Freitag, 10. Dezember 2010

Patrozinium am Collegium Leoninum


(pdp/et) - Erzbischof Hans-Josef Becker, die Hausgemeinschaft und Gäste des Erzbischöflichen Theologenkonvikts feierten am Mittwoch, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, das Patronatsfest der Kirche des Collegium Leoninum. „So wie Gott mit Maria einen einmaligen und unverwechselbaren Plan hatte, so hat er auch jedem von uns seine je persönliche Bestimmung zugedacht: einmalig und unverwechselbar“, sagte Erzbischof Becker in seiner Predigt.


Insbesondere im Umfeld eines Theologenkonvikts und Priesterseminars, in dem es um eine „spezifische Sendung im Raum der Kirche“ gehe, habe das Stichwort „Berufung“ einen eigenen Klang, erläuterte Erzbischof Becker. Nicht von ungefähr habe das Collegium Leoninum seit alters her das Patrozinium der Immaculata, der Erwählung Mariens. An ihr werde modellhaft deutlich, was es bedeute, die von Gott geschenkte Berufung zu erkennen und konsequent zu leben.


„Ich nenne hier bewusst in einem Atemzug die Berufung zu Ehe und Familie, die Berufung zum Priestertum und zum pastoralen Dienst sowie zum Ordensleben.“ Die Kirche werde auferbaut, wenn alle ihre je eigene Berufung lebten und sich gegebenenfalls für einen speziellen Dienst in der Kirche zur Verfügung stellen würden. Es sei höchste Zeit, Abschied von der Vorstellung zu nehmen, es gebe einige wenige Berufene und die ‚Masse’ der vielen Nichtberufenen.

Bild 1: Patroziniums-Feier im Erzbischöflichen Theologenkonvikt Collegium Leoninum in Paderborn. Erzbischof Hans-Josef Becker, Hausleitung und Studenten begehen einen besonderen Tag.

Bild 2: Regens Uwe Wischkony, Erzbischof Hans-Josef Becker, Präfekt Dirk Salzmann und Subregens Andreas Kreutzmann (v.l.n.r.) feierten die heilige Messe zum Patrozinium.

Bild 3: Erzbischof Hans-Josef Becker bei seiner Predigt in der Konviktskirche.

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