen Wirken der Kirche sowie der Umgang mit Lebensbrüchen und Homosexuellen trieben die Jugendlichen um.
Sie fordern in ihrem Beschluss den neuen Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki sich zu diesem Prozess zu positionieren
[!sic] ."

Dienstag, 22. November 2011

Zum Evangelium des letzten Sonntags



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des letzten Sonntag nach Pfingsten. Matthäus 24, 15-35: "Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen."

Sonntag, 13. November 2011

Der Islam: Prophet, Koran, Theologie und Recht

Die Reihe der Matinéen am Institut St. Philipp Neri wird am kommenden Samstag wieder aufgenommen. Das Thema der nächsten vier Vorträge wird der Islam sein. Die beiden ersten Matinéen beleuchten die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit sowie Sunna und Koran. Die beiden letzten Matinéen befassen sich dann mit islamischer Theologie und islamischem Recht.

Für die Vorträge und die Moderation der Matinéen konnte die renommierte Islamwissenschaftlerin Dr. Katja Niethammer gewonnen werden. Der Eintritt ist für alle Interessierten frei. Die Termine sind am 19. November, am 21. Januar, am 18. Februar und am 17. März, jeweils 10.30 Uhr, im St. Afra-Stift, Graunstrasse 31, in 13355 Berlin.

Ich persönlich halte die Auseinandersetzung mit dem Koran und dem Leben des Propheten für unerlässlich. Leider werde ich am nächsten Samstag nicht dabei sein können, da ich in Rom sein werde. Jedem anderen möchte ich die Veranstaltung desto dringlicher ans Herz legen.

Samstag, 12. November 2011

Zum Evangelium des 22. Sonntags nach Pfingsten



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 22. Sonntags nach Pfingsten. Matthäus 22, 1-14: "Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in seinen Worten fangen könnten; und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was meinst du: Ist's recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht? Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen. Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon."

Samstag, 5. November 2011

Zum Evangelium des 21. Sonntags nach Pfingsten



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 21. Sonntags nach Pfingsten. Matthäus 18, 23-35: "Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. Da er's nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. Da fiel ihm der Knecht zu Füßen und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir's alles bezahlen. Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir's bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder."

Samstag, 29. Oktober 2011

Empfang für engagierte Katholiken in Berlin

Komme gerade vom Empfang für politisch und gesellschaftlich engagierte Katholiken im Erzbistum Berlin. Vorerst nur soviel: jeden Tag könnte ich das nicht.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Welt: "Kirche macht mit Pornos ein Vermögen"

Die Tageszeit "Die Welt" berichtet über das Geschäft der Katholischen Kirche in Deutschland mit esoterischen und pornographischen Schriften. Den deutschen Bischöfen seien diese Geschäfte der kircheneigenen "Weltbild"-Verlagsgruppe schon seit Jahren bekannt. Geändert habe sich nichts.

Vielleicht fehlte es den Verantwortlichen ja einfach an öffentlichem Druck, um die innere Antriebslosigkeit in dieser Frage zu überwinden?

Propst Goesche feiert silbernes Priesterjubiläum

Am kommenden Sonntag, dem Fest Christus König, feiert Propst Dr. Gerald Goesche sein silbernes Priesterjubiläum. Das feierliche Levitenamt beginnt am 30. Oktober, um 10.30 Uhr, in der Kirche St. Afra in Berlin, im Anschluß folgt die Aussetzung des Allerheiligsten und ein gesungenes Te Deum.

Wer dem Propst zu diesem Tag eine besondere Freude machen möchte, der darf ihm ruhig etwas schenken. Wer mit seinem Geschenk genau richtig liegen möchte, der kann ihm einfach eine Orgel schenken. Die wünscht sich der Propst von Herzen. Bis jetzt ist in St. Afra nur eine elektronische Imitation zu hören, die den Anforderungen des Instituts auf Dauer nicht genügen kann.

Da es nun aber nicht möglich ist, mehr als eine Orgel in St. Afra aufzubauen, kann nicht jeder eine ganze Orgel schenken. Die Gratulanten sind deshalb angehalten, sich auf ein paar Orgelteile zu beschränken. Eine von außen sichtbare Pfeife gibt es dabei schon für 500 Euro zu erwerben, Manual- und Pedaltasten für nur 250 und Beiträge zu anderen Pfeifen schon ab 10 Euro.

Nähere Informationen zum Gabentisch gibt es am Institut St. Philipp Neri. Wer den Bau der Orgel jedoch einfach so mit ein paar Euro unterstützen möchte, der kann das direkt unter folgender Bankverbindung tun: Freundeskreis St. Philipp Neri e.V., Konto: 1202100, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 100 20 500,IBAN: DE53 1002 0500 0001 2021 00, BIC: BFSWDE33BER.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Zum Evangelium des 19. Sonntags nach Pfingsten



Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN) zum Evangelium des 19. Sonntags nach Pfingsten. Matthäus 22, 1-14: "Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu laden; doch sie wollten nicht kommen. Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. Einige aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Dein Schoß ist wie ein runder Becher, ...

"Wende dich hin, wende dich her, o Sulamith! Wende dich hin, wende dich her, dass wir dich schauen! Was seht ihr an Sulamith beim Reigen im Lager? Wie schön ist dein Gang in den Schuhen, du Fürstentochter! Die Rundung deiner Hüfte ist wie ein Halsgeschmeide, das des Meisters Hand gemacht hat. Dein Schoß ist wie ein runder Becher, dem nimmer Getränk mangelt. Dein Leib ist wie ein Weizenhaufen, umsteckt mit Lilien. Deine beiden Brüste sind wie junge Zwillinge von Gazellen. Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein. Deine Augen sind wie die Teiche von Heschbon am Tor Bat-Rabbim. Deine Nase ist wie der Turm auf dem Libanon, der nach Damaskus sieht. Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel. Das Haar auf deinem Haupt ist wie Purpur; ein König liegt in deinen Locken gefangen. Wie schön und wie lieblich bist du, du Liebe voller Wonne! Dein Wuchs ist hoch wie ein Palmbaum, deine Brüste gleichen den Weintrauben. Ich sprach: Ich will auf den Palmbaum steigen und seine Zweige ergreifen. Lass deine Brüste sein wie Trauben am Weinstock und den Duft deines Atems wie Äpfel; lass deinen Mund sein wie guten Wein, der meinem Gaumen glatt eingeht und Lippen und Zähne mir netzt. Meinem Freund gehöre ich und nach mir steht sein Verlangen. Komm, mein Freund, lass uns aufs Feld hinausgehen und unter Zyperblumen die Nacht verbringen, dass wir früh aufbrechen zu den Weinbergen und sehen, ob der Weinstock sprosst und seine Blüten aufgehen, ob die Granatbäume blühen. Da will ich dir meine Liebe schenken. Die Liebesäpfel geben den Duft, und an unsrer Tür sind lauter edle Früchte, heurige und auch vorjährige: Mein Freund, für dich hab ich sie aufbewahrt."

Hoheslied 7.

Freitag, 21. Oktober 2011

"Vögelbar" jetzt noch bei Weltbild bestellen!

Warnhinweis! Der nachfolgende Text enthält Teile eines Buches, das von katholischen Bischöfen in Deutschland als erotische Literatur ohne Altersbeschränkung vertrieben wird, in meinen Augen jedoch durchaus pornographisch genannt werden darf. Wer daran keinen Anstoß nehmen möchte, den bitte ich, ab hier nicht weiterzulesen. Diese Bitte richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche.

"Mit Sandy, das wusste er, würde er auf ewig die Erinnerung an jenes ungemein angenehme Gefühl verbinden, das er verspürte, wenn sein Penis in ihrem Anus einrastete. Er kannte nicht viele Frauen, die auf Analverkehr standen - die meisten lehnten ihn sogar ab -, aber Sandy war ganz versessen darauf, seinen harten Schwanz in ihrem Arsch zu spüren. Wie sie das machte, war ihm zwar ein Rätsel, aber Marc hatte das Gefühl, dass sie wirklich jedes Mal einen Orgasmus hatte."

Kim Shatner, "Vögelbar", Blue Panther Books,
Hamburg 2010, Seite 8.

Das Buch ist über den Vertrieb der Weltbild Verlagsgruppe zu beziehen. Gesellschafter der Verlagsgruppe sind zwölf deutsche Diözesen, der Verband der Diözesen Deutschlands und die Soldatenseelsorge Berlin. Zu den Eigentümern gehören die Diözesen Augsburg, Aachen, Bamberg, Eichstätt, Fulda, Freiburg, München/Freising, Münster, Passau, Regensburg, Trier und Würzburg.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Pfarrgemeinderatswahlen in Berlin


Internationales Pastorales Zentrum in Berlin

Berlin (PEB) - Am 23. Oktober eröffnet das Erzbistum Berlin ein Internationales Pastorales Zentrum im Gemeindehaus von St. Eduard in Neukölln. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst, einem Friedensgebet und einem Vortrag zu dem Thema "Glänzende Aussichten - wie die Kirche über sich hinaus wächst". Geleitet wird das neue Pastorale Zentrum von Gregor Dornis, der dem einen oder anderen Hörer von Radio Horeb vielleicht schon bekannt sein könnte. Das Zentrum soll ein Ort für Menschen mit "globalen Bezügen" und einem "internationalen Lebensgefühl" werden. Hier sollen sie ihre "sozialen, kulturellen und religiösen Impulse" einbringen können, "weltkirchliche Horizonte" eröffnen und "interkulturelles Engagement" fördern. Zur Mitarbeit eingeladen sind besonders junge Erwachsene. Das Internationale Pastorale Zentrum Berlin ist ein gemeinsames Projekt des Erzbistums Berlin, der Comboni-Missionsschwestern, der Missionarinnen Identes, der Pallottinischen Gemeinschaft Berlin, der Katholischen Kirche Nord-Neukölln und des Internationalen Katholischen Missionswerk e.V. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken fördert das IPZ."

Samstag, 15. Oktober 2011

Zum Evangelium des 18. Sonntags nach Pfingsten



Gedanken zum Evangelium des 18. Sonntags nach Pfingsten von Pater Dr. Thomas Jatzkowski (ISPN). Matthäus 9, 1-8: "Jesus stieg in das Boot, fuhr über den See und kam in seine Stadt. Da brachte man auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Da dachten einige Schriftgelehrte: Er lästert Gott. Jesus wusste, was sie dachten, und sagte: Warum habt ihr so böse Gedanken im Herzen? Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Darauf sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Und der Mann stand auf und ging heim. Als die Leute das sahen, erschraken sie und priesen Gott, der den Menschen solche Vollmacht gegeben hat."

Freitag, 14. Oktober 2011

Melde mich zurück aus Italien

Ein paar Tage durfte ich in die Welt der Reichen und Schönen abtauchen, tagsüber in der Nähe eines kleinen Städtchens zwischen Mailand und Turin, morgens und abends auf der großen Terasse mit Blick auf die borromäischen Inseln.

Jetzt bin ich wieder in Berlin. Der Himmel ist blau, die Sonne goldig. Der Herbst ist wunderschön. Hoffentlich bleibt er es noch eine Weile.

Donnerstag, 29. September 2011

Melde mich offline nach Italien ...

in einer Woche bin ich wieder zurück.

Mittwoch, 28. September 2011

Zollitsch: Papstbesuch entschärft und umgebogen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat beim Michaelsempfang des Katholischen Büros in Berlin ein erstes Resümee zum Papstbesuch gezogen, respektive: den ganzen Besuch entschärft und umgebogen.

Zur Freiburger Konzerthaus-Rede sagte Erzbischof Zollitsch: „Dem Heiligen Vater geht es um etwas ganz Entscheidendes: um die Mahnung nämlich, uns nicht in der Sorge um uns selbst zu verlieren, sondern uns auf das Zeugnis des Glaubens in der Welt von heute zu konzentrieren. Vielleicht wollte Papst Benedikt gerade uns Deutschen, die gerne organisieren, strukturieren und reformieren, nochmals einschärfen: Lasst euch vom Geist des Evangeliums leiten; Strukturen sind nur Mittel und niemals Zweck kirchlichen Handelns.“

Die Auftaktveranstaltung des kirchlichen Gesprächsprozesses im Juli in Mannheim habe diese Hervorhebung des Glaubens auf die Formel gebracht: „Im Heute glauben“. Dies sei das Ziel des geistliches Weges, das Ziel des gemeinsamen Hörens auf Gott und aufeinander. Ein Ziel, das nicht nur durch und durch human und auf das Wohl und Heil der Menschen bezogen sei, sondern tief im Wirken und der Verkündigung Jesu Christi wurzele.

Demnach befindet sich die Kirche in Deutschland also auf dem richtigen, jetzt auch vom Heiligen Vater gewiesenen Weg des kirchlichen Gesprächsprozess - und nächste Woche veröffentlichen wir den begehrten Kurs "In drei Schritten vom X zum U".

"Den Schein können sie sich dann dort abholen"

Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, hat jede "inhaltliche" Kooperation mit "pro familia" ausgeschlossen. Kath.net berichtet.

Dazu fällt mir die Geschichte einer jungen Mutter ein, die mir erst kürzlich erzählte, daß sie sich zu Beginn ihrer Schwangerschaft bei der Kölner Caritas habe beraten lassen - nicht weil sie mit dem Gedanken gespielt hätte, das Kind wegmachen zu lassen, sondern, um in dieser neuen Lebenssituation besser beraten zu sein. Am Ende des Gespräches habe man ihr dann freundlich eröffnet, daß man zwar leider keinen Beratungsschein ausstellen dürfe, mit einem Anruf aber dafür sorgen könne, daß sie diesen andernorts auch ohne Beratungsgespräch abholen kann.

Das ist sicher nicht die "inhaltliche" Kooperation, die Kardinal Meisner hier mit "pro familia" zurückgewiesen hat, sondern eine, die doch erheblich handfester ist. Dem Kardinal wird man das nicht anlasten können, nachdenklich machen sollte es aber schon.

Montag, 26. September 2011

Anmaßung und Unkenntnis

"Dann aber, als der Papst wieder in Rom war, holte Peter Frey zum Finale aus. Im abschließenden Kommentar im „heute-journal“ wurde das Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken zum Kulturkämpfer. Triumphal stellt er fest, „die Herde schrumpft, der Glaube ist auf dem Rückzug“, brachte den angeblichen Auftrag des Zweiten Vatikanums zur „Verheutigung der Kirche“ gegen Benedikt in Stellung, forderte Bischöfe und Laien auf, ab sofort nicht mehr „ängstlich nach Rom zu schauen“ und folgerte selbstgewiss, von der Macht der eigenen Bedeutung beschwert: „Von diesem Papst sind die notwendigen Reformen nicht mehr zu erwarten“. Spiel, Satz und Sieg für das ZDF."

Alexander Kissler in der Tagespost über die Berichterstattung zum Papstbesuch

Samstag, 24. September 2011

Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist

"Wir sehen, daß in unserer reichen westlichen Welt Mangel herrscht. Vielen Menschen mangelt es an der Erfahrung der Güte Gottes. Zu den etablierten Kirchen mit ihren überkommenen Strukturen finden sie keinen Kontakt. Warum eigentlich? [...] In Deutschland ist die Kirche bestens organisiert. Aber steht hinter den Strukturen auch die entsprechende geistige Kraft – Kraft des Glaubens an einen lebendigen Gott? Ehrlicherweise müssen wir doch sagen, daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt. Ich füge hinzu: Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens. Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, wird alle strukturelle Reform wirkungslos bleiben."

Aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. vor dem Zentralrat der deutschen Katholiken.

Freitag, 23. September 2011

Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ ...

"Manche bleiben mit ihrem Blick auf die Kirche an ihrer äußeren Gestalt hängen. Dann erscheint die Kirche nur mehr als eine der vielen Organisationen innerhalb einer demokratischen Gesellschaft, nach deren Maßstäben und Gesetzen dann auch die so sperrige Größe „Kirche" zu beurteilen und zu behandeln ist. [...] Es verbreiten sich Unzufriedenheit und Missvergnügen, wenn man die eigenen oberflächlichen und fehlerhaften Vorstellungen von „Kirche", die eigenen „Kirchenträume" nicht verwirklicht sieht! Da verstummt dann auch das frohe „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ in seine Kirch’ berufen hat", das Generationen von Katholiken mit Überzeugung gesungen haben."

Aus der Predigt von Papst Benedikt XVI. im Berliner Olympiastadion

Donnerstag, 22. September 2011

Domradio Köln überträgt den ganzen Papstbesuch

Das Domradio Köln überträgt alle wichtigen Stationen des Papstbesuches per Livestream im Internet. Wer den Zumutungen und Verwirrungen unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus dem Weg gehen möchte, dem sei das Domradio von Herzen empfohlen.

Mittwoch, 21. September 2011

Erzbischof Woelki vor dem Papstbesuch


Heute Abend begrüßte Erzbischof Woelki auf dem Potsdamer Platz die Pilger der Staffelwallfahrt von Köln nach Berlin. Alle Anwesenden waren zu einem Agapemahl eingeladen. Woelki dankte den Pilgern für ihr Zeugnis und forderte die etwa 100 Gläubigen auf, sich auf den kommenden Besuch des Papstes zu freuen.

Plötzlich doch Karten für Deutschland pro Papa

Wie durch ein Wunder will das Erzbistum nun doch jedem, der eine Karte über Deutschland pro Papa bestellt hat, eine solche zur Verfügung stellen können. Auf den letzten Metern sollen sich ein paar Karten angefunden haben, die von anderen Karteninhabern zurückgesandt wurden. Noch sind die Karten nicht verteilt. Ich finde, es bleibt spannend.

Richtigstellung zum Berliner Kartendebakel

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich geschrieben, daß es sich bei dem Kartenchaos für die Papstmesse im Olympiastadion, von dem vor allem Deutschland pro Papa betroffen zu sein scheint, um Absicht oder auch nur um Dummheit handeln könnte. Wie ich soeben erfahren habe, soll es - ein erleichtertes Seufzen geht durch die Reihen - sich nicht um Absicht gehandelt haben.

Papst, Berlin und Google-Suche

Vielen Dank erstmal allen, die das kurze Video zum Willkommen des Heiligen Vaters verlinkt oder eingebettet haben. In 24 Stunden hat es über 700 Aufrufe gegeben. Das ist nicht schlecht. Wenn man jetzt in der Google-Videosuche nach Papst und Berlin fragt, dann findet man uns auf Platz zwei der Suchergebnisse. Dicht auf den Fersen, auf dem dritten Platz folgt das Video der Papstgegner. Wer einen Youtube-Account hat, der möge das Video bitte bewerten und zu seinen Favoriten speichern, damit es auch weiterhin in der Suche ganz oben angezeigt wird. Vielen Dank!

Um sich ein Bild von der Diktion der Gegner zu machen, veröffentliche ich einen der Kommentare, die in meiner Moderation hängengeblieben sind:"Hängegeblieben, alle wie sie da sind. Nennen einen ehemaligen Flakhelfer und Oberhaupt einer Pädophilensekte "Papa". Probleme bei der Emanzipation von den Eltern? Auf der Suche nach einem Überpapa, der einem das Denken und die Verantwortung abnimmt? Kann jemand bitte mal die Kinder aus dieser Bluttrinkersekte befreien?! Frühkindliche religiöse Indoktrination sollte verboten und bestraft werden. Nimmt euren Ratzinger, verpieselt euch in eine blickdichte Kirche und macht die Türe zu. Danke!"

Hohn! Deutschland pro Papa voll ausgebremst

Wer Karten für die Papstmesse im Olympiastadion über Deutschland pro Papa bestellt hat, der hat vielleicht nach einer Zusage jetzt schon eine Absage bekommen. Ohne Vorankündigung hat das Erzbistum Berlin 800 Karten aus dem Kontingent von Deutschland pro Papa gestrichen. Angeblich hatte man die Karten erst als stille Reserve eingeplant und dann doppelt vergeben. Ups, ist das Absicht oder nur Dummheit? Haben die gedacht "mit denen kann man es ja machen", "die lassen wir am langen Arm verhungern"? Den Verantwortlichen derweil meinen Glückwunsch für dieses Lehrstück! So einfach kann man eine Laieninitiative ausbremsen.

AKTUALISIERUNG: Jetzt gibt es offenbar doch Karten.

Bloggertreffen nach der Messe im Olympiastadion

Thomas von Thomas sein Abendland hat ein Bloggertreffen vorgeschlagen. Nach der Messe im Olympiastadion treffen wir uns am Domradio-Stand. Das dürfte irgendwann zwischen halb neun und neun Uhr sein. Ein Erkennungszeichen ist nicht verabredet worden. Wenn Ihr den Eindruck habt, Ihr würdet vor Hagrid stehen, vielleicht nur etwas kleiner, dann seid Ihr schon ganz dicht dran.

Mit Befremden zur Kenntnis genommen

Zur geplanten Eucharistiefeier zweier suspendierter Priester am 21. Mai 2011 in Berlin erklärt die Pressestelle des Erzbistums Berlin:

"Norbert Reicherts und Christoph Schmidt sind von ihren Bischöfen in Paderborn und Essen suspendierte Priester. Die Suspendierung umfasst ausdrücklich das Verbot, priesterliche Dienste auszuüben, dazu gehört insbesondere das Feiern der Eucharistiefeier.
Insofern ist auch der geplante Gottesdienst in Berlin nicht erlaubt.
Das Erzbistum Berlin kann darin keinen Beitrag zur ökumenischen Annäherung erkennen.
Die gewährte Gastfreundschaft der zuständigen evangelischen Gemeinde wird mit Befremden zur Kenntnis genommen."

Dienstag, 20. September 2011

Laisierte Priester dürfen keine Messe feiern

Erzbischof Rainer Maria Woelki hat zwei laisierten Priestern die Feier der "Heiligen Eucharistie" im Erzbistum Berlin untersagt. Das berichtet der Berliner Tagesspiegel, der auch gleich noch einmal auf Zeit und Ort der untersagten Messe in einer Evangelischen Kirche hinweist.

"Die Papsttreuen" auf Inforadio RBB

Das Inforadio Berlin Brandenburg bringt einen Beitrag über die "Papsttreuen" in Berlin. Mit dabei sind Deutschland pro Papa, das Institut St. Philipp Neri und die CREDO-Staffelwallfahrt von Köln nach Berlin. Der Beitrag läßt sich hier hören und lesen.

"Aber auch Männer leiden entsetzlich ..."

Erzbischof Woelki spricht mit der Tagespost

"Als Christen haben wir uns immer auszurichten an dem, was der Herr sagt, am Evangelium Christi. Das gilt auch für das politische Berlin, das gilt für unsere christlichen Politiker. Maßstab christlichen Handelns ist das Evangelium. Dem Lehramt der Kirche ist aufgetragen, dieses Evangelium zu deuten. Insofern sind christliche Politiker gefordert, klare und eindeutige Positionen aus dem christlichen Glauben heraus zu beziehen, sie zu besetzen und so zu kommunizieren, dass sie dem Wohle der Gesellschaft und der Menschen dienen, damit das Attraktive des Glaubens zum Ausdruck kommt. Dabei muss es im Letzten immer darum gehen, den Schutz und die Würde des Menschen im Blick zu haben."

Interview mit Erzbischof Rainer Maria Woelki in der Tagespost.

Endlich: Herzlich willkommen, Heiliger Vater!


Am 22. September besucht Papst Benedikt XVI. die deutsche Bundeshauptstadt Berlin. Es gibt Menschen, die dem Besuch des Heiligen Vaters gleichgültig oder ablehnend gegenüberstehen. Wir freuen uns und heißen den Nachfolger des Heiligen Apostels Petrus herzlich willkommen!

Am Institut St. Philipp Neri haben wir Stimmen von Katholiken aus dem ganzen Erzbistum Berlin gesammelt, die den Besuch des Papstes in der Diaspora mit Freude und Dankbarkeit erwarten, alle in der Zuversicht, daß sie der Heilige Vater im Glauben stärken wird.

Ohne die Unterstützung des Heiligen Vaters, damals noch als Kardinal, hätte das Institut nicht gegründet werden können. Der Film soll ein Zeichen der Freude sein und eine bescheidene Geste der Dankbarkeit für alles, was das Institut vom Heiligen Vater empfangen hat.

Bitte helft mit, das Video zu verbreiten, ich habe sehr lange daran gearbeitet, damit es ein starke Zeichen wird! Elsa hat es schon vorgemacht. Ich hoffe, daß viele folgen. Wer nicht weiß, wie er das Video einbetten soll, dem helfe ich sehr gerne.

Lorenzo Perosi für drei Männerstimmen in St. Afra

Donnerstag ist es endlich so weit. Der Heilige Vater kommt nach Berlin. Um ein wenig des festlichen Glanzes zu bewahren, singen wir, Gott zu Ehren, am kommenden Sonntag in St. Afra eine Messe von Lorenzo Perosi für drei Männerstimmen und eine Orgel. Es ist gar nicht so einfach zu singen. Nach der Probe am Wochenende denke ich jedoch, daß sich die Mühe gelohnt hat. Ich freue mich.

Montag, 19. September 2011

Martin Lohmann beim Marsch für das Leben


Martin Lohmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht, beim diesjährigen Marsch für das Leben. Rund 3000 Lebensschützer zogen am 17. September 2011 vom Bundeskanzleramt, am Reichstag vorbei, zum Bebelplatz. Etwa 200 Gegendemonstranten begleiteten den Zug mit ihren Parolen.

Marsch für das Leben in Berlin 2011

Dienstag, 13. September 2011

Begrüßungsvideo für den Papst geht auf Sendung

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage bis der Heilige Vater in Berlin eintrifft. Auch der Zeitpunkt zur Veröffentlichung unseres Begrüßungsvideos rückt immer näher. Es war ein ganz schönes Stück Arbeit. Hoffentlich hat es sich gelohnt.

Viele sollen es sehen, die sich mitfreuen, aber auch andere, die gleichgültig oder ablehnend sind, sollen sehen wie wir uns freuen, da der Nachfolger Petri nach Deutschland und Berlin kommt. Je mehr darauf verlinken, desto besser wird es gefunden und gesehen.

Montag, 12. September 2011

Introitus "Vultum tuum" zum Fest Mariä Namen


Das Fest Mariä Namen wurde von Papst Innozenz XI. zum Dank für die Befreiung Wiens aus der Türkengefahr im Jahre 1683 für die ganze Kirche vorgeschrieben. Im Introitus huldigen wir der Mutter des Welterlösers, der Beschützerin der Gläubigen, unserer himmlischen Königin.

In der Wüste leben oder an Fleischtöpfen sterben

"Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch in Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen."

2. Mose 16, 3

Mittwoch, 7. September 2011

Dienstag, 6. September 2011

Gelebte Homosexualität, keine Sünde mehr?

Kirchensite.de hat zuletzt eine Serie von 40 Fragen auf seinem Youtube-Kanal KirchensiteTV bearbeitet. Jeden Tag der Fastenzeit wurde eine dieser Fragen "beantwortet" und veröffentlicht.

Meine Favoriten hier in Kürze abgehandelt: Wie kann ich mit Muslimen beten? Antwort: Rücksichtsvoll und freundlich. Ist Sex vor der Ehe Sünde? Antwort: Ihr müßt euch aber auch lieb haben. Ist mein ungetaufter Enkel ein Heide? Es ist ein schöner Brauch, zu taufen. Ist Homosexualität Sünde? Nein, Gott hat Dich so gemacht. Darf ich Abtreiben? Das kann man nicht einfach verneinen - auch Behinderte brauchen Liebe und Zuwendung.

Wem die Zusammenfassung zu spitz ist, wer einen anderen Tenor vermutet oder befürchtet, es sei zuviel Substanz verlorengegangen, den lade ich ein, die Originale anzuschauen: Wie kann ich mit Muslimen beten? Ist Sex vor der Ehe Sünde? Ist mein ungetaufter Enkel ein Heide? Ist Homosexualität Sünde? Darf ich Abtreiben? Ich habe auch noch eine Frage: Gibt es eigentlich einen Bischof in Münster - und liest der seine Kirchenzeitung auch manchmal?

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, ...

... wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

Der Chefredakteur des evan­ge­lisch­en Mo­nats­ma­ga­zins "Chris­mon", Arnd Brummer, macht sich über die ka­tho­li­sche Kir­che her. Das Domradio kommen­tiert.

Sonntag, 4. September 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil IV.

Das gleiche Band, das Christus und seine Kirche verbindet, verbindet Mann und Frau zu einem Fleisch.

Samstag, 3. September 2011

Literatur und Leben: Frau X. und Herr Z.

"Wenn damals, in meiner atheistischen Zeit oder kurz danach, ein Bischof einen Mann, der seine Frau wegen einer Jüngeren verlassen hat, als guten Katholiken bezeichnet hätte – und dies auch deshalb, weil dieser ein hohes Amt im Staat hat; wenn ich also erfahren hätte, daß ein Bischof aus Opportunismus die unveränderbare Lehre Christi verrät, um sich den Mächtigen (und natürlich auch dem Zeitgeist) an den Hals zu werfen, dann wäre ich heute nicht katholisch. Ich hätte mich vielleicht einer evangelischen Freikirche angeschlossen. In meiner jugendlichen Urteilshärte hätte ich Verachtung für einen solchen Bischof empfunden. Herr Z. hat zwar nicht Herrn X. als Katholiken bezeichnet, "der seinen Glauben lebt", aber einen Mann, der das Gleiche getan hat und leider das deutsche Staatsoberhaupt ist."

Den ganzen Beitrag gibt es bei Literatur und Leben.

Freitag, 2. September 2011

Messe für Braut und Bräutigam


Deus Israel conjugat vos, et ipse sit vobiscum, qui misertus est duobus unicis et nunc, Domine, fac eos plenius benedicere te. Alleluia, alleluia.

Beati omnes qui timent Dominum: qui ambulant in viis ejus. Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto, sicut erat in prinicipio et nunc et semper et in saecula saeculorum. Amen.

Kardinal Meisner zum christlichen Eheverständnis

"Die Ehe ist und bleibt unauflöslich. Und zwar ist das keine Marotte der Kirche, sondern die Ehe ist die reale Repräsentanz für die unaufkündbare Hingabe Christi an die Kirche und damit an die Welt. Und das macht auch die große Würde und die Schönheit und vielleicht auch die Last der Ehe aus, weil die Hingabe Christi an die Welt, an die Menschen, an die Kirche unkündbar ist. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Unauflöslichkeit der Ehe von der Kirche aufgegeben werden kann."

Kardinal Meisner im Interview mit dem Domradio.

Dienstag, 30. August 2011

Gruß an die Mitarbeiter des Fritz-Haber-Institutes

Von dieser Stelle grüße ich die Mitarbeiter des Fritz-Haber-Institutes, insbesondere "Anonym", "Rainer Maria", "Anselm", "Bruder", "Allemalachen", "Chiara", "Franz" und "Dr. Ritter" die sich einen kleinen Windows XP Rechner teilen mußten, um dieses Blog heimzusuchen. Vielen Dank für das Interesse! Sie müssen echt Langeweile haben.

Montag, 29. August 2011

Vesper zum Kirchweihfest in St. Marien, Beeskow

Nach der Feier zur Einsetzung unseres neuen Erzbischofs bin ich am Samstag mit Stanislaus in die Mark Brandenburg gefahren. In Beeskow trafen wir uns mit einer Gruppe von Scholasängern, darunter auch Superpelliceum, die tatsächlich wahnsinnig genug waren, ganz aus dem Münsterland zu kommen, um eine alte Vesper zum 500. Kirchweihfest von St. Marien zu singen und postwendend zurückzureisen, um die Sonntagsmesse in der Heimat zu feiern. Diese Bereitschaft hat mich beeindruckt. Wer für eine Vesper 500 Kilometer fährt, den können "pastorale Räume" wohl nicht schrecken. Der Aufwand hat sich sicherlich gelohnt. Die liturgische Form des Gebets hat bei vielen "Kirchenfernen" einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Die Märkische Oderzeitung berichtet: "Ein weiterer Höhepunkt war die gregorianische Vesper, die Priester Ulrich Terlinden aus Kevelaer im vollbesetzten Hauptschiff feierte. Jeder Besucher bekam eine brennende Kerze in die Hand, rund um den Altar wurde Weihrauch gespendet. Ein Vorsänger rezitierte je eine Zeile in lateinischer Sprache, die der Chor dann wiederholte. Terlinden beeindruckte mit einer modernen und ehrlichen Ansprache. Er erinnerte daran, dass die evangelische Pfarrkirche St. Marien vor einem halben Jahrtausend als katholisches Gotteshaus von einem Bischof geweiht wurde, betonte aber auch die Gemeinsamkeiten beider Konfessionen. Im Kirchenschiff war es während der Zeremonie ganz still."

Berliner Zeitung über das Institut St. Philipp Neri

Vor etwa einer Woche berichtete Arno Widmann in der Berliner Zeitung über einen Besuch der Messe am Institut St. Philipp Neri. Abgesehen von ein paar inhaltlichen Fehlern, einem teils despektierlichen Ton und einem gewissen Willen zum Klischee - einem Journalisten und Atheisten sind sie zu verzeihen - ein Artikel mit einem doch bemerkenswerten Gespür für die Tiefe des Geschehens.

"Als ich den Raum betrat", schreibt Widmann, "hatte der eigentliche Gottesdienst noch nicht begonnen, aber die Gläubigen beteten leise ein Ave Maria nach dem anderen. Auswendig und im Wechsel mit einer Vorbeterin. Als ich nachfragte, erklärte man mir, das sei der Rosenkranz. Ein Gebet, nein, eine Folge von Gebeten, die als Litanei gesprochen, den Kirchenraum mit jenem Gemurmel erfüllen, das man aus Fellini-Filmen zu kennen glaubt."

Der Eindruck auf Widmann ist nicht verwunderlich. In Hollywood entscheidet man sich schließlich immer für Habit, Soutane und Choral, wenn man - ich sag´s mal mit Artikel - die Kirche zeigen möchte. Keine andere Konfession hat ein so mächtiges Arsenal an Zeichen. Allen neuen geistlichen Liedern zum trotz - Widmann ist zum Glück nur Atheist bei der Berliner Zeitung und nicht bei der KNA - schreibt Widmann weiter:

"Als dann im Gottesdienst selbst von der Empore herab drei, vier Männer singen, da denkt man: So muss Kirche sein. Sie singen, wie wir Alten lernten, dass im Himmel gesungen werde: unverständlich und mit einer über Äonen reichenden Monotonie. Es ist schön und Lichtjahre weit weg. So stellte man sich einst die Kirche vor. So stellte sie sich einst vor. Der Ritus ist Begegnung mit dem Göttlichen. Also schafft er erst einmal Distanz.

Wenn der Priester, dem vor ihm knienden Gläubigen später die Hostie auf die Zunge legt, dann ist der dem Leib des Herrn näher als in jedem anderen Augenblick seines Lebens. Aber der Herr, der doch Mensch wurde, verachtet, dem Pöbel ausgeliefert, ans Kreuz geschlagen, ist doch der Herr und nicht seinesgleichen. Der Gläubige kniet vor ihm. Und wenn er das Glaubensbekenntnis sagt, dann steht er aufrecht, aber wenn das "crucifixus", das "gekreuzigt" kommt, dann geht es in die Knie.

Das macht etwas her, wenn achtzig bis neunzig Menschen gleichzeitig in die Knie gehen und es ergreift auch den bösesten Atheisten, wenn er beobachtet, wie liebevoll ein altes Paar aufeinander achtet und einander hilft beim Niedersinken auf die - glücklicherweise - gepolsterte Kniebank und aufmerksamer, vorsichtiger noch beim Wiederaufstehen.

"Religion", raunte einmal Jacob Taubes, Professor für Hermeneutik an der Freien Universität Berlin und Sohn von Generationen von Rabbinern in einem Seminar ausgerechnet über den 1. Korintherbrief 13, 1-13, "zwingt in die Knie.
"

Wenn man ohne Vorkenntnisse und nach nur einem Besuch der heiligen Messe in St. Afra, einen solchen Artikel schreiben kann, dann hat die Kirche etwas richtig gemacht.

BDKJ zum Dialog: offenherzig, klar und mutig

Berlin (PEB) - Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Berlin lädt zu einer "Impulsveranstaltung" ein. Unter dem Motto mit der eigenwilligen Zeichensetzung ".offenherzig, klar und mutig." soll ein Akzent zum "Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz" gesetzt werden. Mit dabei sind Schwester Michaela Bank, Domprobst Dr. Stefan Dybowski, Diözesanratsvorsitzender Wolfgang Klose, Monika Schärtl und die Berliner BDKJ-Vorsitzende Andrea Köhler. Die Veranstaltung beginnt morgen, um 18.30 Uhr, in der Schöneberger Gemeinde St. Matthias, Goltzstraße 29, in 10781 Berlin.

Leider kam die Einladung erst heute rein, sonst hätte ich mir vielleicht auch Zeit nehmen können.

Impressionen vom Weltjugendtag in Madrid



via kath.net

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Zahlen

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine neue Broschüre herausgegeben zu aktuellen Zahlen und Fakten der Katholischen Kirche in Deutschland. Die Broschüre läßt sich hier im Internet abrufen.

Jesus saves

Aus aktuellem Anlaß - ich war gerade dabei, einen Film mit Premiere zu schneiden. Leider geht der hier nur auf Englisch:

Jesus and Satan were having a discussion as to who is the better programmer. This goes on for a few hours until they come to an agreement to hold a contest, with God Father as the judge. They sit themselves at their computers and begin. They type furiously, lines of code streaming up the screen, for several hours straight.

Seconds before the end of the competition, a bolt of lightning strikes, taking out the electricity. Moments later, the power is restored, and God Father announces that the contest is over. He asks Satan to show what he has come up with. Satan is visibly upset, and cries, “I have nothing. I lost it all when the power went out.” “Very well, then,” says God Father, “Jesus, show me the results of all your typing.”

Jesus enters a command, and the screen comes to life in full color, a YouTube video begins playing and you could see and hear the voices of an angelic choir from the surround sound speakers. Satan is completely astonished. He stutters, “B-b-but how? I lost everything, yet Jesus’ program is intact. How did he do it?” God smiled all-knowingly and said, “Jesus saves.”


Samstag, 27. August 2011

Direkt zu Joachim Kardinal Meisner

Heike hat eine Frage an Kardinal Meisner gestellt. Hier kann man für die Frage abstimmen. Ich würde zu gern erfahren wie man sich nach Meinung seiner Eminenz zu unordentlichen Messen in seinem Erzbistum verhalten soll.

Laisierte Priester feiern Messe zum Papstbesuch

Zum Besuch des Papstes werden die beiden laisierten Priester Christoph Schmidt und Norbert Reicherts in Berlin eine heilige Messe feiern. Ort der Feier ist die evangelischen St. Thomas Kirche in Berlin-Kreuzberg. Alle getauften Christen seien eingeladen.

Der Superintendet des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Mitte, Berthold Höcker, erklärte: "Wir als Protestanten gewähren einer katholischen Gruppe Gastrecht in einer unserer Kirchen, damit sie hier eine nach ihrem Verständnis gültige Eucharistiefeier begehen kann".

Begehen ist wahrscheinlich das richtige Wort. Nach Kirchenrecht ist die Messe illegal. Für alle, die nicht gläubig und im Stand der Gnade kommunizieren, gilt das Pauluswort vom Gericht.

Es wäre doch schön, wenn die evangelische Kirchenleitung darauf hinwirken könnte, Provokationen zum Papstbesuch - durch die Hintertür eines Super­in­ten­den­ten - zu unterlassen, die das eigene Willkommen nur kon­ter­karieren.

Freitag, 26. August 2011

Grußworte zur Einführung des Erzbischofs

Ich lese gerade die Grußworte zur Einführung des neuen Berliner Erzbischofs, Dr. Rainer Maria Woelki. Dabei frage ich mich, gibt es eigentlich einen Kontext in dem die Anrede "lieber Bruder Woelki" bei einem öffentlichen Ereignis angemessen sein könnte?

Sätze wie "Du, Herr Petersen, wer macht denn heute Erasco?" sind mir persönlich ja nicht fremd - nachdem ich sieben Jahre lang im Supermarkt Regale aufgefüllt habe. Komisch kamen sie mir aber immer schon vor. Von dem "Sie, Tiberius" in der Oberstufe ganz zu schweigen.

Grußbotschaft zum Ende des Ramadan in Berlin

Berlin (PEB) - Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, vertreten durch Bischof Markus Dröge, und das Erzbistum Berlin, vertreten durch den zukünftigen Erzbischof Rainer Maria Woelki, haben sich zum Ende des Ramadan an die muslimischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg gewandt:

"Liebe muslimische Freunde,

mit Freude erwarten Sie in diesen Tagen den Höhepunkt des Monats Ramadan, den Sie mit dem Fest des Fastenbrechens feiern werden. Dazu senden wir Ihnen im Namen der Christinnen und Christen des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz die besten Segenswünsche.

Wir danken Ihnen zugleich für die Einladungen, die viele von Ihnen uns und anderen Vertretern unserer Kirchen zu gemeinsamen Iftaressen in diesem Monat übermittelt haben. Sie sind Zeichen für eine Wertschätzung der Gemeinschaft mit Christen und können zum Anknüpfungspunkt für weitere Kontakte, Begegnungen und gemeinsame Projekte werden, die wir ausdrücklich wünschen.

Der Fastenmonat Ramadan gilt im Islam als Zeit der besonderen Hinwendung zu Gott, aber auch als Zeit der Versöhnung und des Friedens. Die Grundhaltungen, die darin ihren Ausdruck finden, sind für uns alle – Muslime wie Christen – von großer Bedeutung. Nur im Geist der Versöhnung und des Friedens können wir als glaubende Menschen die Spannungen überwinden, die unser Zusammenleben in manchen Regionen der Welt immer noch erschweren.

In wenigen Wochen werden wir des 10. Jahrestages der furchtbaren Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 gedenken, welche die Beziehungen zwischen Muslimen und der übrigen Welt in der nachfolgenden Zeit stark belastet haben. Dies ist ein Anlass, erneut aufeinander zuzugehen und gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden, gegen Extremismus und Terrorismus die Stimme zu erheben. Im Vertrauen auf die Hilfe Gottes wird es gelingen, in eine neue Phase des Dialoges einzutreten und noch bestehende Hindernisse auf dem Weg zu einem respektvollen Zusammenleben zu überwinden.

In diesem Sinne hoffen wir auf gemeinsame Initiativen und wünschen Ihnen einen frohen und gesegneten Id al-Fitr."

Ich finde, so kann man es machen.

Donnerstag, 25. August 2011

Mittwoch, 24. August 2011

Gibt es ein Verfallsdatum für Ablassbriefe?

Die Städte Rom, Aachen, Santiago und Jerusalem dürften eigentlich jedem bekannt sein. Einige könnten diese Städte auch in einer Reihe stellen. Es sind die vier begehrtesten Pilgerziele des Mittelalters. - Was mich zu der Frage führt: Wer kennt eigentlich Bad Wilsnack?

Denn zwischen der Mitte des 14. und des 16. Jahrhunderts war die Wunderblut-Kirche in Wilsnack nicht weniger als das bedeutendste Pilgerziel Nordeuropas und stand damit immerhin auf Platz fünf der begehrtesten Pilgerziele. Hunderttausende Pilger kamen jedes Jahr. Um dem Ortsunkundigen eine ungefähre Verortung zu ermöglichen: Wilsnack liegt etwa in der Mitte zwischen Hamburg und Berlin.

Der Pilgerweg von Berlin nach Wilsnack gehört auch zu einem der vielen Wege nach Santiago de Compostela. Er beginnt an der alten Kapelle des Heilig-Geist-Hospitals unweit des Berliner Fernsehturms und endet an der Kirche St. Nikolai in Wilsnack, in der - bis sie ein Pfarrer nach der Reformation einäscherte - drei "Blutwunderhostien" aufbewahrt wurden .

Aus einer Urkunde des Domstiftsarchives Brandenburg vom 15. März 1384 entnehme ich, daß die Kirche damals Ablässe von 40 Tagen gewährt: für den Besuch von Wilsnack und des dortigen Allerheiligsten, für das Umschreiten des Kirchhofes und für das Beten mit gebeugtem Knie vor dem Schrein der "Blutwunderhostie" - für jede Meile des Weges wurde zudem ein Ablass für einen Tag gewährt.

Da die "Blutwunderhostie" zerstört wurde und die "Wunderblutkirche" St. Nikolai seit der Reformation kein Allerheiligstes mehr beherbergt, frage ich mich, ob nicht nach wie vor das Umschreiten des Kirchhofes einen Ablass von 40 Tagen und jede Meile des Weges einen Ablass von einem Tag bewirken kann. Wer kann da helfen?

Mir ist schließlich nicht bekannt, daß einer der Ablässe aufgehoben wäre oder gibt es soetwas wie ein Verfallsdatum für Ablassbriefe? Im Übrigen ist es allein der Evangelischen Landeskirche zu verdanken, daß der alte Pilgerweg nach Wilsnack Stück für Stück wiederbelebt wird. Lohnende Stationen am Wegesrand gibt es mittlerweile viele. Warum sollte die Kirche nicht auch ein lohnendes Ziel spendieren.

Dienstag, 23. August 2011

Zollitsch an Muslime zum Ende des Ramadan

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch schreibt an die Muslime zum Ende des Ramadan:

"Wenn Ramadan beginnt“, hat Mohammed der islamischen Glaubensüberlieferung zufolge einmal gesagt, „öffnen sich die Tore des Himmels, schließen sich die Tore der Hölle, und die Dämonen sind gefesselt." Die Zuwendung Gottes, die wir Christen in der Begegnung mit Jesus Christus erfahren, beruft den Menschen zum Guten und bewahrt ihn vor dem Bösen.

Sie machen diese Erfahrung besonders im Fastenmonat Ramadan, der für Sie Zeit der Besinnung und des Gebets ist. Herzlich sende ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz zum Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens meine aufrichtigen Wünsche. Möge Gott Ihr Fasten und Beten segnen und Ihnen durch seine Zuwendung Frieden schenken!"

Auch wenn die Zeilen oben etwas anderes nahelegen, denke ich nicht, daß Christen und Muslime an denselben Gott glauben. Nun scheint es mir manchmal auch, als ob Robert Zollitsch und ich nicht an denselben Gott glauben. Freilich müsste er - um das zu überprüfen - öfter mal ein paar kleine Hinweise geben, wie er seinen Gott eigentlich glaubt.

Um einfach mal in Vorlage zu gehen: Ich glaube an Gott, den Vater, den Sohn und den heiligen Geist.

Dienstag, 16. August 2011

Dominica IX post Pentecosten: "Ecce Dominus"

Wie man eine "Alte Messe" in Karlsruhe findet ...

... hat Plagosus Orbilius auf Cetera tolle beschrieben.

Montag, 15. August 2011

Levitenamt und Grillen zu "Maria Himmelfahrt"

Heute Abend um 18 Uhr zu "Maria Himmelfahrt" feierliches Levitenamt am Institut St. Philipp Neri, Graunstrasse 31, 13355 Berlin, im Anschluß "Steckerlfisch"-Grillen.

An alle, die es betrifft, bitte das Bloggertreffen nicht vergessen!

Treueeid des designierten Erzbischofs Woelki

Berlin (PIA) - Der designierte Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki legt morgen im Wappensaal des Berliner Rathauses den staat­lichen Treueeid ab. Nach § 16 des Reichs­konkordats vom 20. Juli 1933 legt Erz­bischof seinen Treueid vor dem Regierenden Bürger­meister ab. Mit dem Eid verspricht der Bischof, die ver­fassungs­mäßig gebildete Regierung zu achten. Im Wortlaut des im Staats­kirchen­vertrag vor­gesehenen Eides heißt es: “Ich schwöre und verspreche, die verfassungs­mäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflicht­gemäßen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staats­wesens werde ich in der Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte.“

Der Regierende Bürger­meister von Berlin, Klaus Wowereit: „Ich freue mich, den künftigen Oberhirten der Katholikinnen und Katholiken unserer Stadt kennen­zulernen und ihm bei dieser Gelegenheit auch persönlich alles Gute für seine neue Tätigkeit nach dem Wechsel vom Rhein an die Spree zu wünschen. Der Erzbischof von Berlin gehört zu den wichtigen Persönlich­keiten unserer Stadt, und ich bin sicher, dass wir im Interesse aller Bürger­innen und Bürger Berlins gut zusammen­arbeiten werden.“ Die katholische Kirche, sagte Wowereit weiter, spiele insbesondere im interreligiösen Dialog eine wichtige Rolle in der multireligiös geprägten Gesellschaft einer durch Inter­natio­nalität und Migration gekenn­zeichneten Metropole wie Berlin.

Sonntag, 14. August 2011

Kleines Bloggertreffen: "Pange lingua" in Berlin

Vor dem Treffen morgen im Afra-Stift gab es heute noch ein kurzes, zugegeben sehr kleines Bloggertreffen. Theresia Benedicta hatte sich spontan zu einem Aufenthalt in Berlin angekündigt. Nach der Messe ging es mit den Familien in die Tortenwerkstatt. Das war schön und hat mich sehr gefreut.

Freitag, 12. August 2011

Patrozinium der heiligen Afra in Berlin

Es war eine recht kurze Vorwarnzeit. Aus der Schola hatte jeder damit gerechnet, sich am achten Sonntag nach Pfingsten einzufinden. Keiner hatte damit gerechnet, daß auf eben diesen Sonntag der Gedenktag der heiligen Afra fallen könnte. In meinem liturgischen Kalender stand nichts davon. Auch das Graduale Romanum verzeichnet kein Proprium. Eine anspruchsvolle Aufgabe für den Regens Chori also. Eine Stunde vor Beginn der Messe hatte trotzdem jeder ein neues Proprium in der Hand. Der achte Sonntag nach Pfingsten ist dann im nächsten Jahr wieder dran.

Die heilige Afra ist die Patronin der Kirche des Stiftes in dem das Institut St. Philipp Neri seinen Sitz hat. Der Stift wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und diente als Zuflucht für "gefallene Mädchen" respektive Frauen in sozialen Notlagen. Die heilige Afra ist da keine schlechte Wahl gewesen.

Die bekannten Stationen ihres Lebens: Tempeldirne, Begegnung mit einem Bischof, Taufe, Martyrium - die letzten drei Stationen dann in rascher Folge. Ein kurzes Christenleben, aber - das Gute daran - auch Dirnen kommen in den Himmel. Heilige Afra, bitte für uns!

Dienstag, 9. August 2011

Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!

Das Filmprojekt "Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!" läuft schon seit ein paar Wochen. Das Video unten gibt einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand.

Der größte Unterstützer des Projektes ist das Institut St. Philipp Neri. Doch auch Deutschland pro Papa ist mit von der Partie. Ohne die gute Werbung und die Kontakte hätte ich ganz schön allein dagestanden. Licht, Ton, Kamera und Regie von einer Person sind schon anspruchsvoll, wenn dann auch noch die Werbung und Betreuung der Mitwirkenden dazukommt, darf man durchaus über die Fähigkeit der Bilokation verfügen.

Geärgert habe ich mich bislang vor allem über den heiligen Petrus, der mir an zwei von drei Drehtagen das Wetter verregnet hat und über mich selbst, der ich einige technische Patzer hingelegt habe, die mir die Aufnahmen des ersten und zweiten Drehtages mehr oder weniger verdorben haben. Am ersten Tag hat es vor allem den Ton erwischt - man kann das Rauschen hören -, am zweiten Drehtag dann das Bild.

Trotz aller Widrigkeiten macht mir das Ganze immer mehr Spaß. Nicht nur weil die Ergebnisse besser werden. Vor allem die vielen Menschen, die ihre Freude und Dankbarkeit über den Besuch des Heiligen Vaters so herzlich auf ihren Gesichtern ausdrücken, begeistern mich. Ich wünschte nur, es wären noch mehr. Der Papst kommt nach Berlin. Ein Lächeln und ein herzliches Willkommen sind wirklich nicht zuviel.

Am liebsten wäre es mir, wenn sich viele Katholiken aus den Gemeinden Berlins an dem Projekt beteiligen. Der Weg nach St. Afra ist nicht so weit und für Gruppen innerhalb Berlins mache ich mich auch selbst auf die Reise. Eine E-Mail genügt. Mir fällt kein Grund ein, warum das Ganze, abgesehen von meinen eigenen, begrenzten Kapazitäten, nicht im ganzen Erzbistum stattfinden soll.

Mit der Unterstützung des Erzbistums ließe sich sicher noch viel mehr erreichen.

Freitag, 5. August 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil III.

Rette Deine Seele - die Welt ist schon gerettet.

Donnerstag, 4. August 2011

Dienstag, 2. August 2011

Abendspaziergang zum Hamburger Flughafen

Gestern Abend spazierten wir zum Flug­hafen. Der Himmel war wolken­verhangen, die Luft aber schon be­deu­tend besser. Ham­burg liegt ein­fach näher an der See. Von der Aus­sichtste­rasse be­obach­te­ten wir - mit etwas Fer­nweh im Her­zen - die Starts und Lan­dungen.


Auf un­se­rem Weg durch die Schre­ber­gär­ten hatte sich ein anderes, ver­stö­ren­des Bild geboten. In den Zweigen eines Ge­höl­zes hing eine ze­rissene Sex­puppe mit weit auf­gerissenen Augen, der man die Fern­be­dien­ung zwischen die Beine ge­rammt hatte. Ein Blick in den Ab­grund.

Montag, 1. August 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil II.

Ich habe mich nicht selbst gemacht.

Samstag, 30. Juli 2011

Der Berliner Sommer - eine Reklamation

Berlin verschwimmt in einer grauen Wolkendecke. Es regnet. Sonne haben wir seit Tagen nicht. Jetzt reicht es mir. Ich tausche den Berliner Sommer um. Wer kann ein Angebot machen?

Mittwoch, 27. Juli 2011

19 Lehrer übernehmen Leitung der Gottesdienste

Am 7. Juli erhielten 19 Lehrer öffentlicher Schulen im Rahmen einer Eucha­ristie­feier im Priester­seminar des Erz­bistums Köln ihre Beauf­tragung zur Leitung von Schul­gottes­diensten. Bernhard Mosbacher von der Abteilung Schul­pastoral und Hoch­schulen im Erz­bistum Köln bedankte sich am Ende der heiligen Messe für das Engagement der Lehrer für die Katholische Kirche. Die Beauf­tragung mache die große Bedeutung der Schul­liturgie deutlich, die einen wichtigen Beitrag zur Präsenz der Kirche in der Schule leiste. Dass die Lehrer nun die Leitung von Schul­gottes­diensten an ihren Schulen übernehmen könnten, drücke darüber hinaus auch die Wert­schätzung Kardinal Meisners für deren Engagement in diesem Bereich aus. Für die Übernahme des Dienstes an den öffentlichen Schulen, wünschte Bernhard Mosbacher viel „Freude, Kraft und Gottes Segen“. Die Urkunden wurden den erfolg­reichen Teil­nehmern von den Kurs­leitern Julia Castor und Burkhard Hofer überreicht. Ein halbes Jahr lang hatten die 19 Lehrer an einer Schulung teil­genommen, die neben einem Grund­seminar auch ein Besinnungs­wochen­ende sowie vier Bausteine zu liturgischen Themen umfasste.

Dienstag, 26. Juli 2011

Übernachtung in Rom: gut & günstig?

Meine Frau und ich wollen im November für eine Woche nach Rom fahren. Hat jemand eine Idee, wo wir gut und wirklich günstig übernachten können?

Montag, 25. Juli 2011

Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!

Gestern haben sich die ersten vor die Kamera gewagt. Jetzt fehlen nur noch etwa 50 weitere. Bitte macht Werbung für das Projekt "Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!", verbreitet das Video, bittet Freunde aus Berlin und Umgebung um Unterstützung. Wir haben die Möglichkeit ein wirkliches Zeichen zu setzen. Nähere Informationen gibt es auch in der Facebook-Gruppe "Herzlich Willkommen, Heiliger Vater!".

Samstag, 23. Juli 2011

Bloggertreffen in Berlin: Terminvorschlag

Nach reiflicher Überlegung möchte ich nun einen Ort und einen Termin für das Berliner Bloggertreffen vorschlagen.

Braut des Lammes, St. Dymphnas Gedankenwelt, Ultramontanus, Josef Bordat, St. Christinas Ofenbank, Geistbraus, In Litore, Sensuum defectui sowie Geist und Feuer kommen von Haus aus in Frage oder haben Interesse angemeldet. Mit Alfred als Leser und einem weiteren Blog, daß Phil im Schlepptau habe könnte, wenn ich mich nicht irre, komme ich auf zwölf Teilnehmer. Das wäre keine schlechte Zahl.

Der beste Termin, der mir einfiel, ist Maria Himmelfahrt am 15. August, und der beste Ort - Asche auf mein Haupt - im schönen Berliner Wedding der Garten des Instituts St. Philipp Neri, in dem just an diesem Tag, wie übrigens jedes Jahr, ein "Steckerlfisch-Grillen" oder eine "Weißwurstjause" stattfinden. Genauere Informationen waren dem Propst noch nicht zu entlocken.

Ich würde einen Tisch reservieren, an dem wir alle Platz haben. Das "Grillen" beginnt gegen 19.30 Uhr. Wer schon früher kann, ist herzlich eingeladen, vorher ab 18 Uhr, das levitierte Hochamt mitzufeiern. Wer noch früher kommt, bekommt noch eine Führung durch das Institut. Die genaue Uhrzeit dafür müssen wir aber noch absprechen.

Wenn jemand von weiter her kommt, können wir auch eine günstige Übernachtung in Berlin organisieren. Bei Bedarf, raus damit. Ich würde mich freuen, wenn mein Vorschlag Zustimmung findet. Ring frei im Kommentarbereich!

Norwegen

Beten wir für die Toten und ihre Angehörigen.

Freitag, 22. Juli 2011

Heute in Berlin. Wo bleibt der Sommer?

Neues Diurnale Romanum in Latein und Deutsch

Bislang gab es die liturgischen Texte des Offiziums der außerordentlichen Form nur in einem zweibändigen lateinischen Brevier. Die Bezeichnung Brevier kommt daher, dass darin das ursprünglich viel umfangreichere Chorgebet der Mönche auf eine kürzere und, im Vergleich zu den gewaltig großen klösterlichen Chorbüchern, sehr handliche Form zusammengefasst ist.

Das jetzt in sehr edler Ausführung erschienene Diurnale enthält erstmals die Texte der außerordentlichen Form des Tages-Offiziums sowohl in lateinischer als auch in deutscher Sprache sehr übersichtlich in zwei Spalten direkt nebeneinander gesetzt. Das Diurnale ist derzeit in zwei Ausführungen erhältlich, die beide in einem hochwertigen Lederetui gebunden wurden.

Die Ausführung mit Reißverschluß kostet 70 Euro, ohne Reißverschluß 60 Euro. Jeweils 1440 Seiten edles Bibeldruckpapier, Goldschnitt, abgerundete Ecken, 6 Lesebänder, flexibler Einband in Rindspaltleder und ein handliches Format 11 x 16,5 cm, ca. 3 cm dick. Bestellungen werden auf introibo.net entgegengenommen. Für mich wäre es das passende Geschenk.

Einfache Sätze immer wieder sagen. Teil I.

Der Mensch entwickelt sich als Mensch und nicht zum Menschen.

Herzlichen Dank an Bischof Algermissen!

Bischof Heinz Josef Algermissen im Fuldaer Bistumsblatt "Boni­fa­tius­bote":

"Dass man trotz aller Anstrengungen um einen zeitgemäßen Gottes­dienst der Not, in welche die Liturgie geraten ist, nicht begegnen kann, hat mittler­weile die Erfahrung gelehrt. Im Gegenteil: Je mehr man versucht, durch „zeit­gemäße“ Gottes­dienst­gestal­tung den ver­meint­lichen Er­war­tungen des modernen Menschen ent­gegen­zu­kommen, um ihn auf diese Weise in die Kirche zu locken, desto mehr Plätze werden leer. [...] Die­jenigen, die auf Grund ihres Glaubens und religiö­sen Engagements in Er­wartung der authen­tischen Litur­gie der Kirche ohnehin kommen, werden mit vielen dieser Gottes­dienste nur noch genervt und gelang­weilt, weil sie nichts anderes sind als eine öde, auf die Nerven gehende Wieder­holung dieser faktischen Welt an heiliger Stätte. Bar jeder Faszination für das Heilige und sich grundlegend unter­scheidende Göttliche macht man vielfach aus dem Gottesdienst einen banalen „Event“. Das allein von Gott kommende erlösende Neue bleibt aus."

Gefunden auf kath.net.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Einfache Sätze immer wieder sagen

Es ist durchaus bedrückend, zu erkennen, daß die Vermittlung von Glaubensinhalten oft mehr auf der Wiederholung von einfachen Sätzen beruht, als auf komplexen Erklärungen, die einfach ins Leere laufen.

Nur kurz gelebt, aber ein ganzes Leben lang tot

Behinderte Kinder, werden durch Abtreibung nicht zu gesunden, sondern zu toten Kindern. Ein abgetriebenes Kind hat nicht nur kurz gelebt, sondern ist vor allem auch ein ganzes Leben lang tot. Wer ein Kind tötet, nimmt den Erwachsenen und den Greis gleich mit. Die Kette bricht, sobald ein Glied daraus entfernt wird. - Oder anders gesagt, für alle Freunde der Evolution: Wer den homo erectus auslöscht, braucht sich um den Menschen keine Gedanken mehr zu machen.

Der Unterschied zwischen einem geborenen und einem ungeborenen Kind liegt vor allem in der Sichtbarkeit seines Körpers und seiner Lebensregungen. Die Stärke des Geborenen, sein Leben zu behaupten, wächst allein durch die Tatsache, daß es allgemein leichter ist, jemanden zu töten, dem wir dabei nicht in die Augen schauen müssen. Dieses Kind verdankt sein Leben nur der Schwäche eines Stärkeren und nicht der Herrschaft des Rechts - für das wir alle streiten sollten.

Dienstag, 19. Juli 2011

Der Choral bleibt, die Orgel macht Urlaub

Die Sommerferien fordern ihren Tribut. Der Organist ist im Urlaub - sein Ersatzmann auch. Letzten Sonntag saß der Propst hinter die Orgel, am nächsten Sonntag steht er am Altar. Es kann also gut sein, daß die Schola, die hoffentlich nicht nur aus mir bestehen wird, den Gesang der Gemeinde allein anführen muß. Den Sonntag darauf sind wir wahrscheinlich wieder voll besetzt. Gottlob! Zuletzt waren wir durch Gottes Fügung immerhin noch zu dritt. Unterstützung bekamen wir aus dem fernen H. ganz unverhofft. Mein besonderer Dank an Ultramontanus!

Ein herzliches Willkommen für den Heiligen Vater

Sonntag habe ich die ersten Freiwilligen für ein Filmprojekt gewinnen können, das mir sehr am Herzen liegt.

Viele Berliner stehen dem Besuch des Heiligen Vaters gleichgültig oder ablehnend gegenüber. Ich möchte zeigen, daß das nicht für alle gilt. In einem kurzen Film möchte ich möglichst viele Menschen vor die Kamera bekommen, die Benedikt XVI. in Deutschland und Berlin einfach nur herzlich willkommen heißen.

Ich verdanke dem Heiligen Vater viel. Seine Bücher haben mir sehr geholfen, zum Glauben zu finden, und seine Unterstützung, damals noch als Kardinal Ratzinger, hat die Gründung des Instituts St. Philipp Neri - meiner jetzigen Heimat in der Kirche - überhaupt erst möglich gemacht.

Die positiven Stimmen zum Besuch des Heiligen Vaters sind bislang rar. Auch die Bistümer haben sich bislang noch nicht mit Ruhm bekleckert. Ich möchte dazu beitragen, daß das nicht so bleibt. Deshalb hoffe ich, daß möglichst viele von der Möglichkeit Gebrauch machen, dem Nachfolger Petri ihre Verbundenheit und Dankbarkeit zu zeigen.

Jeder, der mitmachen will, ist herzlich willkommen. Wir drehen am 24. und 31. Juli und am 7. August nach dem Sonntagshochamt in St. Afra. Das ist ungefähr gegen zwölf Uhr. Anmeldung erwünscht.

Die Anforderungen sind denkbar einfach. Ein wenig Mut, ein wenig Geduld, ein freundlicher Blick in die Kamera, ein "herzliches Willkommen, Heiliger Vater" und ein ebenso herzliches "Danke". Wer noch will, der vervollständigt die Sätze "Ich freue mich über den Besuch des Heiligen Vaters, weil ..." oder "Ich danke dem Heiligen Vater, weil ...". Das war´s. Fertig.

Interessenten können sich per E-Mail an mich wenden - die Adresse gibt es in der rechten Spalte unter meinem Profil - oder im Kommentarbereich.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Petition für das Leben von Youcef Nadarkhani

Youcef Nadarkhani lebt im Iran, er ist 34 Jahre alt, er ist Christ, er ist Pastor und er wird bald hingerichtet, wenn er nicht seinem Glauben abschwört und sich zum Islam bekennt. Sein einziges Verbrechen ist es, nicht mehr Muslim zu sein und das von der iranischen Verfassung gewährte Recht auf freie Ausübung seiner Religion in Anspruch genommen zu haben. Claudia Sperlich hat hier und hier darüber berichtet.


Es gibt eine Petition an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages, die sich hier online unterzeichnen läßt, und es gibt unser Gebet, in das wir Youcef Nadarkhani einschließen können.

Ich bitte um beides.

Einige neue Blogs auf meiner Liste ...

Gegner des Papstes und der Kirche machen mobil

Die Gegner des Papstbesuches machen auch mit einem Video auf sich aufmerksam. Ich habe es eingestellt, damit sich jeder ein Bild davon machen kann, wie mit offener und verdeckter Gewaltandrohung gearbeitet wird. An einem rationalen Diskurs besteht hier offenbar kein Interesse. Bevor das Video abgespielt wird, empfehle ich, - sollte Punkrock nicht zu den bevorzugten Musikstilen gehören - die Lautstärke auf ein Minimum zu reduzieren. Unser Zeugnis ist gefragt. Es ist billig: Sammelt Euch um den Heilgen Vater! Geht mit uns den "Marsch für das Leben". Kommt nach Berlin!


Autonome stören Vorbereitungstreffen

Am 22. Juni veranstaltete der Bundesverband Lebensrecht eine Informationsveranstaltung zum bevorstehenden "Marsch für das Leben" in Berlin. Den Bericht der Störer gibt es hier zu lesen.