Dienstag, 17. Februar 2009

Letztlich gelten die Attacken dem Petrusamt

Zu den Wir­ren um die, den Bischö­fen der Pius­bru­der­schaft ge­währ­te Auf­he­bung der Ex­kommu­ni­ka­tion schrei­bt Kar­di­nal Paul Josef Cordes:

"Eine Spur kir­chen­recht­lich­er In­for­ma­tion hät­te man­chem Kom­men­ta­tor wohl gut an­ge­stan­den. Gewiss hät­te auch der in den letz­ten Tagen am mei­sten zi­tier­te deut­sche katho­lische Bi­schof die im Vatikan ver­säum­ten Er­läu­ter­ungen dank seiner er­prob­ten besten Be­zieh­ungen zu den Me­dien nach­schie­ben, die Miss­ver­ständ­nisse ausbügeln, die geist­liche Dimen­sion des Ak­tes an­sprech­en, mit dem Papst den Blick auf den Glau­ben und auf Gott len­ken können. Doch er nutzte seine Stellung­nah­men um von „der Lei­tung der Kir­che etwas mehr po­li­tische Sen­si­bi­li­tät“ zu fordern. Dass den Papst ein geist­lich kran­kes Glied am Leib Christi seit Jahren schmerzt, gilt im besten Fall als Alters­sen­ti­men­ta­li­tät. Seine Ver­tei­di­gung, dass er als Wah­rer kirch­lich­er Ein­heit einer Gruppe von Christen auf deren Bitte hin die Ver­söh­nungs­hand ent­ge­gen­strecken woll­te, fand nicht statt. Statt dessen ver­laut­bar­te der deutsche Bischof la­pidar: „Der Papst tut mir leid.“

Den ganzen Beitrag des Kardinals läßt sich auf Zenit nachlesen.

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