Sonntag, 24. April 2011

Zollitsch: Osterglaube läßt "Energien fließen"

In seiner Osterpredigt sprach der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, von der Bedeutung des Osterglaubens für die Welt. Aus dem Glauben heraus, so Zollitsch, lasse sich "die Welt zum Guten gestalten", lasse sich "unser Leben und Zusammenleben menschlicher, solidarischer und wärmer prägen".

Der Glaube an den Auferstandenen lasse "Energien fließen". Ein "wirklicher Aufbruch" sei möglich - und "geschehe tatsächlich", wo Menschen "sich dafür öffnen". Wenn wir ihn, den Auferstandenen, "an uns heranlassen", dann "wird Ostern", dann "finden wir Kraft und Zuversicht in den Anforderungen des Alltags"; dann "spüren wir etwas" von den großartigen "Möglichkeiten Gottes mit uns".

Zollitsch ist sich sicher, würden wir nur mit unserem Osterglauben ernst machen, dann würde das Licht des Auferstandenen "heller" strahlen und die Menschen zur Gemeinschaft zusammenführen. "Ängste würden vergehen", weil der Auferstandene uns Hoffnung und "Zukunft" schenkt. Visionen würden nur selten umgesetzt, wenn sich - so die Aufzählung - Milieus, Parteien und Glaubensgemeinschaften in sich verkapseln.

Nach "Fukushima" und angesichts der "Herausforderungen der Gegenwart" gelte das mehr denn je - überall in unserer Gesellschaft. Ostern wolle verwandeln - "uns Christen gewiss".

Kommentare:

Phillip hat gesagt…

lässt Energie fließen... da fehlen noch die Klangschale und die Dinkelkekse.

Tiberius hat gesagt…

Ich finde Zollitsch läßt die Sprache des Evangeliums einfach jung und frisch aussehen. Seine eigene Sprache ist seit den Siebzigern wohl etwas angestaubt. Seine Floskeln müssten jeden klaren Geist abstoßen. Was ja auch eine Form der Selbstverkapselung ist.