Freitag, 30. Januar 2009

Gott ist nicht im Sturm, im Erdbeben oder im Feuer

Da stand er auf, aß und trank und wanderte, durch diese Speise gestärkt, vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn: Was willst du hier, Elija? Er sagte: Mit leidenschaftlichem Eifer bin ich für den Herrn, den Gott der Heere, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig geblieben und nun trachten sie auch mir nach dem Leben. Der Herr antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

1. Könige 19, 8-13.

Kommentare:

curioustraveller hat gesagt…

Ja! Amen! Das war eine Geschichte, die mich schon immer sehr berührt hat (habe ja auch schon zu den vorangehenden Versen gepostet). Für mich ist Stille im Spüren und Erfahren Gottes sehr wichtig. Ich habe gestern die Unterkunft für meine jährliche Auszeit auf der Nordseeinsel Spiekeroog gebucht - eine Woche nur mit der Heiligen Schrift und viel Zeit zum Gebet - herrlich...

Tiberius hat gesagt…

Das klingt wirklich sehr gut!