Sonntag, 30. August 2009

Fürbitten zur Totenmesse für Edward Kennedy

Eine Aufzeichnung dieser Sternstunde der Fürbitten findet sich auf Youtube.

Kiki Kennedy: "Teddy diente 47 Jahre und er rief uns alle auf, zu dienen. Und so sind diese Fürbitten, für die Arbeit seines Lebens, unser Gebet, für unser Land und die ganze Welt.

Kiley Kennedy: "Für das Engagement und die Ausdauer meines Großvaters, nicht für Werte, die abgenutzt sind, sondern für Werte, die sich niemals abnutzen. Daß die Armen vielleicht aus der politischen Mode, aber niemals ohne menschliche Bedürfnisse sind. Daß sich die Lebensumstände verändern, aber das Werk der Barmherzigkeit weitergeführt werden muß. Darum beten wir zum Herrn.

Grace Allen: "Für den Aufruf meines Großvaters, daß wir in unserer Nation den Wert eines Menschen nicht daran messen, was er nicht leisten kann, sondern daran, was er leisten kann, darum beten wir zum Herrn."

Max Allen: "Für das, was mein Vater den Grund seines Lebens nannte und was er so oft in allen Teilen des Landes sagte, daß jeder Amerikaner eine angemessene Krankenversorgung haben sollte, als fundamentales Recht und nicht als Privileg, darum beten wir zum Herrn."

Jack Kennedy Schlossberg: "Für eine neue Zeit der Hoffnung, wie sie mein Onkel Teddy vorhersah, in der wir unseren besten Idealen gerecht werden und das Buch der alten Politik schließen, von Rasse und Geschlecht, von Gruppe gegen Gruppe, von heterosexuell gegen homosexuell, beten wir zum Herrn."

Robin Lawford: "Für den Aufruf meines Onkels Teddy, das Versprechen zu halten, daß alle Männer und Frauen, die hier leben, seien sie auch fremd oder neu, aufrecht leben können, ohne Rücksicht auf ihre Hautfarbe oder ihren Geburtsort. Für Arbeiter ohne Arbeit, für Schüler ohne Schulgeld für das College und für Familien, die sich kein eigenes Haus leisten können. Für alle Amerikaner, die ein besseres Leben und ein besseres Land suchen, für all jene, die links liegen oder zurückgelassen werden, beten wir zum Herrn."

Kym Smith: "Für den Kampf meines Onkels gegen Gewalt, Haß und Krieg und seine Überzeugung, daß der Friede nur durch den Triumph der Gerechtigkeit bewahrt werden kann und daß wahrhaftigste Gerechtigkeit nur durch Werke des Friedens erreicht werden kann, beten wir zum Herrn."

Anthony Shriver: "Wie mein Onkel Teddy einst Tausenden und Millionen sagte, möge von uns gesagt werden, "auf dunklen Wegen und an hellen Tagen", in den Worten von Tennyson, die mein Bruder liebte und zitierte, die für uns nun eine besondere Bedeutung haben: Ich bin ein Teil von allen, die ich traf. Vieles wurde genommen, vieles blieb. Wir sind, was wir sind. Heldische Herzen, die im Gleichklang schlagen, ein starker Wille, zu streben und zu suchen und zu finden und sich nicht zu beugen. Darum beten wir zum Herrn."

Rory Kennedy: "Für die Freude meinen Onkel lachen zu hören, für das Licht seiner Gegenwart, seinen seltenen und erhabenen Beitrag zur Mitmenschlichkeit. Für sein Vertrauen, daß sein Vater und seine Mutter, seine Brüder und Schwestern, und alle die vor ihm gegangen sind, ihn im Himmel willkommen heißen werden. Und für all die kommenden Zeiten, wenn wir anderen an ihn denken werden, wie er uns liebevoll umarmte auf dem Boot, im Kreis seiner Familie, auf dem Weg zum Nantucket Sound."

Teddy III: "Für das mutige Versprechen meines Großvaters im letzen Sommer, daß die Arbeit erneut beginnt, die Hoffnung wieder wächst und der Traum weiterlebt, beten wir zum Herrn."

Kommentare:

G.F. hat gesagt…

o.k de mortuis nisi nil ecc trotzdem: wo war die Bitte für die Beifahrerin, die bei einem Unfall von Teddy hilflos ertrunken ist, während er sich in Sicherheit brachte? Irgendwie stoßen sie mir auf diese pathetischen "Fürbitten", die doch in Wahrheit so eine Art "laudes regiae" auf Teddy Kennedy sind...

Tiberius hat gesagt…

Man kann froh sein, daß keiner von der NPD gestorben ist. ...

G.F. hat gesagt…

ja, stell dir vor dann vielleicht als Akklamation: salus et victoria! ;-)----schreckliche Vorstellung