Sonntag, 11. Januar 2009

Tausende demonstrieren in Berlin für Israel

Auf dem Breit­scheid­platz de­mon­strierten heute etwa 3000 Men­schen für das Recht des Staa­tes Israel, die eigenen Bür­ger vor An­griffen aus be­nach­barten Terri­torien zu schützen. Zur De­mon­stra­tion auf­ge­rufen hatte die jüdische Ge­mein­de Berlin.

Die Kund­gebung wurde von ver­schie­denen Red­nern be­stritten. Die Wort­bei­träge von Walter Mom­per und Franz­iska Eich­städt-Bohlig ver­mittel­ten den Ein­druck, beide hätten sich in der Demonstration ge­irrt. Der Mann von der SPD und die Frau von den Grünen verknüpften den wohlfeilen Wunsch nach Frieden mit der pau­scha­len Ver­ur­teilung von Gewalt. Ein Ver­hand­lungserfolg - so der Tenor - wäre möglich, wenn Israel bloß stillhalten und der Hamas entgegenkommen würde. Die zum Teil phan­tasti­schen Aus­füh­rungen wur­den von den De­monstran­ten leb­haft zurück­ge­wiesen.

Hoffent­lich wird es sich eines Tages herum­sprech­en, daß nicht immer Haß die Ursache von Haß und nicht immer Ge­walt die Ur­sache von Ge­walt ist. Wenn dem so wäre, dann würde es in der Tat rei­chen, sei­ne Fein­de zu lie­ben, um in Frie­den zu le­ben.

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