Mittwoch, 16. Februar 2011

Nachtrag zum ZDF-Beitrag

Was ich an dem Beitrag des ZDF zum Streit um das Theologen-Memorandum besonders bemerkenswert finde: Hier geht es um eine Kontroverse und nur eine Seite wird gehört. Was, frage ich mich, versteht man da in Mainz unter ausgewogener Berichterstattung? Ist das der Journalismus, den ich zu bezahlen zwangsverpflichtet bin? Ist das die vielbeschworene Qualität des öffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland? Gelächter.

Welche Geistesgrößen an solchen Beiträgen werkeln, erkennt man ja auch daran, wie tief sie ihr eigenes Geschreibsel durchdringen. Wenn jemand ein Beispiel für die radikale Kehrtwendung eines Menschen vom Guten zum Schlechten geben sollte, wie in der Anmoderation geschehen, dann wäre es einem Christen wohl nicht möglich, das Damaskuserlebnis des heiligen Paulus zu verwursten und gleichzeitig auch noch die Sorge um das Wohl der Kirche zu heucheln.

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