Donnerstag, 16. September 2010

Paderborn: Eine neue Tafel für den Herrn

Am vergangenen Samstag weih­te Erz­bischof Becker den neuen Altar der St. Michael Kirche in Brakel. Wie das Erz­bis­tum mit­teilte, sei dieser aus bau­licher Sicht auf Dauer not­wen­dig geworden. Der alte Altar wurde aus St. Michael ent­fernt und seiner neuen Be­stim­mung im Senio­ren­heim St. Antonius über­geben. Mit seiner "schlich­ten Ele­ganz" setze der neue "Zele­bra­tions­altar" sowie der "pas­sende" neue Ambo "moderne Ak­zente im ge­schichts­träch­tigen Brakeler Gottes­haus". Beide Stücke sind - wie bereits 50 Altäre in ganz Deutsch­land - von der Hand des Riet­ber­ger Bild­hau­ers Jo­hann­es Nie­meier ge­schaf­fen worden. Nach der Weihe des Altars, erfüllte dieser dann im Gottes­dienst "die ihm schon von Erz­bischof Hans-Josef Becker zu­ge­sproch­ene Be­stimmung: als Festtafel des Herrn, an dem sich die le­ben­dige Ge­meinde als Tisch­ge­mein­schaft ver­bin­det."

Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Naja, in Paderborn kommt eben immer alles etwas später.

Eugenie Roth hat gesagt…

Aber es ist immerhin kein Tisch mit 'ner relativ dünnen Platte und vier Beinen. Noch ist er als Altar erkennbar ...

Tiberius hat gesagt…

Was soll denn "Zelebrations"-Altar heißen? Gibt es denn auch Altare, die nicht zum zelebrieren da sind. Ach ja, ich vergaß, da steht ja hinten noch der - wie soll ich sagen? - alte Wandschrank in der Kirche.

Wenn man eine Tischgemeinschaft an der Festtafel wünscht, dann wäre es vielleicht sogar ehrlicher einen Tisch, mit dünner Platte und vier Beinen aufzustellen. Einen Altar bräuchte man ja nur, um Opfer darzubringen.