Dienstag, 23. August 2011

Zollitsch an Muslime zum Ende des Ramadan

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch schreibt an die Muslime zum Ende des Ramadan:

"Wenn Ramadan beginnt“, hat Mohammed der islamischen Glaubensüberlieferung zufolge einmal gesagt, „öffnen sich die Tore des Himmels, schließen sich die Tore der Hölle, und die Dämonen sind gefesselt." Die Zuwendung Gottes, die wir Christen in der Begegnung mit Jesus Christus erfahren, beruft den Menschen zum Guten und bewahrt ihn vor dem Bösen.

Sie machen diese Erfahrung besonders im Fastenmonat Ramadan, der für Sie Zeit der Besinnung und des Gebets ist. Herzlich sende ich Ihnen im Namen der Deutschen Bischofskonferenz zum Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens meine aufrichtigen Wünsche. Möge Gott Ihr Fasten und Beten segnen und Ihnen durch seine Zuwendung Frieden schenken!"

Auch wenn die Zeilen oben etwas anderes nahelegen, denke ich nicht, daß Christen und Muslime an denselben Gott glauben. Nun scheint es mir manchmal auch, als ob Robert Zollitsch und ich nicht an denselben Gott glauben. Freilich müsste er - um das zu überprüfen - öfter mal ein paar kleine Hinweise geben, wie er seinen Gott eigentlich glaubt.

Um einfach mal in Vorlage zu gehen: Ich glaube an Gott, den Vater, den Sohn und den heiligen Geist.

Kommentare:

ultramontanus hat gesagt…

Ich bin heute offenbar mit verstandesmäßiger Blindheit geschlagen. Ich verstehe weder Erzbischof Zollitsch, noch den h. H. Alipius und auch Josef Bordat nicht.

Wird wohl Zeit, dass ich in’s Bett komme. ;)

Arminius hat gesagt…

Ich sehe das einfach mal als einen Haufen politischer Höflichkeitsfloskeln.

Wenn der Erzbischof in seinem Schreiben die Glaubwürdigkeit des Massenmörders Mohammed hinterfragt hätte, wären wieder dutzende oder gar hunderte Christen in den islamischen oder vom Islam bedrohten Ländern massakriert worden.

Roger Michael hat gesagt…

Was ich so gehört und gesehen habe wird beim Ramadan nur tagsüber gefastet und Enthaltsamkeit geübt, in der Nacht wird dann Rambazamba gemacht. Wie kann man da vom schliessen der Tore der Hölle sprechen, wann dann in der Nacht über die Stränge geschlagen werden?

curioustraveller hat gesagt…

Wirklichen Frieden würden sie erst in der Hinwendung zu Jesus Christus als dem Sohn des lebendigen Gottes erfahren. Aber wenn EB Zollitsch so was in die Grußbotschaft schreiben würde, dann würden hier übelst die Puppen tanzen, die islamischen und die politisch korrekten ...

Tiberius hat gesagt…

Ich habe noch nie etwas anderes von Bischof Zollitsch als "politische Höflichkeitsfloskeln" gehört.

Meines Erachtens ist seine Art zu Reden schon so weit verunklart, daß es mir leichter scheint, einen Pudding gegen eine Schlaftablette zu nageln, als auch nur eine klare Aussage auszumachen.

Seine Sprache ist eine Einbahnstraße. Die Ungenauigkeit der Aussagen macht jeden genauen Rückgriff auf das Gesagte unmöglich. Sie immunisiert den Sprecher, der jede Kritik als Mißverständnis zurückweisen kann.

Das sich gerade so jemand - mit einer fast autistischen Art zu sprechen - zum Vorreiter des Dialogs erklärt, hat durchaus komische Qualitäten.

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Eine klassische Ergebenheitsadresse!

wrtlx hat gesagt…

Ich zitiere mal Msgr. Schroedel (Kairo), seit 16 Jahren Priester für die deutschsprachigen Katholiken im nahen Osten, aus seinem Vortrag vom 14.08.11 in Nieder-Ramstadt und ich hoffe ich zitiere ihn richtig aus dem Gedächtnis:
"Es gibt zwischen dem Islam und dem Christentum noch nicht mal 1% Schnittstelle. Der Grund dafür ist relativ einfach.
Für die Muslime ist der Koran das letzte und ultimative Wort Gottes, die absolute Wahrheit, neben der keine andere Wahrheit existiert.
Für uns Christen ist Jesus Christus das fleischgewordene Wort Gottes, das Lamm, das sich geopftert hat für die Sünden der Welt.
Zwischen diesen beiden Polen gibt es keine Schnittstelle, kein verborgenes Band. Das Eine ist mit dem Anderen in keiner Weise vereinbar."
Ich kann mich nicht erinnern, dass EB Zollitsch jemals eine ähnlich deutliche und klare Aussage zum Verhältnis Islam-Christentum getätigt hat. Wahrscheinlich aus political correctness, oder wie ich behaupte aus Feigheit.

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Fragt sich nur, warum man solche Grußadressen überhaupt verschickt, mit denen das Überlegenheitsgefühl der Muselmänner weiter gefüttert wird?

Vor der nächsten Aktion sollte Robbie mal einige Fatwas durchlesen, vielleicht vergeht ihm ja dann der Appetit.