Montag, 29. August 2011

Vesper zum Kirchweihfest in St. Marien, Beeskow

Nach der Feier zur Einsetzung unseres neuen Erzbischofs bin ich am Samstag mit Stanislaus in die Mark Brandenburg gefahren. In Beeskow trafen wir uns mit einer Gruppe von Scholasängern, darunter auch Superpelliceum, die tatsächlich wahnsinnig genug waren, ganz aus dem Münsterland zu kommen, um eine alte Vesper zum 500. Kirchweihfest von St. Marien zu singen und postwendend zurückzureisen, um die Sonntagsmesse in der Heimat zu feiern. Diese Bereitschaft hat mich beeindruckt. Wer für eine Vesper 500 Kilometer fährt, den können "pastorale Räume" wohl nicht schrecken. Der Aufwand hat sich sicherlich gelohnt. Die liturgische Form des Gebets hat bei vielen "Kirchenfernen" einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Die Märkische Oderzeitung berichtet: "Ein weiterer Höhepunkt war die gregorianische Vesper, die Priester Ulrich Terlinden aus Kevelaer im vollbesetzten Hauptschiff feierte. Jeder Besucher bekam eine brennende Kerze in die Hand, rund um den Altar wurde Weihrauch gespendet. Ein Vorsänger rezitierte je eine Zeile in lateinischer Sprache, die der Chor dann wiederholte. Terlinden beeindruckte mit einer modernen und ehrlichen Ansprache. Er erinnerte daran, dass die evangelische Pfarrkirche St. Marien vor einem halben Jahrtausend als katholisches Gotteshaus von einem Bischof geweiht wurde, betonte aber auch die Gemeinsamkeiten beider Konfessionen. Im Kirchenschiff war es während der Zeremonie ganz still."

Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Ja, es war wirklich ein epochales Ereignis!

Anselm hat gesagt…

Ja, damit können wir Katholiken punkten. Mit unserer Liturgie.

Anonym hat gesagt…

nach dem pontifikalamt..also reine eventhascherei.

ad tiliam hat gesagt…

Das war es! Und es waren 1000 bis 1200 km. Und das war es wert!

Stanislaus hat gesagt…

"Nach dem Pontifikalamt" trifft eigentlich nur auf zwei der Scholaren zu.