Donnerstag, 8. April 2010

Neues aus dem Bistum Dresden-Meißen

Eigentlich hatte ich vor, mich erst in ein paar Wochen wieder zu melden. Diese Meldung aus dem Bistum Dresden-Meissen möchte ich den verbliebenen Lesern jedoch nicht vorenthalten.

"Am ersten Sonntag nach Ostern feiern die Katholiken den Weißen Sonntag, der in diesem Jahr auf den 11. April fällt. In vielen Pfarreien empfangen an diesem Tag Jungen und Mädchen im Grundschulalter (meist der 3. Klasse) zum ersten Mal die Heilige Kommunion, das geweihte Heilige Brot. Im Bistum Dresden-Meißen, das den Großteil Sachsens und weite Teile Ostthüringens umfasst, nehmen daran jährlich zwischen 800 und 1.000 Kinder teil."

Was ist da los in Dresden-Meissen? Haben die einen anderen Text? Ich höre schon den Priester am Sonntag das Hochgebet sprechen: "... am Ahmd, an dem er ausgelieforrd worrde unn sisch aus freim Willn dem Leidn unnorrwarf, nahm er das Brohd unn sachdä Dangk, brach es, reischde es sein' Jingorrn unn schbrach: "Nehmed unn essed alle davon: Das iss das Heilsche Brohd, das fier eisch hingegehm' wärd."

Da kann man nur hoffen, daß die Unterrichtung der Kinder besser gelaufen ist als die Unterrichtung der Presse.

Kommentare:

Florian hat gesagt…

Das wird so wortwörtlich auch in Proben für den Erstkommunion-Gottesdienst gesagt...

Grade erlebt: "Und dann, wenn alle das heilige Brot auf der Hand haben, steckt ihr es euch alle gleichzeitig in den Mund..."

Ich bekomm davon Brechreiz...

Sarah hat gesagt…

Ich kenne auch einen älteren Priester, der eigentlich - so wie es mir den Anschein macht -"auf Linie" ist und trotzdem oft zum Glück nicht immer "Seht das Heilige Brot...." sagt, das ist für mich irgendwie total irreal.....und das in absolut gutem Hochdeutsch ;-))

Stanislaus hat gesagt…

Ich habe tatsächlich die erste Zeit nach meiner Erstkommunion das Dankgebet immer mit den Worten angefangen: "Ich danke Dir, daß ich das heilige Brot empfangen durfte." - So war unsere Katechese.