Donnerstag, 30. April 2009

Erste Konzertreise nach Thüringen und Hessen

Über Kreuzberg und Fried­richs­hain liegt die ge­spann­te Erwar­tung der all­jähr­lich­en er­sten Mai Fei­er­lich­kei­ten. Die Kräf­te er­tast­en die Fühlung zum Gegner. Das Katz und Maus Spiel beginnt. Die ersten Gäste der Wal­pur­gis­nacht rotten sich im Mauer­park zu­sammen während ich diese Zeilen schreibe. Nicht mehr lan­ge und die Live-Be­richt­er­statt­ung der ört­lichen Me­dien be­ginnt. Laßt also auch die Spiele be­gin­nen.

Ohne großes Be­dau­ern werde ich meinen Lo­gen­­platz auf der an­de­ren Seite des Land­­wehr­­ka­nals preis­­ge­ben, um ein wenig Singen zu fahren. Der Titel des neben­ste­hen­den Pro­gramms darf dabei durch­aus als Kon­zes­sion an die Er­war­tun­gen einer Dan Brown ver­wöhn­ten Öffen­t­lich­keit ge­le­sen werden - das Pro­­gramm nicht. Wer die Ge­le­­gen­­heit hat, eines der Kon­­zerte zu be­­such­en, der soll­te es sich nicht ent­­ge­hen lassen und die klassi­sche Vo­kal­­po­ly­­pho­nie live er­­le­­ben. Es lohnt sich. Wir sin­gen am Frei­tag, den 1. Mai, um 17 Uhr im Dom zu Nord­hausen, am Sam­stag, den 2. Mai, um 19 Uhr im Klo­ster Frau­en­berg bei Fulda und am Sonn­tag, den 3. Mai, um 15 Uhr in der Wall­fahrts­kirche Hül­fens­berg.

Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Schade, daß ich nicht mehr in der Gegend wohne. Ich wäre sonst gerne gekommen. Das ist MEINE Musik!

ultramontanus hat gesagt…

Und? Wie war's? Ich erwarte einen ungeschönten Insiderbericht! *grinz*

Tiberius hat gesagt…

Puh, Ultramontanus, ich muß den Bericht erst noch schreiben.

In aller Kürze kann ich aber schon sagen, daß es in vieler Hinsicht - ohne schlechte Erwartungen - besser als erwartet lief.

Am ersten Tag, in Nordhausen, hatten wir mit einer eher geringen Zahl an Zuhörern gerechnet. Wir waren überrascht, daß es doch rund hundert Menschen zu unserem Konzert zog.

Von Nordhausen fuhren wir auf den Hülfensberg an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Hessen. Auf dem Berg gibt es einen kleinen Franziskanerkonvent. Zu diesem vielleicht später etwas mehr.

Am Samstag waren wir in Fulda auf dem Frauenberg, wieder bei Franziskanern. Auch hier hatten rund hundert Menschen ins Konzert gefunden, wie auch am folgenden Tag in die Wallfahrtskirche auf dem Hülfensberg.

Die Resonanz war durchweg positiv. Es war schön zu bemerken, wie unsere Musik die verschiedenen Menschen ansprach.

Interessant und nicht ganz ohne war es, an drei Tagen in drei komplett verschiedenen Räumen zu singen. Am besten hat mir die Akustik in Fulda gefallen.

Schade, Stanislaus, daß Du nicht mehr in der Gegend wohnst. Wir scheinen in Punkto Musik über Gemeinsamkeiten zu verfügen. Du bist herzlich eingeladen am 26. Mai in Berlin zu unserem Institutsfest zu erscheinen oder zu Fronleichnam. An diesen beiden Tagen singt das Ensemble in der Messe.