Freitag, 21. Oktober 2011

"Vögelbar" jetzt noch bei Weltbild bestellen!

Warnhinweis! Der nachfolgende Text enthält Teile eines Buches, das von katholischen Bischöfen in Deutschland als erotische Literatur ohne Altersbeschränkung vertrieben wird, in meinen Augen jedoch durchaus pornographisch genannt werden darf. Wer daran keinen Anstoß nehmen möchte, den bitte ich, ab hier nicht weiterzulesen. Diese Bitte richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche.

"Mit Sandy, das wusste er, würde er auf ewig die Erinnerung an jenes ungemein angenehme Gefühl verbinden, das er verspürte, wenn sein Penis in ihrem Anus einrastete. Er kannte nicht viele Frauen, die auf Analverkehr standen - die meisten lehnten ihn sogar ab -, aber Sandy war ganz versessen darauf, seinen harten Schwanz in ihrem Arsch zu spüren. Wie sie das machte, war ihm zwar ein Rätsel, aber Marc hatte das Gefühl, dass sie wirklich jedes Mal einen Orgasmus hatte."

Kim Shatner, "Vögelbar", Blue Panther Books,
Hamburg 2010, Seite 8.

Das Buch ist über den Vertrieb der Weltbild Verlagsgruppe zu beziehen. Gesellschafter der Verlagsgruppe sind zwölf deutsche Diözesen, der Verband der Diözesen Deutschlands und die Soldatenseelsorge Berlin. Zu den Eigentümern gehören die Diözesen Augsburg, Aachen, Bamberg, Eichstätt, Fulda, Freiburg, München/Freising, Münster, Passau, Regensburg, Trier und Würzburg.

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Da fällt mir doch gerade ein neuer Werbeslogan für Weltbild.de ein:

Portofrei statt pornofrei!

Anonym hat gesagt…

Für die Entfernung des Buchzitats wäre ich dankbar. Schlimm genug, dass Weltbild sowas vertreibt, ich möchte aber noch weniger vom pornographischen Inhalt auf einem katholischen Blog überrascht werden.
Man stelle sich einfach vor, ich sei eine 13-jährige, die den Blog in Papas Blogroll fand...

Tiberius hat gesagt…

Daß Sie an der zitierten Passage Anstoß nehmen, kann ich sehr gut verstehen.

Aufgrund der Tatsache, daß der Text nach deutschem Recht als erotische Literatur ohne Altersfreigabe öffentlich verfügbar ist, schien es mir erforderlich, den Gegenstand der Diskussion näher zu betrachten, um drei Dinge - begründet - in Frage stellen zu können: Die Zuordnung in den Bereich der erotischen Literatur, den Verzicht auf eine Altersbeschränkung und die öffentliche Verfügbarkeit.

Um Ihrer Sorge dennoch Rechnung zu tragen, habe ich den Beitrag mit einem Warnhinweis gekennzeichnet, der seinen Zweck hoffentlich erfüllt.

Bellfrell hat gesagt…

Na, ich wette darauf, daß Kinder und Jugendliche jetzt erst recht weiterlesen werden. ;-)

Anonym hat gesagt…

Wenn Kinder und Jugendliche Fernsehen, Internet und Handy haben, können sie auf alles frei Verfügbare zugreifen - Das Problem ist wohl nicht dieser kurze Absatz, sondern unsere hypersexualisierte Gesellschaft und diese moralisch bankrotten Bischöfe.