Donnerstag, 22. Januar 2009

Die Verachteten erfahren das Heil

Hilf doch, o Herr, die Frommen schwinden dahin, unter den Menschen gibt es keine Treue mehr. Sie lügen einander an, einer den andern, mit falscher Zunge und zwiespältigem Herzen reden sie. Der Herr vertilge alle falschen Zungen, jede Zunge, die vermessen redet. Sie sagen: «Durch unsre Zunge sind wir mächtig; unsre Lippen sind unsre Stärke. Wer ist uns überlegen?» Die Schwachen werden unterdrückt, die Armen seufzen. Darum spricht der Herr: «Jetzt stehe ich auf, dem Verachteten bringe ich Heil.» Die Worte des Herrn sind lautere Worte, Silber, geschmolzen im Ofen, von Schlacken geschieden, geläutert siebenfach. Du, Herr, wirst uns behüten und uns vor diesen Leuten für immer erretten, auch wenn die Frevler frei umhergehen und unter den Menschen die Gemeinheit groß wird.

Psalm 12, 2-9.

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