Dienstag, 4. Januar 2011

Terror-Anschlag auf Christen in Alexandria

Der Anschlag auf die koptische Kirche in der Nacht zu Neujahr ging mir sehr nahe. Er ist ein schreckliches Zeugnis der Gewalt. Ich wünschte mir, sagen zu können, die Täter und ihre Anhänger, die in den Straßen laut "Allahu akbar" skandierten während koptische Christen versuchten, die zerfetzten Körper ihrer Toten zu bergen, hätten sich damit an den Imperativen ihres Glaubens vergangen. Leider ist mir das nicht möglich.

Das so viele Kopten ihren Glauben leben, obwohl sie dafür verfolgt und mit dem Tode bedroht werden, ist ein beeindruckendes Zeugnis ihrer Christusliebe. Ich wünschte mir, daß genau diese Liebe zu Christus in unser aller Herzen regierte. Einiges von dem, was uns in deutschen Diozesen seit Jahrzehnten umtreibt und beschäftigt, würde dann sicher nicht mehr ganz so groß und wichtig daherkommen. Ich aber wäre durchaus bereit, das in Kauf zu nehmen.

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Die Zeit der Bewährung ist auch für uns deutsche Christen nicht mehr fern. Unser Bundespräsident hat das Stichwort bereits gegeben: Der Islam ist ein Teil Deutschlands.

Mcp hat gesagt…

Gewalt war immer Teil des christlichen Glaubens. Ohne Gewalt kein Martyrium, kein Zeugnis für den Glauben.

Vor der Erlösung kommt die Herrschaft des Antichristen.