Donnerstag, 14. August 2008

Leid und Tod, Trost und Hoffnung

Alles, was lebt in dieser Welt, muß sterben, um zum wahren Leben zu kommen. Das Leid des Todes ist immer das Leid der Sterbenden - unser Leid - und nicht das Leid der Toten. Unser Mitleid gilt den Lebenden und es ist gut, das Leid zu teilen. Wer mich fragt, warum es Leid in der Welt gibt, dem antworte ich: weil es der Preis der Freiheit ist, der Preis unseres ganzen persönlichen Daseins. Der Schöpfer ist nicht die Schöpfung. Gott ist nicht die Welt. Wenn wir in der Welt bestehen wollen, dann nicht gegen Gott, sondern mit ihm gegen die Welt. Mein Trost, meine Hoffnung, mein Glaube an die Auferstehung ruht auf der Liebe Gottes. Diese Liebe trägt und sie begleitet uns von Anfang an, denn wir wären nicht in Freiheit geschaffen, wenn wir nicht auch in Liebe geschaffen worden wären.

Kommentare:

Elsa hat gesagt…

Sehr gut, du hast es eingestellt!
Es hilft mir und hoffentlich auch anderen.

Mcp hat gesagt…

Ja, auch mir hülft es. Immer und immer wieder.