Dienstag, 6. September 2011

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, ...

... wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

Der Chefredakteur des evan­ge­lisch­en Mo­nats­ma­ga­zins "Chris­mon", Arnd Brummer, macht sich über die ka­tho­li­sche Kir­che her. Das Domradio kommen­tiert.

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Herr Brunner hinterläßt in der Katholischen Kirche eine Lücke, die ihn voll und ganz ersetzt. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebenslauf alles Gute.

Admiral hat gesagt…

"Die Unfehlbarkeit des Papstes stehe außerhalb des Lebens wie ein Leuchtturm außerhalb des Ozeans. Christsein heiße jedoch, mit den anderen im Boot zu sitzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, besonders dann, wenn Sturm aufkommt."

Als Segler weiß man, daß besonders wenn Sturm aufkommt und man auf See ist es genau eine Person gibt, die was zu sagen hat: der Skipper und niemand sonst.

Es ist geradezu fahrlässig in dieser Situation gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

curioustraveller hat gesagt…

Ach ja, Brummer disst die katholische Kirche und in China fällt ein Sack Reis um. Ich würde an der Stelle zu Gelassenheit raten; die meisten Evangelischen kennen ihn eh nicht, weil kaum ein Mensch "Chrismon" liest. Wenn's nicht Beilage zu einigen Tageszeitungen wäre, würde es vermutlich gar keiner lesen, weil doch eher viele Leute mit dem "Habteuchallelieb"-Duktus im Alltag wenig anfangen können.

Er fasst immerhin sehr schön die theologische Entwicklung der EKD in den letzten 20, 30 Jahren zusammen. Wenn man dann nach dem Verlust der Hälfte der Mitglieder den Schuss immer noch nicht gehört hat, dann bitte.

"Wer wird sich zum Kampf rüsten, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton von sich gibt?" (1.Kor 14,8)