Donnerstag, 7. Juli 2011

Zollitsch bedauert Entscheidung zur PID

Zur heutigen Ent­schei­dung über die Regelung der Prä­im­plan­ta­tions­diagnostik erklärt der Vor­sitzende der Deutschen Bischofs­konferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch:

"Wir bedauern die heutige Entscheidung zur PID zutiefst, umso mehr drängen wir nun mit Nachdruck darauf, die im Gesetz erwähnten Ausnahmefälle, in denen die PID nicht rechtswidrig sein wird, eng zu umgrenzen, um die willkürliche Anwendung und die Gefahr einer immer weiteren Ausdehnung der Anwendungsfälle der PID auszuschließen. Beispiels­weise ist nicht geklärt, ob den Eltern die bei der Untersuchung durch Zufall miterhobenen sogenannten Neben­befunde", wie zum Beispiel das Geschlecht, "mitgeteilt werden." In Übereinstimmung mit den Ergebnissen der embryonalen Forschung geht die katholische Kirche davon aus, dass mit der Vereinigung von menschlicher Ei- und Samenzelle ein neues menschliches Leben entsteht. "So sehr wir die Nöte von Eltern verstehen und den Wunsch nach einem gesunden Kind nach­voll­ziehen können; die Selektion von menschlichen Embryonen verstößt gegen das Achtungs­gebot der Menschen­würde, die jedem Menschen von Anbeginn zuteil ist."

Keine Kommentare: